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Riechen
Riechen bezeichnet die olfaktorische Wahrnehmung von Duftreizen, die meist unbewusst erfolgt, direkt mit dem limbischen System verknüpft ist und starke Erinnerungen, Assoziationen und Emotionen auslöst. Aufgrund seines hohen Wiedererkennungseffekts und Memoryeffekts spielt der Geruchssinn eine zentrale Rolle in der multisensuellen Wahrnehmung von Produkten und Werbung. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 84) Beispiel: In einer Bäckerei wird gezielt der Duft von frisch gebackenem Brot

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Tasten
Tasten bezeichnet die haptische Wahrnehmung durch Berührung, bei der Konsumenten physische Eigenschaften von Produkten wie Größe, Form, Struktur, Härte, Temperatur oder Gewicht unmittelbar und sequenziell erfassen. Der Tastsinn ist besonders relevant im physischen Verkauf, da Produkte durch Anfassen „begreifbar“ werden und Kaufentscheidungen beeinflussen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 83 f.) Beispiel: In einem Möbelhaus können Kunden ein Sofa anfassen, die Stoffoberfläche fühlen

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Hören
Hören ist der Prozess der auditiven Wahrnehmung, bei dem Menschen Töne, Geräusche, Sprache und Musik aus der Umgebung aufnehmen, differenzieren und mit Informationen, Emotionen oder Stimmungen verknüpfen – zentral für akustische Gestaltung in der Werbung. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 83) Beispiel: In einem TV-Spot für ein Auto wird das markante Motorengeräusch bewusst eingesetzt, um Kraft und Dynamik zu vermitteln. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Sehen
Sehen ist der Prozess der visuellen Wahrnehmung, bei dem Menschen Farben, Formen, Schrift, Kontraste und Szenen erfassen, zu ganzheitlichen Gestalten zusammensetzen und optische Reize mit Gefühlen, Stimmungen oder Bedeutungen assoziieren – zentral für die Rezeption von Werbung. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 82 f.) Beispiel: In einer Plakatwerbung für ein Getränk wird die rote Farbe der Dose bewusst eingesetzt, um Aufmerksamkeit und Energie zu signalisieren, während die Dose mitt

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Markenlinguistik
Markenlinguistik untersucht, wie eine Marke durch werbesprachliche Mittel eindeutig verbal definiert wird, Bedeutung erhält und sich gegenüber Wettbewerbern als sprachlich identifizierbares Zeichen positioniert. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 68) Beispiel: Ein Markenname wie „Nike“ nutzt Markenlinguistik. Durch den kurzen, einprägsamen Namen und den dazugehörigen Slogan „Just Do It“ wird die Marke verbal eindeutig definiert und klar gegenüber Wettbewerbern differenziert. Kleinjoh

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Namenskunde
Namenskunde ist ein Mittel der Werbesprache in Form von Markennamen, die ein Produkt oder ein Unternehmen sprachlich formal mit Kunstnamen, Konzeptnamen und Wortübernahmen inhaltlich als beschreibende, assoziative und artifizielle oder phonetische Zeichen markieren. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 68) Beispiel: Ein Markenname wie „Red Bull“ nutzt Namenskunde. Der Name erzeugt Assoziationen zu Energie, Stärke und Aktivität und kennzeichnet das Getränk klar und einprägsam. Kleinjoha

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit
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