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- Wirksamkeit
Wirksamkeit beschreibt, wie gut die tatsächlichen Funktionen eines Systems mit den ursprünglich geplanten übereinstimmen. Ein System ist wirksam, wenn es genau das leistet, was es laut den Anforderungen tun sollte. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 114) Beispiel: Angenommen, eine Software für die Buchhaltung wird entwickelt, um automatisch Steuerberechnungen durchzuführen. Wenn die Software später genau diese Berechnungen korrekt und zuverlässig ausführt, entspricht das der geplanten Funktion – sie ist somit wirksam. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Verständlichkeit
Verständlichkeit ist die Eigenschaft einer Dokumentation, die es ermöglicht, den Zweck, die Funktionsweise und die Nutzung eines Systems klar zu vermitteln. Sie hängt vor allem davon ab, wie leicht die Informationen wahrgenommen und verarbeitet werden können. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 114) Beispiel: Angenommen, eine Software-Dokumentation ist so geschrieben, dass selbst jemand ohne technisches Hintergrundwissen die Schritte zur Installation und Nutzung problemlos versteht. Dies zeigt eine hohe Verständlichkeit, da der Inhalt klar und einfach vermittelt wird. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Verfügbarkeit
Verfügbarkeit beschreibt, wie lange ein System im Durchschnitt reibungslos und fehlerfrei funktioniert. Sie hängt vor allem von den technischen Komponenten ab, wie etwa der Datenbank oder dem Netzwerk. Die Gesamtverfügbarkeit eines Systems ergibt sich aus dem Produkt der Verfügbarkeiten dieser einzelnen Komponenten. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 114) Beispiel: Angenommen, ein Online-Shop besteht aus drei Hauptkomponenten: Webserver, Datenbank und Netzwerk. Wenn jede dieser Komponenten zu 99 % verfügbar ist, kann der Shop insgesamt nur zu etwa 97 % verfügbar sein. Das bedeutet, dass es gelegentlich zu Ausfällen kommen kann, wenn eine der Komponenten nicht funktioniert. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Übertragbarkeit
Übertragbarkeit, auch Portabilität genannt, ist die Fähigkeit eines Systems, insbesondere einer Softwareanwendung, auf unterschiedlichen Verarbeitungssystemen oder Hardwareplattformen einsatzfähig zu sein, selbst wenn diese ursprünglich nicht vorgesehen waren. Die wichtigste Einflussgröße dafür ist die Wahl der Programmiersprache. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 113) Beispiel: Angenommen, eine Softwareanwendung wurde ursprünglich für Windows entwickelt. Dank ihrer Übertragbarkeit kann sie jedoch auch auf einem Mac-Betriebssystem genutzt werden, weil die verwendete Programmiersprache plattformunabhängig ist. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Testbarkeit
Testbarkeit, auch Prüfbarkeit genannt, beschreibt, wie leicht ein System auf seine Funktionen, Leistungen und Schnittstellen überprüft werden kann. Ein System gilt als gut testbar, wenn diese Überprüfungen mit minimalem Aufwand und niedrigen Kosten durchgeführt werden können. Die Testbarkeit wird hauptsächlich durch die Modularität des Systems, also die Strukturierung in übersichtliche, unabhängige Teile, und durch die Verständlichkeit der Systemkomponenten beeinflusst. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 113) Beispiel: Angenommen, ein Softwareprogramm ist in klar definierte Module unterteilt und jedes Modul hat eine einfache, gut dokumentierte Schnittstelle. Wenn ein Entwickler ein bestimmtes Modul testen möchte, kann er dies problemlos tun, indem er die Funktionen dieses Moduls isoliert prüft, ohne das gesamte System in Frage stellen zu müssen. Das spart Zeit und Kosten und macht den Testprozess effizienter. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Sicherheit
Sicherheit ist eine Eigenschaft eines Systems, die dafür sorgt, dass es gegen mögliche Bedrohungen, wie kriminelle Aktivitäten, geschützt ist und so Schäden verhindert werden. Wichtige Faktoren, die die Sicherheit beeinflussen, sind die ständige Verfügbarkeit, der Schutz von vertraulichen Informationen, die Nachvollziehbarkeit von Aktionen, die Anonymität der Nutzer, die Echtheit der Daten sowie deren Unversehrtheit. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 113) Beispiel: Angenommen, eine Online-Banking-Anwendung wird entwickelt: Um die Sicherheit zu gewährleisten, implementiert das System verschiedene Maßnahmen, wie die Verschlüsselung der Daten (Vertraulichkeit), die Überprüfung der Nutzeridentität durch Passwörter und biometrische Daten (Authentizität) und die Sicherstellung, dass Transaktionen nicht unbemerkt manipuliert werden können (Integrität). Diese Maßnahmen verhindern unbefugte Zugriffe und schützen vor möglichen Schäden. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Benutzbarkeit
Benutzbarkeit ist ein Qualitätsmerkmal eines Produkts, das angibt, wie einfach und leicht das System zu bedienen und zu erlernen ist. Ein entscheidender Faktor dafür ist, wie gut das System verständlich ist. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 113) Beispiel: Angenommen, eine Softwareanwendung hat eine intuitive Benutzeroberfläche mit klaren Symbolen und leicht verständlichen Menüs. Dadurch können neue Benutzer schnell lernen, wie sie die Software bedienen, ohne lange Anleitungen lesen zu müssen. Dies zeigt eine hohe Benutzbarkeit. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Änderbarkeit
Änderbarkeit, auch bekannt als Flexibilität oder Anpassbarkeit, ist ein Qualitätsmerkmal eines Systems. Es beschreibt die Fähigkeit, Veränderungen an bestimmten Teilen des Systems vorzunehmen, ohne das gesamte System anpassen zu müssen. Ein wichtiger Faktor für die Änderbarkeit ist die Modularität, bei der das System wie ein Baukastensystem strukturiert ist. Dadurch wird die Komplexität verringert, da das System in einzelne, gleichartige Module unterteilt wird. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 113) Beispiel: Angenommen, ein Textverarbeitungsprogramm besteht aus verschiedenen Modulen, wie Rechtschreibprüfung, Formatierung und Druckoptionen. Wenn nun eine neue Funktion, beispielsweise eine Übersetzungsfunktion, hinzugefügt werden soll, kann dies durch ein zusätzliches Modul geschehen, ohne dass die gesamte Software geändert werden muss. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Akzeptanz
Akzeptanz bezeichnet das Maß, in dem Betroffene bereit sind, ein System oder Produkt zu nutzen und ihm zustimmen. Im Kontext der Benutzerakzeptanz bezieht sich dies auf die Bereitschaft der Nutzer, das Potenzial des Systems in ihrer Arbeitssituation effektiv einzusetzen. Wichtige Faktoren, die die Akzeptanz beeinflussen, sind die Nützlichkeit des Systems für die Aufgabenbewältigung sowie die Benutzerfreundlichkeit, also wie einfach und intuitiv es zu bedienen ist. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 113) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen führt eine neue Software für das Projektmanagement ein. Die Akzeptanz dieser Software zeigt sich daran, ob die Mitarbeiter bereit sind, sie in ihrem Arbeitsalltag zu nutzen. Wird die Software als hilfreich für ihre Aufgaben und leicht bedienbar empfunden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie von den Mitarbeitern akzeptiert wird. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Zweck
Ein Zweck ist das, was mit einer Handlung beabsichtigt wird, also das angestrebte Ziel oder der Grund für die Handlung. Es beschreibt, was erreicht oder bewirkt werden soll. Zweck und Ziel sind eng miteinander verbunden, da Ziele als bewusst gewünschte zukünftige Zustände dienen, die durch die Handlung erreicht werden sollen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 111 f.) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen implementiert ein neues CRM-System (Customer Relationship Management). Der Zweck dieser Handlung ist es, die Kundenbeziehungen zu verbessern und dadurch den Umsatz zu steigern. Das Ziel ist, durch effizientere Verwaltung und Analyse von Kundendaten gezielt Marketingkampagnen durchzuführen und den Kundenservice zu optimieren. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Unternehmenssoftware
Unternehmenssoftware bezeichnet eine integrierte Standardsoftware, die Unternehmen bei verschiedenen betrieblichen oder verwaltungsspezifischen Aufgaben unterstützt. Beispiele hierfür sind ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) für Ressourcenplanung, CRM-Systeme (Customer Relationship Management) zur Kundenpflege oder SCM-Systeme (Supply Chain Management) für das Lieferkettenmanagement. Der Markt für Unternehmenssoftware ist vielfältig und umfasst große Anbieter wie Microsoft, Salesforce, SAP, Oracle und Adobe. Während SAP in den Bereichen ERP und SCM führend ist, dominiert Salesforce das CRM-Segment, und Microsoft hält eine starke Position durch Office 365, Dynamics und die Cloud-Dienste von Azure. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 95 f.) Beispiele: Oracle, SAP, Salesforce, Adobe, Microsoft Office, Azure Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Stringenz
Stringenz bezeichnet die methodische und formale Präzision einer wissenschaftlichen Untersuchung. Sie legt Wert darauf, dass Forschungsprozesse klar, streng und logisch nachvollziehbar durchgeführt werden. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 92 f.) Beispiel: Angenommen, ein Forscher entwickelt ein neues Software-Tool zur Optimierung von Geschäftsprozessen. Um die Stringenz seiner Forschung zu gewährleisten, dokumentiert er die Entwicklungsschritte detailliert, führt Tests unter kontrollierten Bedingungen durch und verwendet etablierte Methoden zur Datenauswertung. Dadurch stellt er sicher, dass seine Ergebnisse nachvollziehbar und methodisch korrekt sind. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler


