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Selbstmotivation
Selbstmotivation bedeutet, sich eigenständig zum Lernen zu bringen, auch wenn der Lernstoff nicht von sich aus spannend ist. Sie kann zum Beispiel durch kleine, klar definierte Ziele und Belohnungen gesteigert werden, etwa 30 Minuten lernen und sich danach mit 15 Minuten Romanlesen belohnen. So sorgt man dafür, dass man sich trotz anfänglicher Unlust mit dem Lernstoff beschäftigt und das Lernen regelmäßig und erfolgreich umsetzt. (vgl. Rinck 2016, S. 125 f.) Beispiel: Ein Sch

Andreas Armster
vor 3 Tagen1 Min. Lesezeit


Lernkartei
Eine Lernkartei ist ein Karteikastensystem, mit dem man das Abrufen von Wissen gezielt üben kann. Auf jeder Karte steht vorne eine Frage oder ein Stichwort und hinten die Antwort. Schwierige Inhalte werden häufiger wiederholt, leicht abrufbare seltener, sodass man gezielt seine Lernlücken schließt. Lernkarteien eignen sich für Vokabeln, Fakten, Formeln oder andere Informationen und können sowohl analog als auch digital als Vokabeltrainer genutzt werden. (vgl. Rinck 2016, S. 1

Andreas Armster
vor 3 Tagen1 Min. Lesezeit


PQRST-Methode
Die PQRST-Methode ist eine strukturierte Lerntechnik zum effektiven Bearbeiten von Lehrtexten. Sie umfasst fünf Schritte: Preview (Überblick verschaffen), Question (Fragen zum Text stellen), Read (Text lesen), Self-Recitation (Inhalte selbst wiedergeben) und Test (Wissen überprüfen). Ziel ist es, den Text aktiv zu verarbeiten, Verständnis zu sichern und den Abruf zu trainieren, wodurch langfristiges Behalten verbessert wird. (vgl. Rinck 2016, S. 121 f.) Beispiel: Beim Lernen

Andreas Armster
vor 3 Tagen1 Min. Lesezeit


Loci-Methode
Die Loci-Methode ist eine Mnemotechnik, bei der man zu lernende Informationen mit bekannten Orten oder Wegen verknüpft und sich diese mithilfe von bildhaften Vorstellungen einprägt, um sie später in der richtigen Reihenfolge abzurufen. (vgl. Rinck 2016, S. 120 f.) Beispiel: Man will sich eine To-do-Liste für die Arbeit merken: E-Mails beantworten, Bericht fertigstellen, Präsentation vorbereiten, Meeting planen. Man nutzt den Weg durch das Büro: Auf dem Schreibtisch liegen fli

Andreas Armster
vor 3 Tagen1 Min. Lesezeit


Schlüsselwort-Methode
Die Schlüsselwort-Methode ist eine Lerntechnik, bei der man ein ähnlich klingendes Wort (Schlüsselwort) und ein Vorstellungsbild nutzt, um die Bedeutung einer Fremdvokabel leichter zu merken. (vgl. Rinck 2016, S. 119 f.) Beispiel: Um sich die französische Vokabel „chien“ (Hund) zu merken, stellt man sich einen Hund auf Skiern vor, da „Ski“ ähnlich klingt wie „chien“ und so die Verbindung zwischen Klang und Bedeutung hilft. Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium un

Andreas Armster
vor 3 Tagen1 Min. Lesezeit


Verteiltes Lernen
Verteiltes Lernen bezeichnet das Lernen, bei dem Lerneinheiten über einen längeren Zeitraum mit Pausen dazwischen verteilt werden, statt alle Inhalte in kurzer Zeit zu bearbeiten. Dies verbessert das langfristige Behalten gegenüber massiertem Lernen. (vgl. Rinck 2016, S. 117 f.) Beispiel: Ein Schüler lernt für eine Klausur jeweils eine Stunde an den Tagen 1, 5 und 9, also mit längeren Pausen zwischen den Lerneinheiten, anstatt alles an drei aufeinanderfolgenden Tagen zu lerne

Andreas Armster
vor 3 Tagen1 Min. Lesezeit
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