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- Referendariat - 29. Schultag
Am heutigen Schultag im Referendariat habe ich erstmals alleine im Bildungsgang der Industriekaufleute unterrichtet. Im Fach Controlling haben wir anhand von Geschäftsvorfällen Buchungssätze im Grundbuch gebildet, die wir anschließend ins Hauptbuch übertragen haben. Die Lerngruppe war sehr aktiv am Unterrichtsgeschehen beteiligt und hat gut mitgearbeitet. Ich habe erstmals im Referendariat auch meine Rolle als Lehrkraft bewusst wahrgenommen. Die Stunde hat mir sehr gefallen, auch wenn ich mit der Technik noch hadere. So langsam spielt sich aber auch dieses Hindernis ein.
- Mehrseitigkeit
Mehrseitigkeit bezeichnet bei digitalen Plattformen die Eigenschaft, dass verschiedene Nutzergruppen, wie Anbietende, Nachfragende und Komplementor über die Plattform miteinander interagieren können. (vgl. Steur 2022, S. 8 f.) Beispiel: Airbnb: Auf der Plattform können Privatpersonen als Gast eine Unterkunft buchen, gleichzeitig können andere Nutzer als Gastgeber ihre Wohnung anbieten, und zusätzliche Services wie Reinigungsfirmen oder Versicherungspartner erweitern das Angebot als Komplementor. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Indirekte negative Netzwerkeffekte
Indirekte negative Netzwerkeffekte treten auf, wenn die Nutzung durch eine größere Zahl von Anbietern den Nutzen für die Nutzer verringert. (vgl. Steur 2022, S. 7 f.) Beispiel: Mehr Werbung auf YouTube, die das Seherlebnis stört. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Indirekte positive Netzwerkeffekte
Indirekte positive Netzwerkeffekte treten auf, wenn zusätzliche Anbieter auf einer Plattform das Angebot erweitern und dadurch den Nutzen für die Nachfragenden erhöhen. (vgl. Steur 2022, S. 7 f.) Beispiel: Klickrent: Je mehr Anbieter Baumaschinen vermieten, desto größer ist das Angebot, und desto mehr Auswahl haben die Nachfragenden. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Direkte negative Netzwerkeffekte
Direkte negative Netzwerkeffekte liegen vor, wenn die Zunahme von Nutzer oder Anbietenden den Nutzen für andere verringert. (vgl. Steur 2022, S. 7 f.) Beispiel: Alibaba: Je mehr Verkäufer ein Produkt anbieten, desto stärker der Wettbewerb, wodurch der Nutzen für jeden einzelnen Anbieter sinkt. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Direkte positive Netzwerkeffekte
Direkte positive Netzwerkeffekte liegen vor, wenn die Nutzung einer Plattform durch zusätzliche Nutzer den Nutzen für alle bestehenden Nutzer erhöht, wie zum Beispiel bei Facebook, wo mehr Mitglieder zu besseren Kommunikationsmöglichkeiten führen. (vgl. Steur 2022, S. 7 f.) Beispiel: WhatsApp: Je mehr Freunde die App nutzen, desto nützlicher wird sie für jeden einzelnen, da man mit mehr Personen gleichzeitig Nachrichten austauschen kann. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Business Ecosystem
Ein Business Ecosystem ist ein Netzwerk modularer Partner, die klar definierte Rollen, Abläufe und Aufgaben haben und untereinander in komplexen, multilateralen Beziehungen stehen. Die Partner sind eng miteinander verbunden, und der Erfolg des gesamten Ökosystems hängt von der Zusammenarbeit aller Beteiligten ab. (vgl. Steur 2022, S. 6 f.) Beispiel: Das Automobil-Ökosystem rund um Tesla: Tesla selbst entwickelt die Fahrzeuge, Zulieferer liefern Batterien und Komponenten, Softwareunternehmen stellen Navigationssysteme und Infotainmentsysteme bereit, und Ladestationsbetreiber sorgen für die Infrastruktur. Alle Partner haben klar definierte Rollen, arbeiten eng zusammen und sind voneinander abhängig, sodass das Funktionieren des Gesamtsystems vom Zusammenspiel aller Beteiligten abhängt. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Lineares Wertschöpfungsmodell
Ein lineares Wertschöpfungsmodell beschreibt ein traditionelles Geschäftsmodell, bei dem Produkte oder Dienstleistungen in einem geradlinigen Fluss vom Anbieter zum Endkunden gelangen. Der Fokus liegt auf der Steuerung und Optimierung interner Ressourcen, ohne dass verschiedene Nutzergruppen oder externe Interaktionen eine zentrale Rolle spielen. (vgl. Steur 2022, S. 6 f.) Beispiel: Eine Hotelkette: Sie kauft Möbel und Lebensmittel, bereitet Zimmer vor und bietet diese direkt an Gäste an. Alles läuft in einer klaren, geradlinigen Abfolge vom Hotel zum Kunden, und das Unternehmen konzentriert sich darauf, seine internen Abläufe wie Einkauf, Reinigung und Service zu optimieren. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Selbstmotivation
Selbstmotivation bedeutet, sich eigenständig zum Lernen zu bringen, auch wenn der Lernstoff nicht von sich aus spannend ist. Sie kann zum Beispiel durch kleine, klar definierte Ziele und Belohnungen gesteigert werden, etwa 30 Minuten lernen und sich danach mit 15 Minuten Romanlesen belohnen. So sorgt man dafür, dass man sich trotz anfänglicher Unlust mit dem Lernstoff beschäftigt und das Lernen regelmäßig und erfolgreich umsetzt. (vgl. Rinck 2016, S. 125 f.) Beispiel: Ein Schüler plant, jeden Tag 20 Vokabeln zu lernen. Nach jeder erfolgreich gelernten Einheit belohnt er sich mit einer Folge seiner Lieblingsserie. So motiviert er sich selbst, regelmäßig zu lernen, auch wenn er gerade keine Lust hat. Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer
- Lernkartei
Eine Lernkartei ist ein Karteikastensystem, mit dem man das Abrufen von Wissen gezielt üben kann. Auf jeder Karte steht vorne eine Frage oder ein Stichwort und hinten die Antwort. Schwierige Inhalte werden häufiger wiederholt, leicht abrufbare seltener, sodass man gezielt seine Lernlücken schließt. Lernkarteien eignen sich für Vokabeln, Fakten, Formeln oder andere Informationen und können sowohl analog als auch digital als Vokabeltrainer genutzt werden. (vgl. Rinck 2016, S. 123 ff.) Beispiel: Beim Lernen von Englischvokabeln kann man eine Lernkartei benutzen, indem man auf jede Karte vorne das deutsche Wort „Apfel“ schreibt und auf die Rückseite die englische Übersetzung „apple“. Beim Üben schaut man sich die Vorderseite an und versucht, die englische Vokabel zu erinnern. Wenn man sie richtig nennt, wandert die Karte in ein Fach für seltener zu wiederholende Karten, ist die Antwort falsch, bleibt sie im Fach für häufigere Wiederholungen, bis man sie sicher beherrscht. So merkt man sich Schritt für Schritt alle Wörter. Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer
- PQRST-Methode
Die PQRST-Methode ist eine strukturierte Lerntechnik zum effektiven Bearbeiten von Lehrtexten. Sie umfasst fünf Schritte: Preview (Überblick verschaffen), Question (Fragen zum Text stellen), Read (Text lesen), Self-Recitation (Inhalte selbst wiedergeben) und Test (Wissen überprüfen). Ziel ist es, den Text aktiv zu verarbeiten, Verständnis zu sichern und den Abruf zu trainieren, wodurch langfristiges Behalten verbessert wird. (vgl. Rinck 2016, S. 121 f.) Beispiel: Beim Lernen eines Kapitels über das Herz-Kreislauf-System überfliegt man zuerst die Überschriften, um einen Überblick zu bekommen (Preview). Dann überlegt man sich Fragen wie „Welche Teile hat das Herz?“ oder „Wie fließt das Blut durch den Körper?“ (Question). Anschließend liest man den Text genau und markiert wichtige Informationen (Read). Danach versucht man, den Inhalt selbst wiederzugeben, etwa indem man erklärt, dass das Herz aus zwei Vorhöfen und zwei Kammern besteht und wie das Blut durch den Körper gepumpt wird (Self-Recitation). Am Ende testet man das gesamte Kapitel, indem man alles zusammenhängend wiederholt oder Übungsfragen beantwortet (Test). Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer
- Loci-Methode
Die Loci-Methode ist eine Mnemotechnik, bei der man zu lernende Informationen mit bekannten Orten oder Wegen verknüpft und sich diese mithilfe von bildhaften Vorstellungen einprägt, um sie später in der richtigen Reihenfolge abzurufen. (vgl. Rinck 2016, S. 120 f.) Beispiel: Man will sich eine To-do-Liste für die Arbeit merken: E-Mails beantworten, Bericht fertigstellen, Präsentation vorbereiten, Meeting planen. Man nutzt den Weg durch das Büro: Auf dem Schreibtisch liegen fliegende E-Mails, auf dem Bürostuhl sitzt ein stapelweise auftürmender Bericht, auf dem Konferenztisch liegt eine aufgeklappte Präsentation, und vor der Bürotür hängt ein großer Kalender für das Meeting. So kann man beim gedanklichen Abgehen des Bürowegs die Aufgaben in der richtigen Reihenfolge abrufen. Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer


