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Praktikum
Ein Praktikum ist eine schulische Veranstaltung außerhalb des Lernorts Schule, bei der Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen in einem Betrieb oder einer anderen Einrichtung sammeln, um Einblicke in die Arbeitswelt und Wirtschaftswelt zu gewinnen und Unterrichtsinhalte mit der Praxis zu verknüpfen. (vgl. Kaiser/Kaminski 2012, S. 260 ff.) Beispiel: Eine Schülerin absolviert ein zweiwöchiges Praktikum in einer Bank, um Arbeitsabläufe kennenzulernen und ihre Berufsvorst

Andreas Armster
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Praxiskontakte
Praxiskontakte sind geplante Lernaktivitäten außerhalb der Schule, bei denen Schülerinnen und Schüler mit der wirtschaftlichen Praxis in Kontakt treten, um theoretische Inhalte durch reale Erfahrungen zu veranschaulichen und Kompetenzen aufzubauen. (vgl. Kaiser/Kaminski 2012, S. 237 ff.) Beispiel: Eine Klasse besucht ein Unternehmen, um die betriebliche Organisation kennenzulernen und wirtschaftliche Zusammenhänge aus dem Unterricht in der Praxis zu erleben. Kaiser, F.; Kamin

Andreas Armster
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Erkundung
Eine Erkundung ist eine außerschulische Unterrichtsmethode, bei der Lernende durch eigene Beobachtungen, Befragungen und Erfahrungen Informationen zu einer konkreten Fragestellung sammeln und anschließend auswerten. Sie wird gezielt vorbereitet und nachbereitet. (vgl. Kaiser/Kaminski 2012, S. 247 ff.) Beispiel: Schülerinnen und Schüler besuchen einen Supermarkt, um zu untersuchen, wie Produkte präsentiert werden und welche Marketingmaßnahmen den Kauf beeinflussen. Kaiser, F.;

Andreas Armster
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Schülerfirma
Eine Schülerfirma ist eine von Schülerinnen und Schülern geführte Lernfirma, die reale Produkte oder Dienstleistungen anbietet und mit echtem Geld wirtschaftet. Sie dient dazu, ökonomisches Handeln, Unternehmertum und selbstständiges Arbeiten praxisnah zu erlernen. (vgl. Kaiser/Kaminski 2012, S. 223 ff.) Beispiel: Eine Schülerfirma betreibt einen Schulkiosk, kauft Waren ein, verkauft sie an Mitschüler und verwaltet die Einnahmen selbstständig. Kaiser, F.; Kaminski, H. (2012):

Andreas Armster
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Dilemmamethode
Die Dilemmamethode ist eine Unterrichtsmethode, bei der Lernende moralische oder ethische Konfliktsituationen (Dilemmata) analysieren, unterschiedliche Handlungsoptionen abwägen und ihre Entscheidungen begründen. Ziel ist die Förderung von moralischer Urteilsfähigkeit, Wertebewusstsein und Reflexion. (vgl. Kaiser/Kaminski 2012, S. 176 ff.) Beispiel: Ein Auszubildender entdeckt, dass sein Unternehmen illegal Sondermüll entsorgt. Er muss entscheiden, ob er den Vorfall meldet (U

Andreas Armster
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Trendszenario
Ein Trendszenario beschreibt die wahrscheinlichste zukünftige Entwicklung, indem aktuelle Entwicklungen und vergangene Trends in die Zukunft fortgeschrieben werden. (vgl. Kaiser/Kaminski 2012, S. 176 ff.) Beispiel: Ein Trendszenario prognostiziert, dass der Anteil von Elektroautos weiter in ähnlichem Tempo wächst wie in den letzten Jahren. Kaiser, F.; Kaminski, H. (2012): Methodik des Ökonomieunterrichts. 4. Auflage. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt

Andreas Armster
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