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  • Differenzierung

    Die Wettbewerbsstrategie der Differenzierung zeichnet sich durch herausragende Qualität, exzellentes Design und ein unverwechselbares Image aus. Das Ziel der Differenzierung ist es, sich von den Angeboten der Konkurrenten abzuheben und etwas Einzigartiges zu schaffen, wodurch der Preis weniger wichtig wird. Diese Strategie basiert auf einer sehr genauen Anpassung des Angebots an die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe. Beispiele für solche differenzierten Produkte sind das Design der Apple-Geräte sowie das Prestige-Image von Rolls-Royce oder Rolex. (vgl. Kußmaul 2016, S. 533) Beispiel: Tesla hebt sich von anderen Automobilherstellern durch sein innovatives Design, seine modernen Technologien und sein nachhaltiges Image ab. Die Fahrzeuge von Tesla bieten nicht nur eine umweltfreundliche Alternative, sondern auch eine erstklassige Fahrleistung und ein einzigartiges Fahrerlebnis, das sie von herkömmlichen Autos deutlich unterscheidet. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 533

  • Kostenführerschaft

    Die Wettbewerbsstrategie der Kostenführerschaft zielt darauf ab, innerhalb einer Branche der Anbieter mit den niedrigsten Kosten zu sein, indem sie konsequent Kostenoptimierungen wie günstigen Einkauf von Rohstoffen nutzt. Diese Strategie erfordert einen bedeutenden Marktanteil und eine weitreichende Standardisierung, um die Vorteile von Skaleneffekten und Erfahrungskurven auszuschöpfen. Die Erfahrungskurve beschreibt den Zusammenhang zwischen der kumulierten Produktionsmenge und den Stückkosten eines Produkts. Die zugrunde liegenden Kostendegressionseffekte werden durch vier Hauptursachen erklärt: Größendegressionseffekt, technischer Fortschritt, Rationalisierung und die Theorie der Lernkurven, die die Ergebnisse von Lernprozessen grafisch darstellt. (vgl. Kußmaul 2016, S. 533) Beispiel: Ein Unternehmen spezialisiert sich auf die Herstellung von Standardprodukten wie Bleistifte. Durch den günstigen Einkauf von Rohstoffen in großen Mengen, eine effiziente Fertigungslinie und eine hohe Automatisierung kann das Unternehmen die Stückkosten pro Bleistift minimieren. Mit einem großen Marktanteil und einer breiten Akzeptanz seiner Standardprodukte kann das Unternehmen die Skaleneffekte und Erfahrungskurven nutzen, um seine Kosten weiter zu senken und somit seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 533

  • Kartell

    Ein Kartell ist ein horizontaler Zusammenschluss, bei dem Unternehmen sich durch vertragliche Absprachen vereinen, während ihre finanzielle und rechtliche Selbstständigkeit erhalten bleibt. Jedoch wird die wirtschaftliche Autonomie der beteiligten Unternehmen eingeschränkt. Das Hauptziel von Kartellbildung ist die Beherrschung des Marktes, indem der Wettbewerb beseitigt oder zumindest eingeschränkt wird. (vgl. Kußmaul 2016, S. 138 f.) Beispiele: Autokartell, OPEC-Kartell, Pharmakartell Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 138-139

  • Gelegenheitsgesellschaft

    Gelegenheitsgesellschaft ist eine Gesellschaft, bei der sich Personen zusammenschließen, um entweder ein bestimmtes Geschäft oder eine festgelegte Anzahl von Einzelgeschäften gemeinsam durchzuführen. Normalerweise wird sie als BGB-Gesellschaft geführt, da für eine OHG oder KG ein Handelsgewerbe erforderlich ist. Diese Gelegenheitsgesellschaft kann entweder als Außengesellschaft auftreten, wenn sie nach außen hin in Erscheinung tritt, oder als Innengesellschaft, wenn sie im Hintergrund operiert. (vgl. Kußmaul 2016, S. 137 f.) Beispiele: Arbeitsgemeinschaft im Baugewerbe, Konsortium im Bankgewerbe Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 137-138

  • Fusion

    Eine Fusion (Verschmelzung) bedeutet, dass zwei oder mehr Unternehmen sich zu einem neuen Unternehmen zusammenschließen und dabei ihre wirtschaftliche und rechtliche Eigenständigkeit aufgeben. (vgl. Kußmaul 2016, S. 136) Beispiel: Zwei Unternehmen aus dem Einzelhandel beschließen, zu fusionieren. Sie kombinieren ihre Filialen, Lagerbestände und Geschäftsstrukturen, um unter einem neuen Namen zu agieren. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 136

  • Kooperation

    Eine Kooperation ist eine freiwillige Vereinigung von Unternehmen, bei der sie ihre rechtliche Selbstständigkeit behalten, aber in bestimmten vertraglich festgelegten Bereichen zusammenarbeiten. Dabei können sie verschiedene Unternehmensfunktionen wie Einkauf oder Forschung und Entwicklung gemeinsam betreiben. (vgl. Kußmaul 2016, S. 136) Beispiel: Eine Kooperation könnte beispielsweise zwischen zwei Technologieunternehmen stattfinden, bei der sie beschließen, ihre Forschungs- und Entwicklungsteams zu teilen, um gemeinsam innovative Produkte zu entwickeln, während sie ihre rechtliche Eigenständigkeit und Geschäftsstrukturen beibehalten. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 136

  • Wettbewerbsfreiheit

    Die Wettbewerbsfreiheit ist ein grundlegendes Prinzip der idealen Marktwirtschaft, das eng mit dem Konzept des vollkommenen Wettbewerbs und freier Konkurrenz verbunden ist. In einer solchen idealen Situation hätten alle Marktteilnehmer gleiche Chancen und Zugang zum Markt, ohne dass ein einzelner Anbieter oder Nachfrager eine dominierende Position innehat. Wenn dies der Fall ist, konkurrieren die Anbieter miteinander, um die Bedürfnisse der Verbraucher zu erfüllen, was zu Innovation und wirtschaftlicher Entwicklung führt. Die Wettbewerbsfreiheit fördert den technischen Fortschritt, da Anbieter dazu motiviert sind, kosteneffiziente Technologien zu entwickeln, um wettbewerbsfähige Preise anzubieten. Im Angesicht des Wettbewerbs müssen sie ihre Produkte oder Dienstleistungen kontinuierlich verbessern, um Kunden zu gewinnen oder zu halten. Durch diesen Wettbewerb entstehen Innovationen und Fortschritte, die letztendlich Verbrauchern zugutekommen. Darüber hinaus dient die Wettbewerbsfreiheit als Schutz vor monopolistischen Strukturen und übermäßiger Marktmacht einzelner Anbieter. Der Preiskampf im freien Wettbewerb verhindert übermäßige Gewinne bei einzelnen Anbietern und sorgt dafür, dass die Ressourcen effizient genutzt werden. (vgl. Forner 2022, S. 110) Beispiel: Softwareindustrie, Telekommunikationsmarkt, Supermärkte Forner, A. (2022): Volkswirtschaftslehre. Eine praxisorientierte Einführung. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Gabler

  • Wirtschaftsordnung

    Die Wirtschaftsordnung umfasst alle Regeln und Institutionen, die die Handlungen von Wirtschaftsteilnehmern bei der Produktion, Verwendung und Verteilung von Gütern beeinflussen, sowohl zeitlich als auch räumlich konkret. Diese Rahmenbedingungen bestimmen, wie Wirtschaftssubjekte agieren und wie sie selbst Einfluss auf die Wirtschaft nehmen können. (vgl. Forner 2022, S. 101) Beispiele: Staatskapitalismus, Sozialdemokratie, Liberaler Kapitalismus Forner, A. (2022): Volkswirtschaftslehre. Eine praxisorientierte Einführung. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Gabler

  • Wirtschaftssystem

    Das Wirtschaftssystem ist eine idealtypische Art und Weise der Wirtschaftslenkung, die an wichtigen Kriterien gemessen wird. Es vereinheitlicht verschiedene reale Formen der Wirtschaftslenkung, indem es sich auf ihre übergeordneten Merkmale konzentriert und ihr Wesen bestimmt. Diese Realität, die als Ordnungsmechanismus oder reale Form der Wirtschaftslenkung bezeichnet wird, wird in der Volkswirtschaftslehre als Wirtschaftsordnung bezeichnet. Eine Wirtschaftsordnung ist konkret und praktisch, und sie variiert in Raum und Zeit. Es gibt keine zwei Länder auf der Welt, deren Wirtschaftsordnungen völlig identisch sind. Unterschiede können sich in konkreten Instrumenten zeigen, mit denen der Staat die Wirtschaft beeinflusst, in der Lohn- und Tarifgestaltung zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften oder in der Wirkung von Zöllen auf Importpreise für Unternehmen und Haushalte. Jede Wirtschaftsordnung ist einzigartig und unterscheidet sich von anderen. (vgl. Forner 2022, S. 101) Beispiel: Kapitalismus, Sozialismus, Marktwirtschaft, Planwirtschaft Forner, A. (2022): Volkswirtschaftslehre. Eine praxisorientierte Einführung. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Gabler

  • Tauscheffizienz

    Tauscheffizienz bezieht sich auf den Zustand einer ökonomischen Allokation, bei dem keine Möglichkeit für einen Tausch von Gütern besteht, der eine Partei in der Transaktion besser stellt, ohne dass eine andere Partei dadurch benachteiligt wird. Es ist eine Situation, in der die vorhandenen Ressourcen so effizient verteilt sind, dass kein Austausch von Gütern zu einer Verbesserung für eine Partei führen kann, ohne dass dies zu einer Verschlechterung für eine andere Partei führt. In diesem Zustand wird die Allokation als tauscheffizient betrachtet, da keine Möglichkeit für eine Win-Win-Situation durch den Handel besteht, ohne dass eine Verliererseite entsteht. (vgl. Brümmerhoff/Büttner 2018, S. 45) Beispiel: In einem einfachen Handelsszenario tauscht Person A einen Stift gegen Person Bs Radiergummi. Nach dem Tausch hat jede Person genau das, was sie braucht, und kein weiterer Tausch würde einen Vorteil für eine Person bringen, ohne die andere Person zu benachteiligen. Brümmerhoff, D.; Büttner, T. (2018): Finanzwissenschaft. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

  • Controlling

    Controlling ist die Ausrichtung der Unternehmenssteuerung an den Unternehmenszielen. Dies geschieht durch kontinuierlichen Vergleich der geplanten und tatsächlichen Entwicklung sowie Analyse von Abweichungsursachen. Die Controlling-Abteilung liefert den Entscheidungsträgern die benötigten Informationen und Vorschläge für Maßnahmen. Das Ziel des Controllings besteht darin, die unternehmenspolitischen Ziele konkret in Zahlen abzubilden und steuernd einzugreifen. Dabei gilt der Grundsatz: "Was du nicht messen kannst, kannst du nicht steuern." Traditionell liegt der Fokus des Controllings auf der finanziellen Dimension der Leistung, jedoch kommen heutzutage weitere Aspekte hinzu, wie zum Beispiel das Performance Management als neue Disziplin. (vgl. Müller 2016, S. 26 f.) Beispiel: Angenommen ein Unternehmen hat das Ziel, den Umsatz im nächsten Quartal um 10% zu steigern. Die Controlling-Abteilung überwacht den Umsatz und vergleicht ihn mit dem Ziel. Wenn die tatsächliche Entwicklung hinter den Erwartungen zurückbleibt, analysiert das Team die Ursachen und schlägt Maßnahmen vor, wie verbessertes Marketing oder Produktqualität. Durch diese Überwachung und Anpassung hilft das Controlling dem Unternehmen, seine Ziele zu erreichen. Müller, H-.E. (2017): Unternehmensführung. Strategie - Management - Praxis. 3. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

  • Design Thinking

    Design Thinking ist eine systematische Innovationsmethode, die in allen Lebensbereichen angewendet werden kann und eine Heuristik, die ganz bestimmte Verfahrensschritte vorgibt, die sich in der Praxis als zweckmäßig erwiesen haben. Beim Design Thinking werden Probleme aus einer menschlichen Perspektive angegangen. Es handelt sich um ein strategisches Konzept, das Methoden von Produkt-Designern und Architekten auf den breiteren Kontext von Wirtschaft und Gesellschaft anwendet. Früher wurde Design oft als nachgelagerte Aktivität betrachtet, um Ideen eine ästhetische Verpackung zu geben. Im Gegensatz dazu setzt Design Thinking darauf, dass Designer Ideen für die Zukunft kreieren, sei es in Form neuer Produkte, Dienstleistungen, Erlebnisse oder Geschäftsmodelle. Unternehmen wie Apple, Samsung und Dyson haben damit einzigartige Kundenerlebnisse geschaffen, während IDEO und SAP führende Anbieter auf diesem Gebiet sind. Design Thinking betont einen menschenzentrierten Ansatz der Innovation, der die Beobachtung und Entdeckung von menschlichen Bedürfnissen in den Mittelpunkt des Innovationsprozesses stellt. Dabei werden nicht nur technologische Einschränkungen berücksichtigt, sondern auch der soziokulturelle Kontext. Der Gegensatz zum Planungsdenken wird durch das Personalprofil des Design Thinkers deutlich, das Empathie, integratives Denken, Experimentalismus und Zusammenarbeit umfasst. (vgl. Müller 2017, S. 19) Beispiel: Bei der Entwicklung eines neuen Fahrradhelms würden Designer zunächst Gespräche mit Radfahrern führen, um deren Bedürfnisse zu verstehen. Basierend darauf würden sie Prototypen entwickeln und testen, um einen Helm zu entwerfen, der sicher, komfortabel und benutzerfreundlich ist. Müller, H-.E. (2017): Unternehmensführung. Strategie - Management - Praxis. 3. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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