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- Markenkompetenzen
Markenkompetenzen bezeichnen die charakteristischen Fähigkeiten und Stärken eines Unternehmens, mit denen es Produkte oder Dienstleistungen besonders gut entwickelt, gestaltet und anbietet und sich dadurch für Konsumenten erkennbar von Wettbewerbern unterscheidet. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 147 ff.) Beispiel: Ein Smartphone-Hersteller gilt als besonders kompetent, weil seine Geräte für eine sehr einfache Bedienung und ein stabiles Betriebssystem bekannt sind, wodurch Nutzer das Produkt als zuverlässig und benutzerfreundlich wahrnehmen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Markenvision
Markenvision bezeichnet die langfristig ausgerichtete Zielvorstellung einer Marke und beschreibt ihren übergeordneten Sinn, ihre Motivation und den angestrebten Beitrag für Kunden und weitere Stakeholder. Sie gibt die Richtung der Markenentwicklung vor und dient als Orientierung für unternehmerisches Handeln und Kommunikation. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 147 ff.) Beispiel: Eine Outdoor-Marke, deren Vision es ist, Menschen weltweit für einen respektvollen und nachhaltigen Umgang mit der Natur zu begeistern und dadurch Umweltschutz langfristig zu fördern. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Markenidentität
Markenidentität bezeichnet das Selbstbild einer Marke, also das von Unternehmen bewusst definierte Verständnis darüber, wofür die Marke steht, das sich im wahrgenommenen Markenimage der Zielgruppe widerspiegeln soll. Sie setzt sich aus Herkunft, Vision, Kompetenzen, Werten, Persönlichkeit und den angebotenen funktionalen sowie emotionalen Leistungen der Marke zusammen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 147 ff.) Beispiel: Eine Outdoor-Marke positioniert sich als nachhaltig und naturverbunden, kommuniziert ihre Herkunft aus einer alpinen Region, steht für langlebige Qualität und umweltfreundliche Materialien und vermittelt durch ihre Werbung eine abenteuerliche, verantwortungsbewusste Markenpersönlichkeit – genau dieses Selbstbild erkennen Konsumenten später als glaubwürdiges Markenimage wieder. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Markenherkunft
Markenherkunft bezeichnet die wahrgenommene Abstammung und Verwurzelung einer Marke, etwa in einem bestimmten Unternehmen, einer Branche oder einem geografischen bzw. kulturellen Raum („Country of Origin“), die zur Identitätsbildung der Marke beiträgt und Erwartungen an Qualität, Werte und Kompetenz prägt. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 147 ff.) Beispiel: Eine Schweizer Uhrenmarke, die in ihrer Werbung gezielt auf „Swiss Made“ verweist, um Präzision, Qualität und handwerkliche Tradition zu vermitteln. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Identitätsbasierte Werbekommunikation
Identitätsbasierte Werbekommunikation bezeichnet einen Ansatz, bei dem Werbung konsequent an der klar definierten Markenidentität ausgerichtet ist, um durch Wiedererkennbarkeit, Authentizität und Vertrauen die Marke dauerhaft im Relevant Set der Konsumenten zu verankern und positiv von Wettbewerbern zu differenzieren. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 147 ff.) Beispiel: Ein Outdoor-Bekleidungshersteller kommuniziert in allen Werbemitteln konsequent seine Werte Nachhaltigkeit, Naturnähe und Verantwortung, verwendet reale Bergsteiger statt Models und erzählt Geschichten über Umweltschutz, sodass Konsumenten die Marke klar wiedererkennen, ihr vertrauen und sie bewusst gegenüber anderen Anbietern bevorzugen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Referendariat - 28. Schultag
Im Rahmen meines Referendariats hospitierte ich heute erneut in der Höheren Handelsschule. Im BWL-Unterricht wurde gemeinsam mit den Lernenden eine Zusammenfassung zur Investitionsrechnung erstellt. Hiermit schloss mein heutiger Schultag ab.
- Originalität
Originalität in der Werbung bedeutet, dass die Werbebotschaft einzigartig und unverwechselbar ist, damit sie beim Rezipienten hängenbleibt, Erinnerungen und Wissen aufbaut und später leichter wieder abgerufen wird. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 140 f.) Beispiel: Eine Autowerbung zeigt ein fliegendes Auto auf einer regenbogenfarbenen Straße – ungewöhnlich, auffällig und kreativ – sodass sich die Zuschauer die Marke und das Modell merken. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Touchpoints
Touchpoints sind alle Kontaktpunkte und Interaktionsmöglichkeiten, bei denen ein Unternehmen mit potenziellen oder bestehenden Kunden in Berührung kommt und über die Werbung, Kommunikation oder Service das Kundenerlebnis und die Wahrnehmung der Marke beeinflusst. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 140 f.) Beispiel: Ein Kunde sieht eine Instagram-Werbung für Schuhe (digitaler Touchpoint), besucht dann die Markenwebsite (online Touchpoint), fragt Freunde nach deren Meinung (sozialer Touchpoint) und kauft die Schuhe schließlich im Ladengeschäft (physischer Touchpoint). Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Brand Purpose
Der Brand Purpose beschreibt den übergeordneten Sinn und die moralischen Werte einer Marke, also warum sie existiert und welchen positiven Beitrag sie für Gesellschaft, Umwelt oder Wirtschaft leisten will. Er geht über Produktmerkmale hinaus und vermittelt den Kunden einen sinnvollen, ethisch verantwortlichen Grund, die Marke zu wählen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 139 f.) Beispiel: Die Outdoor-Marke Patagonia verfolgt als Brand Purpose den Schutz der Umwelt: Sie setzt sich aktiv für nachhaltige Produktion ein, spendet einen Teil des Umsatzes für Naturschutz und kommuniziert in Werbung und Kampagnen, dass jeder Kauf umweltbewusst getroffen werden sollte. Kunden verbinden damit nicht nur ein funktionales Produkt wie eine Jacke, sondern auch die ethische Verantwortung und den positiven Beitrag zur Umwelt. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Golden Circle-Modell
Das Golden Circle-Modell von Simon Sinek erklärt, dass erfolgreiche Kommunikation und Marketing beim „Warum“ (why) eines Unternehmens beginnen sollten – also der Motivation, Vision oder dem höheren Zweck. Darauf aufbauend folgt das „Wie“ (how), also die besonderen Strategien, Werte und Alleinstellungsmerkmale, und abschließend das „Was“ (what), die konkreten Produkte oder Dienstleistungen. Der Fokus liegt darauf, Konsumenten zunächst den Sinn und Zweck hinter einem Angebot zu vermitteln, bevor die konkreten Leistungen vorgestellt werden. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 138 f.) Beispiel: Apple kommuniziert zuerst das „Why“: „Wir wollen Kreativität und Innovation für alle zugänglich machen.“ Dann das „How“: „Indem wir benutzerfreundliche, hochwertige Geräte mit nahtloser Software bauen.“ Und zuletzt das „What“: „Wir verkaufen Computer, Smartphones und Tablets.“ Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Moments of Truth
Moments of Truth bezeichnen entscheidende Kontaktpunkte in der Customer Journey, an denen Konsumenten über Kaufentscheidungen oder Markentreue beeinflusst werden. Der Zero Moment of Truth (ZMOT) ist die Informationssuche vor dem Kauf, der First Moment of Truth (FMOT) die Entscheidung am Point of Sale, der Second Moment of Truth (SMOT) die Nutzungserfahrung nach dem Kauf und der Third/Ultimate Moment of Truth (TMOT/UMOT) das Teilen von Erfahrungen mit anderen, z. B. online oder im persönlichen Umfeld. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 137 f.) Beispiel: Ein Kunde sucht online nach einem neuen Smartphone (ZMOT), vergleicht verschiedene Modelle, geht dann in den Laden und entscheidet sich für ein bestimmtes Gerät (FMOT), nutzt das Smartphone zu Hause und ist zufrieden (SMOT) und empfiehlt es anschließend Freunden oder postet eine positive Bewertung auf Social Media (TMOT/UMOT). Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien
- Customer Life Cycle-Modell
Das Customer Life Cycle-Modell (CLC) beschreibt den Kundenbeziehungsprozess als zirkulären, nicht-linearen Kreislauf. Konsumenten durchlaufen dabei die Phasen Discover (Produkte entdecken), Explore (Produkte vergleichen), Buy (Kauf tätigen), Use (Produkt nutzen), Engage (Markenbindung aufbauen) und Ask (Feedback geben), wobei jede Phase die nächste beeinflusst und der Zyklus langfristige Kundenbindung und wiederholte Käufe unterstützt. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 135 ff.) Beispiel: Ein Konsument entdeckt beim Scrollen auf Instagram eine neue Kaffeemaschine (Discover), recherchiert online Bewertungen und vergleicht Modelle (Explore), kauft die Maschine im Onlineshop (Buy), nutzt sie täglich zu Hause (Use), teilt seine Begeisterung in Social Media und bleibt der Marke treu (Engage) und gibt nach einigen Wochen Feedback oder bewertet das Produkt (Ask). Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien


