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  • Landesmedienanstalten

    Die Landesmedienanstalten (LMA) sind die staatlich unabhängigen Aufsichtsbehörden und Zulassungsbehörden der Bundesländer für private Radioanbieter, TV-Anbieter und audiovisuelle Onlineanbieter. Sie vergeben Sendelizenzen und Frequenzen, überwachen die Einhaltung von Werberegeln, Jugendschutz und Programmgrundsätzen und gehen bei Verstößen mit Aufsichtsverfahren und Bußgeldern vor. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 242 ff.) Beispiel: Ein privater Fernsehsender möchte in Bayern ein neues Programm starten. Er beantragt dafür eine Sendelizenz bei der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Diese prüft u. a. Werbevorschriften und Jugendschutzauflagen und erteilt – bei Einhaltung aller Regeln – die Zulassung. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich

    Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) ist eine unabhängige Kommission der Landesmedienanstalten, die die Meinungsvielfalt im bundesweiten privaten Fernsehen schützt, indem sie Medienkonzentration überwacht und bei Zulassungen sowie Beteiligungsänderungen von TV-Unternehmen prüft, ob eine übermäßige Meinungsmacht entsteht. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 241 f.) Beispiel: Ein großer Medienkonzern möchte einen weiteren bundesweiten TV-Sender kaufen. Die KEK prüft, ob der Konzern dadurch zu viel Zuschaueranteil und Meinungsmacht erhält. Ist das der Fall, kann sie den Kauf untersagen oder nur unter Auflagen erlauben. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Kommission zur Überprüfung und Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten

    Die Kommission zur Überprüfung und Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) prüft alle zwei Jahre den Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland, bewertet die Wirtschaftlichkeit ihrer Ausgaben und empfiehlt den Bundesländern die Höhe des Rundfunkbeitrags. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 240 f.) Beispiel: Die KEF prüft, ob ARD und ZDF ihre Programme sparsam produzieren, und empfiehlt, den Rundfunkbeitrag von derzeit 18,36 € auf 18,50 € pro Monat anzuheben. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Deutsche Werberat

    Der Deutsche Werberat ist die freiwillige Selbstkontrolleinrichtung der deutschen Werbewirtschaft, die unabhängig vom Staat die Einhaltung ethischer Standards in der Werbung überwacht. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 240) Beispiel: Der Deutsche Werberat rügt eine Werbung, die Kinder zu ungesundem Süßigkeitenkonsum verleitet, weil sie gegen ethische Werbestandards verstößt. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Deutsche Presserat

    Der Deutsche Presserat ist die freiwillige Selbstkontrolle der deutschen Print-Medien und Online-Medien. Er überwacht die Einhaltung des Pressekodex, schützt die Pressefreiheit, bearbeitet Leserbeschwerden und trennt klar redaktionelle Inhalte von Werbung. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 238 f.) Beispiel: Wenn eine Zeitung einen Artikel veröffentlicht, der als Schleichwerbung für ein Produkt erkennbar ist, kann der Deutsche Presserat diesen Verstoß prüfen und eine öffentliche Rüge aussprechen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Deutsche Datenschutzrat Online-Werbung

    Der Deutsche Datenschutzrat Online-Werbung (DDOW) ist eine freiwillige Selbstkontrolleinrichtung der digitalen Werbewirtschaft in Deutschland, die den datenschutzgerechten Einsatz nutzungsbasierter Online-Werbung überwacht, Kodizes zur Transparenz erstellt und Beschwerden von Verbrauchern prüft. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 237 f.) Beispiel: Der DDOW überprüft eine Werbung auf einer Website, die personalisierte Anzeigen zeigt. Wenn ein Nutzer sich beschwert, dass seine Daten ohne Einwilligung genutzt wurden, prüft der DDOW den Fall und kann das Unternehmen auffordern, die Werbung datenschutzkonform zu gestalten oder zu stoppen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Verbrauchsanalyse und Mediaanalyse

    Die Verbrauchsanalyse und Mediaanalyse (VuMA Touchpoints) ist eine deutsche Markt-Media-Studie, die repräsentative Daten zur Nutzung von TV, Radio und anderen Medien liefert und Mediaplanern detaillierte Informationen zu Reichweite, Nutzungsdauer, Parallelnutzung, Zielgruppen und Konsumverhalten bietet. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 235 f.) Beispiel: Ein Werbeunternehmen nutzt VuMA Touchpoints, um herauszufinden, dass die Zielgruppe „18–34 Jahre“ täglich 45 Minuten Radio hört und abends von 20–22 Uhr besonders TV-Sendungen verfolgt. So kann die Kampagne gezielt auf diese Timeslots und Medienkanäle geplant werden. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Sinus-Milieus

    Die Sinus-Milieus sind ein sozialwissenschaftlich fundiertes Zielgruppenmodell, das die Bevölkerung nach sozialer Lage und Grundorientierung in zehn Lebensstil-Segmente einteilt, um Konsumenten, Medien und Marken für Marketing und Werbekommunikation präzise zu charakterisieren. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 235) Beispiel: Ein Automobilhersteller richtet eine Werbekampagne gezielt an das „Postmaterielle“-Milieu, indem er Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und Lifestyle in der Werbung betont, weil diese Werte dieser Zielgruppe besonders wichtig sind. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • The Nielsen Company

    The Nielsen Company ist ein internationales Marktforschungsunternehmen, das Handelsdaten, Verbraucherdaten und Werbedaten erhebt, Marktanteile und Werbespendings analysiert und geographische Marktsegmente („Nielsen-Gebiete“) für Marketing- und Werbeplanung bereitstellt. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 234) Beispiel: Ein Lebensmittelhersteller nutzt Nielsen-Daten, um die Werbespendings der Konkurrenz in Nordrhein-Westfalen (Nielsen II) zu analysieren und die eigene TV-Werbung und Online-Werbung gezielt in dieser Region zu planen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Limbic-Modell

    Das Limbic-Modell ist ein Motivstrukturmodell und Entscheidungsstrukturmodell, das Emotionen und unbewusste Motive im limbischen System des Gehirns analysiert und Konsumenten in sieben Typen einteilt, um Marketing, Markenführung und Werbekommunikation emotional auszurichten. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 233 f.) Beispiel: Ein Sportartikelhersteller nutzt das Limbic-Modell, um seine Zielgruppe „Abenteurer“ zu identifizieren, und gestaltet Werbekampagnen mit Bildern von Action, Freiheit und Nervenkitzel, die emotional auf diese Konsumenten abzielen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung

    Die Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE) ist eine Markt-Media-Studie, die das Mediennutzungsverhalten, Themeninteressen und Konsumverhalten von Führungskräften, Selbständigen und Beamten ab bestimmten Einkommensgruppen und Besoldungsgruppen analysiert. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 232) Beispiel: Ein Luxusuhrenhersteller nutzt LAE-Daten, um herauszufinden, welche Wirtschaftsmedien leitende Angestellte und Selbständige bevorzugt lesen, und platziert seine Anzeigen gezielt in diesen Printangeboten und Onlineangeboten. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern

    Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) ist eine neutrale Prüfinstitution, die seit 1949 objektive Verbreitungsdaten und Nutzungsdaten von Print-Werbeträgern, Digital-Werbeträgern, Radio-Werbeträgern, Kino-Werbeträgern und Online-Werbeträgern bereitstellt und so Transparenz und Sicherheit für Werbetreibende bietet. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 231 f.) Beispiel: Ein Verlag lässt seine Zeitschriftenauflagen von der IVW prüfen, damit Werbekunden die verlässlichen Auflagenzahlen für die Planung ihrer Anzeigenkampagnen nutzen können. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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