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- Mobilsynchronisierte Werbekommunikation
Mobilsynchronisierte Werbekommunikation richtet sich gezielt an Konsumenten, die unterwegs sind, und passt Werbebotschaften zeitlich, räumlich und gerätespezifisch an ihre mobile Customer Journey an – z. B. Werbung auf Smartphones, Tablets oder Screens in Verkehrsmitteln, an Bahnhöfen oder in Einkaufszentren. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 158 f.) Beispiel: Eine Coffee-to-go-Marke schaltet morgens mobile Push-Benachrichtigungen auf Smartphones von Pendlern in der Nähe von Bahnhöfen und zeigt gleichzeitig digitale Werbescreens an den Haltestellen – so wird der mobile Konsument genau „out of home“ angesprochen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Dialoggeprägte Werbekommunikation
Dialoggeprägte Werbekommunikation ist die gezielte, zweiseitige Ansprache von Konsumenten, bei der Unternehmen direkt und interaktiv mit Kunden kommunizieren, z. B. über E-Mail, Social Media oder Chat, um Informationen auszutauschen, Fragen zu beantworten und die Beziehung langfristig zu stärken. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 157 f.) Beispiel: Ein Modeunternehmen beantwortet über Instagram-Direktnachrichten Kundenfragen zu Produkten, gibt persönliche Outfit-Tipps und reagiert auf Kommentare, wodurch Kunden sich individuell betreut fühlen und eher einen Kauf tätigen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Konsumentenzentrierte Werbekommunikation
Konsumentenzentrierte Werbekommunikation stellt den Kunden in den Mittelpunkt aller Werbeaktivitäten, berücksichtigt seine Bedürfnisse, Situationen und Touchpoints entlang der gesamten Customer Journey und sorgt dafür, dass Werbung relevant, individuell und zeitlich passend auf ihn wirkt. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 155 f.) Beispiel: Ein Sportartikelhersteller zeigt morgens in Fitness-Apps Laufschuh-Werbung, mittags personalisierte E-Mail-Angebote für Sportbekleidung und abends im Streaming-Dienst Videos zu Trainingsprogrammen – jeweils passend zur Nutzungssituation und den Interessen des Kunden. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Zielgruppenspezifische Werbekommunikation
Zielgruppenspezifische Werbekommunikation richtet sich gezielt an klar definierte Konsumentengruppen, die anhand geografischer, demografischer, sozioökonomischer, psychografischer und verhaltensbezogener Kriterien segmentiert werden, um Botschaften effizient, relevant und wirksam zu vermitteln. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 154 f.) Beispiel: Ein Sportartikelhersteller bewirbt Laufschuhe gezielt bei 20–35-jährigen, fitnessbegeisterten Stadtbewohnern über Instagram-Ads, Lauf-Apps und lokale Fitnessstudios. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Geografisch koordinierte Werbekommunikation
Geografisch koordinierte Werbekommunikation bedeutet, Werbung räumlich gezielt auf bestimmte Märkte oder Regionen abzustimmen, um Absatzpotenziale, lokale Prioritäten und kulturelle/geografische Besonderheiten zu berücksichtigen. Dabei werden Werbeobjekte, -träger, -zeiten und Sprache an den jeweiligen geografischen Fokus angepasst. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 154) Beispiel: Ein Getränkekonzern schaltet im Sommer gezielt regionale Plakatwerbung und Radiowerbung für ein Erfrischungsgetränk nur in Küstenstädten und Urlaubsorten, um Touristen anzusprechen, während im Binnenland andere Produkte beworben werden. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Zeitlich getaktete Werbekommunikation
Zeitlich getaktete Werbekommunikation plant den Einsatz von Werbung nach Zeitpunkt, Dauer, Muster, Häufigkeit und Intensität, um die Botschaft passend zu Saison, Produktlebenszyklus oder Kampagnenziel zu steuern und die Wirkung auf die Zielgruppe zu maximieren. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 153) Beispiel: Ein Schokoladenhersteller schaltet in der Vorweihnachtszeit (saisonaler Zeitpunkt) täglich TV-Spots und Social-Media-Anzeigen (hoher Werbedruck) für 4 Wochen (Dauer), um Aufmerksamkeit und Kaufwunsch für die Geschenkpackungen aufzubauen – nach Weihnachten wird die Werbung stark reduziert (abfallendes Muster). Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Multisensuale Werbekommunikation
Multisensuale Werbekommunikation spricht mehrere Sinne der Konsumenten gleichzeitig an – visuell, akustisch, haptisch, olfaktorisch oder gustatorisch – um das emotionale Erleben von Produkten zu verstärken, die Erinnerung zu fördern und die Marke stärker erlebbar zu machen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 151 f.) Beispiel: Ein Schokoladenhersteller zeigt in einem TV-Spot fließende, glänzende Schokolade (visuell), unterlegt mit sanfter Musik (akustisch), verteilt kostenlose Kostproben im Supermarkt (gustatorisch) und verpackt die Tafeln in samtweiches Papier (haptisch). Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Crossmedial-mehrkanalige Werbekommunikation
Crossmedial-mehrkanalige Werbekommunikation bedeutet, dass ein Unternehmen seine Werbebotschaften über verschiedene digitale und physische Kanäle (z. B. TV, Social Media, Print, Online-Shop, Point of Sale) gleichzeitig einsetzt und diese aufeinander abstimmt, sodass Konsumenten über alle Touchpoints hinweg ein einheitliches, nahtloses Markenerlebnis haben. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 150 f.) Beispiel: Ein Sportbekleidungsunternehmen bewirbt eine neue Laufschuhe-Kollektion gleichzeitig im TV, auf Instagram, über E-Mail-Newsletter, auf Plakaten in der Stadt und im Onlineshop. Die Botschaften, Farben und Bilder sind überall identisch, sodass die Kunden die Marke und das Produkt sofort wiedererkennen und über alle Kanäle hinweg angesprochen werden. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Integrierte Werbekommunikation
Integrierte Werbekommunikation bedeutet, dass alle Werbeaktivitäten eines Unternehmens inhaltlich, formal und zeitlich aufeinander abgestimmt werden, um ein einheitliches, klares und wiedererkennbares Markenbild bei den Konsumenten zu erzeugen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 149 f.) Beispiel: Die Marke Coca-Cola startet eine neue Kampagne für den Sommer: TV-Spots, Instagram-Posts, Plakate in der Stadt und Werbebanner auf YouTube zeigen alle denselben Slogan („Taste the Feeling“), dieselben Farben (Rot und Weiß) und ähnliche sommerliche Motive. So wird die Botschaft inhaltlich, formal und zeitlich integriert über alle Kanäle vermittelt. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Markenpersönlichkeit
Markenpersönlichkeit bezeichnet die Eigenschaften und Merkmale einer Marke, die ihr ein möglichst menschenähnliches, facettenreiches Wesen verleihen und so das Selbstbild der Marke für Konsumenten anschaulich machen. Sie prägt, wie eine Marke wahrgenommen wird, welche Emotionen sie weckt und wie Konsumenten sich mit ihr identifizieren. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 147 ff.) Beispiel: Nike vermittelt eine Markenpersönlichkeit, die sportlich, motivierend und leistungsorientiert ist – die Marke „spricht“ wie ein inspirierender Trainer, der zu Höchstleistungen anspornt. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Markenleistung
Markenleistung bezeichnet den konkreten Nutzen, den ein Konsument durch ein Produkt oder eine Dienstleistung erhält – sowohl funktional (z. B. Problemlösung oder Kosteneinsparung) als auch nicht-funktional (z. B. sozialer Status oder Genuss). (vgl. Kleinjohann 2024, S. 147 ff.) Beispiel: Bei Nespresso erhält der Konsument funktional hochwertigen Kaffee schnell und einfach zubereitet (Problemlösung/Zeitersparnis) und nicht-funktional ein luxuriöses Kaffeeerlebnis sowie das Gefühl von Prestige und Lifestyle. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Markenwerte
Markenwerte sind grundsätzliche Überzeugungen und Prinzipien, die typisch für ein Unternehmen oder Produkt sind und es von Wettbewerbern unterscheiden. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 147 ff.) Beispiel: Die Eiscreme-Marke Ben & Jerry’s steht für soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und ethische Unternehmensführung. Diese Werte spiegeln sich in Produktentscheidungen, Kampagnen und dem Markenimage wider und differenzieren Ben & Jerry’s von anderen Eiscreme-Marken. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien


