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  • Interaktive Arbeitsblätter

    Interaktive Arbeitsblätter sind digitale Arbeitsblätter mit verschiedenen interaktiven Aufgaben, die Schülerinnen und Schüler selbstständig am Endgerät bearbeiten. Dazu können zum Beispiel Quizze, Lückentexte, Drag-and-Drop-Aufgaben sowie eingebettete Videos oder Audios gehören. (vgl. Thömmes 2026, S. 53) Beispiel: Im Deutschunterricht erstellen Schülerinnen und Schüler zum Thema „Grammatik“ ein interaktives Arbeitsblatt. Es enthält einen Lückentext mit Lösungskontrolle, eine Drag-and-Drop-Aufgabe und ein kurzes Quiz. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die Aufgaben selbstständig am Tablet oder Computer. Anschließend erhalten sie direktes Feedback oder besprechen ihre Ergebnisse gemeinsam im Plenum. Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

  • Podcasting

    Podcasting ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen zu einem Thema einen Podcast planen, aufnehmen und anschließend bearbeiten. Dabei entwickeln sie ein Podcast-Konzept, erstellen ein Skript bzw. einen Ablaufplan und setzen ihre Beiträge als Audioaufnahme um. (vgl. Thömmes 2026, S. 52) Beispiel: Zum Thema „Soziale Medien im Alltag“ entwickeln Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen einen kurzen Podcast. Sie entscheiden sich z. B. für ein Interview oder eine Diskussion, erstellen dazu einen Ablaufplan und nehmen ihren Beitrag auf. Anschließend können sie Musik oder Soundeffekte ergänzen. Die fertigen Podcasts werden gemeinsam angehört und in einer Hör- und Feedbackrunde reflektiert. Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

  • Visual Storytelling

    Visual Storytelling ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler ein Thema oder eine Geschichte mithilfe von Bildern und Text kreativ darstellen. Dazu planen sie zunächst den Ablauf in einem Storyboard und setzen ihre Ideen anschließend mit digitalen Gestaltungstools um. (vgl. Thömmes 2026, S. 51) Beispiel: Zum Thema „Meine Zukunft im Jahr 2050“ entwickeln Schülerinnen und Schüler in Gruppen eine kurze Geschichte. Sie planen zunächst die Handlung in einem Storyboard und gestalten anschließend eine digitale Bildergeschichte mit Fotos, Icons, Textfeldern und Sprechblasen. Danach präsentieren sie ihre Ergebnisse der Klasse und reflektieren, wie Bildsprache und Text sich ergänzen. Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

  • Videoprojekt

    Ein Videoprojekt ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler ein Thema kreativ und strukturiert in einem eigenen Video bearbeiten. Sie planen gemeinsam den Inhalt, verteilen Aufgaben, erstellen das Video und präsentieren es anschließend. (vgl. Thömmes 2026, S. 49 f.) Beispiel: Im Biologieunterricht erstellen Schülerinnen und Schüler in Gruppen ein Erklärvideo zum Thema „Fotosynthese“. Sie planen zunächst ein Storyboard und verteilen die Aufgaben (z. B. Kamera, Sprecherin oder Sprecher, Schnitt). Anschließend nehmen sie passende Szenen und Erklärungen auf und bearbeiten das Material mit einer Schnitt-App. Zum Schluss präsentieren die Gruppen ihre Videos und reflektieren gemeinsam deren Inhalt und Gestaltung. Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

  • Digitale Werkzeugkiste

    Die digitale Werkzeugkiste ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler verschiedene digitale Tools selbstständig auswählen und gezielt für unterschiedliche Lernaufgaben einsetzen. Anschließend reflektieren sie, welches Tool hilfreich war und wie es den Lernprozess unterstützt hat. (vgl. Thömmes 2026, S. 48) Beispiel: Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einem Thema ein Lernprodukt erstellen, z.B. eine Mindmap oder einen Comic. Dafür stehen ihnen verschiedene digitale Tools zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler wählen selbstständig ein passendes Tool aus und bearbeiten damit die Aufgabe. Anschließend stellen sie ihre Ergebnisse vor und reflektieren gemeinsam: Welches Tool war besonders hilfreich? Was hat gut funktioniert und was nicht? Wie hat das Tool den Lernprozess unterstützt? Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

  • Umfrage

    Die Umfrage ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler zu einem bestimmten Thema Fragen entwickeln und eine Gruppe von Personen befragen, um ein Meinungsbild zu erhalten. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewertet und präsentiert. (vgl. Thömmes 2026, S. 45) Beispiel: Die Schülerinnen und Schüler führen eine Umfrage zum Thema „Schulalltag“ durch. Gemeinsam entwickeln sie einen Fragebogen, z. B. mit der Frage: „Wie zufrieden bist du mit dem Schulalltag?“ Anschließend befragen sie eine ausgewählte Gruppe von Personen. Die Schülerinnen und Schüler werten die Antworten aus und stellen die Ergebnisse anschließend der Klasse vor. Die Ergebnisse können als Grundlage für die weitere Arbeit am Thema dienen. Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

  • Reporterteam

    Das Reporterteam ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler zu einem bestimmten Thema Befragungen und Interviews durchführen, um Informationen zu sammeln, zu recherchieren und eigene Fragen zu entwickeln. Die Ergebnisse werden anschließend zusammengetragen, ausgewertet und vorgestellt. (vgl. Thömmes 2026, S. 44) Beispiel: Zum Thema „Schulleben“ bilden die Schülerinnen und Schüler mehrere Reporterteam. Sie entwickeln Fragen und überlegen, welche Personen sie interviewen möchten, z. B. die Schulleitung, Lehrkräfte oder andere Schülerinnen und Schüler. Während der Interviews halten sie die Antworten stichpunktartig fest oder nehmen sie als Audio auf. Anschließend tragen die Teams ihre Ergebnisse zusammen, werten sie aus und präsentieren ihre Ergebnisse der Klasse. Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

  • Kollaboratives Schreiben

    Kollaboratives Schreiben ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler gemeinsam einen Text verfassen und überarbeiten. Dabei planen sie Inhalte, schreiben gemeinsam in einem Dokument und korrigieren bzw. verbessern ihre Texte gegenseitig. (vgl. Thömmes 2026, S. 43) Beispiel: Eine Kleingruppe von Schülerinnen und Schülern soll gemeinsam einen Bericht über einen Ausflug schreiben. Sie legen zunächst den Aufbau und die Inhalte fest und schreiben anschließend gleichzeitig in einem gemeinsamen Dokument. Die Schülerinnen und Schüler überarbeiten gegenseitig ihre Abschnitte und korrigieren Fehler. Am Ende wird der fertige Text gemeinsam durchgesehen und kann anschließend präsentiert oder im Portfolio gesichert werden. Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

  • Platzdeckchen

    Platzdeckchen ist eine Unterrichtsmethode für ein strukturiertes Schreibgespräch, bei dem Schülerinnen und Schüler ihre Antworten, Kommentare und Positionen schriftlich austauschen, ohne dabei zu sprechen. Dadurch werden individuelle Auseinandersetzung und kooperatives Gespräch miteinander verbunden. (vgl. Thömmes 2026, S. 42) Beispiel: Vier Schülerinnen und Schüler sitzen um einen Tisch. In der Mitte eines Arbeitsblattes steht die Frage: „Was macht eine gute Klassengemeinschaft aus?“ Jede Schülerin und jeder Schüler schreibt zunächst im eigenen Feld Gedanken und Antworten auf. Danach wird das Blatt weitergedreht, sodass die Schülerinnen und Schüler die Beiträge der anderen lesen und schriftlich kommentieren oder ergänzen können. Am Ende werden die Ergebnisse gemeinsam betrachtet und kurz zusammengefasst. Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

  • Gedankenlandkarte

    Die Unterrichtsmethode Gedankenlandkarte ist ein beschriftetes Baumdiagramm, mit dem Schülerinnen und Schüler Ideen und Themen grafisch darstellen und hierarchisch gliedern. Von einem zentralen Thema gehen Äste zu wichtigen Teilaspekten und weiteren Unteraspekten aus. (vgl. Thömmes 2026, S. 41) Beispiel: Die Lehrkraft schreibt das Thema „Umweltschutz“ in die Mitte eines Blattes. Die Schülerinnen und Schüler sammeln zunächst wichtige Teilaspekte, z. B. Müll, Energie, Verkehr und Wasser, und schreiben diese an die Enden der ersten Linien. Anschließend überlegen sie zu jedem Teilaspekt weitere Unteraspekte, z. B. zu „Müll“ Mülltrennung, Recycling und Plastikvermeidung. Durch die verzweigten Linien entsteht eine baumartige Gedankenlandkarte, die die Zusammenhänge übersichtlich darstellt. Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

  • Clustering

    Clustering ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler zu einem vorgegebenen Begriff oder Satz spontan Ideen und Assoziationen sammeln. Inhaltlich zusammengehörige Begriffe werden anschließend miteinander verbunden und so strukturiert dargestellt. (vgl. Thömmes 2026, S. 40) Beispiel: Die Lehrkraft schreibt den Begriff „Freundschaft“ in die Mitte der Tafel. Die Schülerinnen und Schüler nennen spontan ihre Gedanken dazu, z. B. Vertrauen, Hilfe, Spaß, Streit und Gemeinsamkeit. Die Begriffe werden rund um „Freundschaft“ notiert. Begriffe, die inhaltlich zusammengehören, werden durch Linien miteinander verbunden. So entsteht ein übersichtliches Cluster, das die Ideen und Zusammenhänge der Schülerinnen und Schüler sichtbar macht. Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

  • Kollaborative Mindmapping

    Das kollaborative Mindmapping ist eine Methode, bei der Schülerinnen und Schüler gemeinsam oder in Gruppen eine digitale Mindmap zu einem zentralen Thema oder einer Fragestellung erstellen. Dabei sammeln und strukturieren sie Begriffe, Ideen und Fragen und aktivieren so ihr Vorwissen. Anschließend werden die Ergebnisse gemeinsam vorgestellt, geordnet und Zusammenhänge diskutiert. (vgl. Thömmes 2026, S. 39) Beispiel: Im Unterricht zum Thema „Klimawandel“ stellt die Lehrkraft die zentrale Frage „Welche Ursachen und Folgen hat der Klimawandel?“ und stellt eine vorbereitete digitale Mindmap bereit. Die Schülerinnen und Schüler ergänzen in Gruppen passende Begriffe und Ideen, beispielsweise „CO₂-Ausstoß“, „Verkehr“, „Erderwärmung“ oder „extreme Wetterereignisse“. Anschließend werden die verschiedenen Beiträge im Plenum vorgestellt, geordnet und miteinander verknüpft. Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

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