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- Transparenz und Dialogbereitschaft
Transparenz und Dialogbereitschaft bedeuten, dass Informationen offen geteilt und Entscheidungen nachvollziehbar sind. Diese Kultur fördert den Austausch zwischen allen Hierarchieebenen und ermutigt Mitarbeiterinnen, ihre Ideen und Meinungen einzubringen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 226) Beispiel: Angenommen, in einem Unternehmen wird eine neue Kommunikationsrichtlinie eingeführt, die besagt, dass alle Entscheidungen in Teammeetings offen diskutiert werden müssen. Dadurch haben Mitarbeiterinnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihre Sichtweisen zu teilen, unabhängig von ihrer Position im Unternehmen. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Fehlerkultur
Mit Fehlerkultur ist gemeint, dass Unternehmen eine Umgebung schaffen, in der Fehler akzeptiert und als Lernchancen betrachtet werden. Anstatt Fehler zu bestrafen, ermutigt die Organisation die Mitarbeitenden, offen über Probleme zu sprechen und aus diesen Erfahrungen zu lernen. Dies fördert die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens, da es schneller auf Veränderungen reagieren kann. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 225) Beispiel: Angenommen, in einem Softwareunternehmen wird ein neues Produkt entwickelt und ein Fehler im Code entdeckt. Anstatt den Entwickler zu bestrafen, wird ein Teammeeting einberufen, um den Fehler zu analysieren. Die Gruppe diskutiert, was schiefgelaufen ist, und erarbeitet gemeinsam Lösungen, um ähnliche Probleme in Zukunft zu vermeiden. Dadurch wird die Fehlerkultur gefördert und die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens gesteigert. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Netzwerkbildung
Netzwerkbildung beschreibt die Zusammenarbeit von Unternehmen, um durch Partnerschaften neue Marktchancen zu nutzen und Ressourcen auszutauschen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 225) Beispiel: Angenommen, ein Technologieunternehmen arbeitet mit einem Start-up zusammen, um gemeinsam innovative Softwarelösungen zu entwickeln. Durch diese Kooperation können beide Unternehmen ihre Expertise bündeln, schneller neue Produkte auf den Markt bringen und sich gegenseitig bei der Akquise neuer Kunden unterstützen. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Innovationsförderung
Innovationsförderung bedeutet, ein Umfeld zu schaffen, in dem neue Ideen entstehen und umgesetzt werden können, um auf die ständigen Veränderungen digitaler Technologien und Marktanforderungen flexibel zu reagieren. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 225) Beispiel: Ein Softwareunternehmen fördert Innovationsgeist, indem es regelmäßige Ideenwettbewerbe veranstaltet. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Mitarbeiterzentriertes Führungsverständnis
Mitarbeiterzentriertes Führungsverständnis bedeutet, dass Führungskräfte gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen Ziele entwickeln und ihnen mehr Verantwortung übertragen. Anstatt die Arbeit streng zu kontrollieren, basiert die Zusammenarbeit auf Vertrauen, und die Mitarbeiterinnen haben mehr Freiheit, Entscheidungen selbstständig zu treffen. Der Fokus liegt auf selbstorganisierten, eigenverantwortlichen Teams, statt auf klassischen Hierarchien. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 225) Beispiel: In einem Unternehmen arbeiten Teams eigenverantwortlich an Projekten, ohne dass der Vorgesetzte jede Entscheidung kontrolliert. Der Teamleiter bespricht die Ziele gemeinsam mit den Mitarbeitern und vertraut darauf, dass sie eigenständig die besten Lösungen finden. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Iterative Produktentwicklung
Iterative Produktentwicklung bedeutet, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung schrittweise und in mehreren Zyklen entwickelt wird. Anstatt eine detaillierte Planung von Anfang an zu erstellen, wird zuerst eine einfache Version oder ein Prototyp entwickelt. Dieser Prototyp wird von Kundinnen getestet, und deren Feedback wird genutzt, um das nächste, verbesserte Produkt zu entwickeln. Dieser Prozess wird wiederholt, bis das Produkt die Anforderungen und Erwartungen der Kundinnen vollständig erfüllt. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 225) Beispiel: Ein Softwareunternehmen entwickelt eine App und veröffentlicht zunächst eine Basisversion. Nutzerinnen geben Feedback, welche Funktionen fehlen oder verbessert werden könnten. Daraufhin wird die App über mehrere Updates angepasst, bis sie den Bedürfnissen der Nutzerinnen entspricht. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Kundenzentrierung
Kundenzentrierung bedeutet, dass die Bedürfnisse und Wünsche der Kunde im Mittelpunkt aller unternehmerischen Aktivitäten stehen. Produkte und Dienstleistungen werden so gestaltet, dass sie die Anforderungen der Kundschaft bestmöglich erfüllen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 225) Beispiel: Ein Unternehmen führt regelmäßige Umfragen durch, um das Feedback seine Kunden zu sammeln und passt daraufhin seine Produktpalette an, um deren Bedürfnisse besser zu erfüllen. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Vorgehensmodell
Ein Vorgehensmodell ist ein idealisierter Prozess, der dazu dient, ein Problem strukturiert zu lösen. Dabei werden die einzelnen Schritte oder Aktivitäten, ihre Ergebnisse, die erforderlichen Methoden und Werkzeuge sowie die Rollen der beteiligten Personen definiert und beschrieben. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 220) Beispiel: Ein Softwareentwicklungsprojekt nutzt das Wasserfallmodell, bei dem die Phasen wie Anforderungserhebung, Design, Implementierung und Testen nacheinander durchlaufen werden. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Reifegradmodell
Ein Reifegradmodell ist ein strukturiertes System, das den Entwicklungsstand eines Prozesses oder Systems in verschiedenen, aufeinanderfolgenden Stufen darstellt. Diese Stufen reichen von niedrigem bis hohem Reifegrad, wobei ein höherer Reifegrad eine verbesserte Qualität und Leistungsfähigkeit in bestimmten Bereichen bedeutet. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 220) Beispiel: Capability Maturity Model (CMM) Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Arbeitsprobe
Eine Arbeitsprobe ist ein Auswahlverfahren, bei dem ein Bewerber mit einer konkreten Aufgabe konfrontiert wird, die typischerweise in der ausgeschriebenen Position anfällt. Diese Methode hat eine hohe Validität, da sie direkt prüft, ob der Bewerber die erforderlichen Fähigkeiten für die Stelle besitzt. (vgl. Huf 2020, S. 48) Beispiel: Angenommen, ein Bewerber bewirbt sich um die Stelle eines Grafikdesigners. Im Rahmen des Auswahlprozesses reicht er ein Portfolio mit seinen bisherigen Arbeiten ein, das als Arbeitsprobe dient. Darüber hinaus wird ihm die Aufgabe gestellt, innerhalb von zwei Stunden ein neues Design für eine Marketingbroschüre zu erstellen. Diese praktische Arbeitsprobe ermöglicht es dem Arbeitgeber zu beurteilen, ob der Bewerber die erforderlichen Fähigkeiten und Kreativität für die Stelle mitbringt. Huf, S. (2020): Personalmanagement. Wiesbaden: Springer Gabler
- Eignung
Eignung bezieht sich auf die Übereinstimmung zwischen den Fähigkeiten und Qualifikationen eines Bewerbers und den Anforderungen einer bestimmten Stelle. Ein Bewerber gilt als geeignet, wenn sein Fähigkeitsprofil gut mit dem Anforderungsprofil der ausgeschriebenen Position übereinstimmt. Um die Eignung zu prüfen, werden eignungsdiagnostische Verfahren eingesetzt, die sowohl die aktuellen Fähigkeiten des Bewerbers als auch dessen Neigungen und Entwicklungspotenziale berücksichtigen. Das Ziel ist, sicherzustellen, dass der ausgewählte Mitarbeiter die nötigen Fähigkeiten besitzt, um hohe Leistungen in der jeweiligen Position zu erbringen. (vgl. Huf 2020, S. 42 f.) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen sucht einen Softwareentwickler, der Kenntnisse in einer bestimmten Programmiersprache hat. Bei der Eignungsprüfung wird festgestellt, dass ein Bewerber über umfangreiche Erfahrung in dieser Sprache verfügt und zudem die Fähigkeit hat, im Team zu arbeiten. Somit passt das Fähigkeitsprofil des Bewerbers gut zum Anforderungsprofil der Stelle, was ihn zu einem geeigneten Kandidaten macht. Huf, S. (2020): Personalmanagement. Wiesbaden: Springer Gabler
- Recruiting
Recruiting bezeichnet den Prozess, potenzielle Mitarbeiter auf offene Stellen aufmerksam zu machen und sie dazu zu motivieren, sich zu bewerben. Es umfasst alle Maßnahmen, um geeignete Bewerber zu finden, und hat das Ziel, das Interesse und die Bewerbung der Zielgruppe zu wecken. (vgl. Huf 2020, S. 40) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen schaltet eine Stellenanzeige auf einer Jobbörse und teilt diese zusätzlich über Social Media. Interessierte Personen sehen die Anzeige und bewerben sich anschließend für die offene Position. Huf, S. (2020): Personalmanagement. Wiesbaden: Springer Gabler


