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- Arbitragekosten
Arbitragekosten sind zusätzliche Kosten (z. B. Informationskosten, Transportkosten oder Risikokosten), die entstehen, wenn ein Käufer ein Produkt in einem anderen Markt günstiger kauft und selbst beschafft. (vgl. Pechtl 2014, S. 380) Beispiel: Ein Kunde bestellt ein Smartphone im Ausland, weil es dort günstiger ist, muss aber zusätzlich Versandkosten, Zoll und längere Lieferzeiten in Kauf nehmen. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius
- Bargaining
Bargaining bezeichnet eine Preiskultur, in der Käufer und Verkäufer über den Preis verhandeln oder feilschen, um für sich den bestmöglichen Vorteil aus einer Transaktion zu erzielen. (vgl. Pechtl 2014, S. 374) Beispiel: Auf einem Straßenmarkt handelt ein Kunde mit dem Verkäufer über den Preis einer Tasche und senkt ihn durch Feilschen von 20 € auf 15 €. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius
- Cause-Related Marketing
Cause-Related Marketing bezeichnet Marketingmaßnahmen, bei denen ein Unternehmen verspricht, beim Kauf eines bestimmten Produkts einen festen Betrag an ein soziales oder ökologisches Projekt zu spenden. (vgl. Pechtl 2014, S. 366 f.) Beispiel: Ein Supermarkt verkauft eine bestimmte Schokoladenmarke und spendet für jede verkaufte Tafel 0,50 € an eine Kinderhilfsorganisation. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius
- Embedded Premium Promotion
Embedded Premium Promotion ist eine Verkaufsförderungsmaßnahme, bei der beim Kauf eines Produkts automatisch ein Teil des Preises an ein soziales oder ökologisches Projekt gespendet wird und der Käufer dadurch einen emotionalen Zusatznutzen („Warm Glow“) erhält. (vgl. Pechtl 2014, S. 366 f.) Beispiel: Ein Mineralwasserhersteller wirbt mit der Aktion: „Für jede verkaufte Flasche spenden wir 10 Cent für den Schutz von Trinkwasserprojekten.“ Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius
- Referendariat - 57. Schultag
Am heutigen Schultag im Referendariat hatte ich erneut meinen großen Tag: meine zweite Lehrprobe, die ich in der Höheren Handelsschule im Fach Volkswirtschaftslehre durchgeführt habe. Thematisch haben sich die Lernenden mit der Marktform des Monopols aus Sicht der Deutschen Bahn AG beschäftigt. Dafür hatte ich extra ein Planspiel vorbereitet, bei dem eine Seite die Anbieterrolle und die andere die Nachfragerrolle übernommen hat, um anschließend anhand der Spielergebnisse die Wettbewerbssituation der Region zu analysieren. Insgesamt war ich mit der Lehrprobe zufrieden. Mir war bewusst, dass die zweite Lehrprobe noch Potenzial zur Verbesserung bietet. Im Vergleich zur letzten Lehrprobe konnte ich diesmal meinen Verlaufsplan umsetzen. Alle Lernenden waren zudem aktiv am Unterricht beteiligt. Allerdings haben die Lernenden in der Rolle des Monopolisten ihre Preise nicht so gesetzt, wie ich es erwartet hatte, was sich anhand der Preiserhöhungen zeigte. Dies erschwerte die anschließende Bewertung der Wettbewerbssituation. Dennoch konnten wir aufgrund der leistungsstärkeren Lernenden die Handlungsprodukte korrekt ausfüllen. In der anschließenden Reflexion haben wir diese und weitere Aspekte meines Unterrichts besprochen. Ich empfand die Reflexion als sehr fair, erkenntnisreich und respektvoll. Ich konnte alle meine gestellten Fragen beantworten, eigene Schwerpunkte setzen und habe hilfreiches Feedback erhalten.
- Referendariat - 56. Schultag
An meinem heutigen Schultag im Referendariat habe ich zunächst zwei Stunden im Bildungsgang der Industriekaufleute unterrichtet. Nachdem wir das Thema Investition abgeschlossen haben, sind wir zum Bereich der Finanzierung übergegangen. Als Einstieg hielten die Lernenden am Activeboard zunächst alle Finanzierungsmöglichkeiten fest, die ihnen einfielen. Anschließend startete ich eine Einzelarbeit, die danach in eine Partnerarbeit überging – die Methode Think-Pair-Share konnten wir allerdings noch nicht ganz abschließen. Die Lernenden sollten sich allgemein mit den Vorteilen und Nachteilen der Eigenfinanzierung und Fremdfinanzierung beschäftigen. Abgerundet wurde der Schultag durch den Unterricht in der Höheren Handelsschule. Dort haben wir die Theorie des Homo oeconomicus weitergeführt. Nachdem wir in der vergangenen Woche (aufgrund der kurzen Zeit von 45 Minuten) zu keinem Ergebnis gekommen waren, konnten wir heute endlich unsere Spielergebnisse besprechen. Auf dieser Basis leiteten wir die Annahmen des Homo oeconomicus ab und festigten diese anschließend an einem eigenen Beispiel. Insgesamt war es ein durchaus erfolgreicher Tag, wobei der Bereich der Finanzierung aufgrund meiner noch fehlenden Berufserfahrung weiterhin eine Herausforderung für mich darstellt.
- Base-Value-Neglect
Base-Value-Neglect bezeichnet den Effekt, dass Konsumenten bei prozentualen Angeboten (z. B. Rabatt oder Bonusmenge) das ursprüngliche Ausgangsniveau ignorieren und dadurch die tatsächliche wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit eines Angebots falsch einschätzen. (vgl. Pechtl 2014, S. 365 f.) Beispiel: Ein Supermarkt bietet Saft mit „50 % mehr Inhalt“ an, während ein anderes Angebot „35 % Rabatt“ gibt. Obwohl der Rabatt wirtschaftlich günstiger ist, wählen viele Kunden das „50 % mehr“-Angebot, weil sie das Ausgangsniveau nicht berücksichtigen. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius
- Preisverfallshypothese
Die Preisverfallshypothese besagt, dass häufige Preispromotions die Preisempfindlichkeit der Kunden erhöhen und dadurch langfristig das allgemeine Preisniveau bzw. den gewinnoptimalen Preis sinken kann. (vgl. Pechtl 2014, S. 362 ff.) Beispiel: Wenn eine Schokoladenmarke fast jede Woche im Supermarkt im Angebot ist, gewöhnen sich Kunden daran und kaufen sie kaum noch zum normalen Preis. Dadurch muss der Händler den Preis immer häufiger senken. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius
- Value Expression
Value Expression bezeichnet den Nutzen von Preispromotions, bei dem Käufer durch das Nutzen von Sonderangeboten ihr Selbstbild als cleverer oder sparsamer Käufer ausdrücken und dadurch Stolz oder soziale Anerkennung empfinden. (vgl. Pechtl 2014, S. 358) Beispiel: Ein Kunde kauft eine Markenjeans im Schlussverkauf für 40 € statt 80 € und erzählt Freunden stolz, dass er ein echtes Schnäppchen gemacht hat. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius
- Treue-Promotions
Treue-Promotions sind Preisaktionen, bei denen Kunden erst nach wiederholtem Kauf oder dem Sammeln von Punkten und Coupons eine Preisvergünstigung oder Belohnung erhalten. (vgl. Pechtl 2014, S. 355) Beispiele: DeutschlandCard, Payback, Lidl Plus, Kaufland Card, Netto Plus, Penny App Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius
- Bonus Packs
Bonus Packs sind Verkaufsaktionen, bei denen der Kunde für den gleichen Preis eine größere Produktmenge oder zusätzliche Produkte erhält. (vgl. Pechtl 2014, S. 355) Beispiel: Eine Chipstüte enthält „20 % mehr Inhalt zum gleichen Preis“. Statt 100 g bekommt der Kunde 120 g für den normalen Preis. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius
- Double Coupons
Double Coupons sind Coupons, bei denen der Händler den vom Hersteller gewährten Rabatt verdoppelt, sodass der Kunde einen größeren Preisnachlass erhält. (vgl. Pechtl 2014, S. 354 f.) Beispiel: Ein Hersteller-Coupon bietet 0,50 € Rabatt auf eine Zahnpasta. Der Supermarkt verdoppelt den Rabatt im Rahmen einer Double-Coupon-Aktion, sodass der Kunde insgesamt 1 € Preisnachlass erhält. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius


