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Fiskalische Besteuerung
Die fiskalische Besteuerung umfasst alle Steuern, die in erster Linie dazu dienen, dem Staat Einnahmen zur Finanzierung seiner Aufgaben zu verschaffen. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 77) Beispiel: Die Erhebung der Einkommensteuer dient der fiskalischen Besteuerung, da sie Einnahmen für staatliche Ausgaben wie Bildung, Infrastruktur oder Sicherheit bereitstellt. Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
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Fiscal Drag
Der Fiscal Drag bezeichnet den Effekt, dass bei progressiven Steuern die Steuerbelastung im wirtschaftlichen Aufschwung oder bei Inflation überproportional steigt und dadurch das Wachstum der verfügbaren Einkommen gebremst wird. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 77) Beispiel: Erhält ein Arbeitnehmer eine Gehaltserhöhung, die nur die Inflation ausgleicht, kann er dennoch in einen höheren Steuersatz fallen und mehr Steuern zahlen. Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Fina

Andreas Armster
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Fiscal Dividend
Die Fiscal Dividend bezeichnet den automatischen Anstieg der Steuereinnahmen in wirtschaftlichen Aufschwungphasen, wenn die Steuern stärker wachsen als die Einkommen oder die Wirtschaftsleistung. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 77) Beispiel: Steigen die Einkommen in einer Boomphase, erhöhen sich die Einnahmen aus der progressiven Einkommensteuer überproportional. Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
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Finanzzuweisung
Eine Finanzzuweisung ist eine Zahlung des Bundes an die Länder zum Ausgleich finanzieller Belastungen, die durch Bundesgesetze entstehen, etwa durch zusätzliche Aufgaben oder geringere Einnahmen. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 77) Beispiel: Überträgt der Bund den Ländern neue Aufgaben, kann er ihnen zur Deckung der entstehenden Kosten eine Finanzzuweisung gewähren. Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
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Finanzwissenschaft
Die Finanzwissenschaft ist ein Teilgebiet der Volkswirtschaftslehre, das die Einnahmen, Ausgaben und die wirtschaftlichen Wirkungen staatlichen Handelns untersucht. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 76 f.) Beispiel: Die Finanzwissenschaft analysiert, wie Steuern, Staatsausgaben oder öffentliche Schulden Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Einkommensverteilung beeinflussen. Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
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Finanzwirtschaftliche Ordnungsfunktion
Die finanzwirtschaftliche Ordnungsfunktion ist die Aufgabe des Haushaltsplans, durch die systematische Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben das finanzielle Gleichgewicht und eine geordnete, rationale Haushaltsführung sicherzustellen. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 76) Beispiel: Durch den Haushaltsplan wird festgelegt, wie viel Geld für einzelne Aufgaben zur Verfügung steht, sodass Ausgaben die verfügbaren Einnahmen nicht ungeordnet übersteigen. Eggert, W.; Minter, S. (2

Andreas Armster
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