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Kognitionslinguistik
Kognitionslinguistik untersucht, wie verbal und nonverbal vermittelte Werbebotschaften unter Berücksichtigung von Metaphern, kulturellem Kontext und Erfahrungshintergrund der Rezipienten interpretiert werden, z. B. in Headlines, Slogans oder Claims. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 68) Beispiel: Ein Werbeslogan wie „Mit Volldampf ins Abenteuer“ für ein Outdoor-Produkt nutzt die Metapher „Volldampf“, die im kulturellen Kontext für Energie, Motivation und Tatkraft steht. Kleinjohann,

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Kulturkontrastive Betrachtung
Kulturkontrastive Betrachtung untersucht Werbung als globales Phänomen, vergleicht sprachliche Werbekommunikate historisch und aktuell über verschiedene Kulturen hinweg und analysiert interkulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 68) Beispiel: Coca-Cola-Werbung in den USA und in Japan: Während in den USA Humor und Individualität betont werden, steht in Japan Gemeinschaft und Harmonie im Vordergrund. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Diskursanalytik
Diskursanalytik untersucht, wie Werbung mit gesellschaftlichen Themen, Idealen und Werten interagiert, sie aufgreift, vermittelt oder kritisch reflektiert, und welche Wirkung dies auf die Rezipienten hat. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 68) Beispiel: Eine Werbekampagne eines Modeunternehmens zeigt Models unterschiedlicher Hautfarben und Körperformen und bewirbt Kleidung als inklusiv und nachhaltig. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wi

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Medienlinguistik
Medienlinguistik untersucht, wie sich Sprache, Text, Typografie, Farbe, Bildverknüpfung und Tonverknüpfung sowie Interaktivität je nach Werbeträger unterscheiden und welche Wirkung diese typischen Erscheinungsformen auf die Rezipienten haben. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 68) Beispiel: Eine Instagram-Werbung für Sportschuhe kombiniert kurze, prägnante Texte, bunte Typografie, bewegte Bilder von laufenden Athleten und eingängige Musik, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Kleinjohann,

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Semiotik
Semiotik untersucht, wie textliche, visuelle und akustische Zeichen (z. B. Schrift, Bild, Musik) in Werbemitteln kombiniert werden, um den Werbeinhalt mit der beabsichtigten Botschaft zu verbinden und Bedeutung zu erzeugen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 67) Beispiel: Ein Werbespot für Schokolade zeigt Nahaufnahmen des glänzenden Produkts (visuell), begleitet von sanfter Musik (akustisch) und dem Schriftzug „Genuss in seiner besten Form“ (textlich). Kleinjohann, M. (2024): Grundl

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Rhetorik
Rhetorik umfasst sprachliche Mittel und Strukturen, die Werbetexte gliedern und überzeugend gestalten, etwa durch Einleitung, Darstellung des Sachverhalts, Argumentation und positiven Schluss (z. B. Headline, Werbeaussage, Slogan). (vgl. Kleinjohann 2024, S. 67) Beispiel: Eine Werbeanzeige für ein Fitnessgerät beginnt mit der Headline „Endlich fit!“ (Einleitung), beschreibt das Produkt und seine Funktionen (Sachverhalt), nennt Vorteile wie schnelle Ergebnisse und einfache...

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit
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