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  • Technik

    Technik bezieht sich nicht nur auf physische Geräte wie Computer, sondern auch auf methodisches, zielgerichtetes Handeln und Denken, das festen Regeln folgt. In der Wirtschaftsinformatik steht Technik oft für Informationstechnologien und Kommunikationstechnologien (IKT), also Systeme, die den Austausch und die Verarbeitung von Informationen unterstützen. In einem weiteren Sinne umfasst Technik auch Methoden oder Arbeitstechniken, die bestimmte Tätigkeiten ermöglichen, wie z.B. das Modellieren eines Geschäftsprozesses. Oft wird der Begriff Technik auch synonym mit Technologie verwendet, insbesondere wenn beide Bedeutungen gemeint sind. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 3) Beispiel: Die Nutzung eines Computers, um eine E-Mail zu schreiben und zu versenden. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Kommunikation

    Kommunikation beschreibt den Austausch von Nachrichten oder Informationen zwischen Menschen oder Maschinen. Dieser Austausch dient dem Ziel, Wissen zu teilen, Entscheidungen zu treffen und Handlungen auszulösen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 3) Beispiel: Ein Gespräch zwischen Kollegen über ein Produktionsverfahren. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Konnektivismus

    Konnektivismus ist eine Lerntheorie, die davon ausgeht, dass Wissen in Netzwerken verteilt ist und durch Verbindungen zwischen Menschen und Informationsquellen erworben wird. Diese Theorie betont, dass Lernende nicht nur durch individuelle Wissensstrukturierung, sondern auch durch die Vernetzung mit anderen Personen und digitalen Ressourcen lernen. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 243 f.) Beispiel: Angenommen, ein Schüler muss für ein Schulprojekt Informationen sammeln. Anstatt nur das Lehrbuch zu verwenden, durchsucht er Online-Foren, liest Fachartikel, schaut YouTube-Tutorials und kontaktiert Experten in sozialen Netzwerken. Durch diese Vernetzung verschiedener Informationsquellen erweitert er sein Wissen und erhält ein tieferes Verständnis des Themas. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Worked-Example-Effekt

    Der Worked-Example-Effekt beschreibt, dass Lernen effektiver wird, wenn Schüler durch viele konkrete Beispiele geführt werden, bevor sie selbst Aufgaben lösen. Anstatt direkt den Algorithmus oder das Verfahren zu erklären und die Schüler dann Aufgaben lösen zu lassen, zeigt der Lehrer mehrere Lösungsbeispiele, um das Verständnis zu fördern. Dies erleichtert es den Schülern, den Lösungsweg nachzuvollziehen, bevor sie selbstständig arbeiten. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 242 f.) Beispiel: Angenommen, ein Lehrer erklärt den Dreisatz. Statt nur die Formel zu geben und Aufgaben zu stellen, zeigt er Schritt für Schritt mehrere Beispiele, wie der Dreisatz in unterschiedlichen Situationen angewendet wird. Erst danach lässt er die Schüler eigene Aufgaben lösen. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Exploratives Lernen

    Exploratives Lernen, auch bekannt als entdeckendes Lernen, bezeichnet einen Lernansatz, bei dem Lernende aktiv und selbstständig Wissen erwerben, indem sie Probleme untersuchen und selbst Lösungen finden. Im Gegensatz zum rezeptiven Lernen, bei dem Informationen direkt vermittelt werden, basiert exploratives Lernen auf der eigenen Erkundung und Entdeckung neuer Zusammenhänge. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 240 f.) Beispiel: Wenn Kinder im Wald unterwegs sind und verschiedene Pflanzenarten entdecken. Ohne vorherige Erklärungen oder Anweisungen des Lehrers erforschen sie selbstständig, welche Pflanzen essbar oder giftig sind, indem sie Informationen sammeln, beobachten und Hypothesen aufstellen. Der Lehrer greift nur ein, wenn sie Unterstützung benötigen oder um sie in die richtige Richtung zu lenken. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Rezeptives Lernen

    Rezeptives Lernen bezeichnet eine Lernform, bei der Lernende Informationen passiv aufnehmen, die ihnen von außen präsentiert werden, sei es durch Vorlesungen, Texte oder andere Medien. Der Lernende verarbeitet diese Informationen aktiv, indem er sie in seinem Gedächtnis speichert, organisiert und bei Bedarf durch Wiederholung oder eigene Notizen vertieft. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 239 f.) Beispiel: Angenommen, ein Schüler hört aufmerksam einem Vortrag über die Photosynthese zu. Während des Vortrags macht er sich Notizen und später wiederholt er die wichtigsten Punkte zu Hause, um die Informationen besser zu verinnerlichen. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Modell-Lernen

    Modell-Lernen beschreibt den Prozess, bei dem jemand neue Verhaltensweisen übernimmt oder bestehende verändert, indem er das Verhalten anderer beobachtet und deren Konsequenzen berücksichtigt. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 236) Beispiel: Angenommen, du beobachtest einen Kollegen, der bei Meetings immer sehr ruhig und sachlich bleibt und dadurch respektiert wird. Du beginnst, sein Verhalten nachzuahmen und verhältst dich ebenfalls ruhig und sachlich in deinen eigenen Meetings. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Bestrafung

    Bestrafung bezeichnet eine Verhaltenskonsequenz, die darauf abzielt, die Auftretenswahrscheinlichkeit eines unerwünschten Verhaltens zu verringern. Dies kann entweder durch das Hinzufügen eines unangenehmen Reizes (Bestrafung Typ I) oder durch das Entfernen eines angenehmen Reizes (Bestrafung Typ II) geschehen. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 228) Beispiel: Angenommen, ein Schüler spricht während des Unterrichts ständig mit seinen Freunden. Bei Bestrafung Typ I würde der Lehrer dem Schüler eine zusätzliche Aufgabe geben, um das störende Verhalten zu reduzieren. Bei Bestrafung Typ II würde der Lehrer dem Schüler die Möglichkeit nehmen, nach dem Unterricht am Computer zu spielen. Beide Maßnahmen zielen darauf ab, das unerwünschte Verhalten zu verringern, jedoch durch unterschiedliche Methoden: die erste durch Hinzufügen eines unangenehmen Reizes und die zweite durch Entfernen eines angenehmen Reizes. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Löschung

    Löschung beschreibt den Prozess, bei dem die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens abnimmt, wenn dieses Verhalten keine Konsequenzen mehr nach sich zieht. Wenn also eine bestimmte Reaktion nicht mehr beachtet oder belohnt wird, wird das Verhalten mit der Zeit seltener gezeigt. Für eine effektive Löschung müssen Verhalten und Konsequenz zeitlich und räumlich nah beieinander liegen (Kontiguität), und es muss ein klarer Zusammenhang zwischen Handlung und Konsequenz bestehen (Kontingenz). (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 228) Beispiel: Angenommen, ein Kind wirft bei Tisch immer wieder Essen auf den Boden, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Wenn die Eltern darauf nicht mehr reagieren und das Verhalten ignorieren, wird das Kind allmählich aufhören, weil es keine Aufmerksamkeit mehr erhält. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Verstärker

    Ein Verstärker ist ein Reiz, der die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ein bestimmtes Verhalten erneut gezeigt wird. Dies kann auf zwei Arten geschehen: Bei der positiven Verstärkung wird ein angenehmer Reiz hinzugefügt, um das Verhalten zu belohnen, wie zum Beispiel, wenn ein Schüler für eine gute Note eine Belohnung erhält. Bei der negativen Verstärkung wird ein unangenehmer Reiz entfernt, um das Verhalten zu fördern, etwa wenn eine Strafarbeit aufgehoben wird, nachdem sich der Schüler gut verhalten hat. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 227) Beispiel: Angenommen, ein Schüler erhält für gute Noten eine Extra-Spielzeit in der Pause. Dies ist ein Beispiel für positive Verstärkung, da die Belohnung das Verhalten (gute Noten) in Zukunft wahrscheinlicher macht. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Lernen

    Lernen ist ein Prozess, der zu einer relativ dauerhaften Veränderung von Verhaltensweisen oder dem Potenzial, sich in bestimmten Situationen anders zu verhalten, führt. Diese Veränderungen entstehen durch Erfahrungen und sind nicht direkt beobachtbar, sondern zeigen sich durch neue oder verbesserte Verhaltensweisen. Lernen wird durch kognitive, motivationale und emotionale Prozesse beeinflusst und ist ein lebenslanger Vorgang, der durch das Sammeln von Erfahrungen immer weiter fortschreitet. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 222 ff.) Beispiel: Angenommen, du lernst Fahrradfahren: Am Anfang fällt es dir schwer, das Gleichgewicht zu halten, aber mit wiederholtem Üben und der Erfahrung verbessert sich dein Können. Schließlich kannst du sicher fahren, und diese Fähigkeit bleibt dir erhalten, auch wenn du längere Zeit nicht fährst. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Zustandsabhängiges Lernen

    Zustandsabhängiges Lernen beschreibt den Effekt, dass Menschen sich besser an Informationen erinnern können, wenn sie sich in einem ähnlichen emotionalen Zustand befinden wie zum Zeitpunkt des Lernens. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 212) Beispiel: Wenn jemand ein neues Rezept unter guter Laune lernt und anschließend in einer fröhlichen Stimmung kocht, wird es ihm leichter fallen, sich an die Schritte des Rezepts zu erinnern und das Gericht erfolgreich zuzubereiten. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

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