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Affektive Stimuli
Affektive Stimuli sind emotionale Reize in der Werbung, die Gefühle wecken und die Aufmerksamkeit der Konsumenten durch optische, akustische, taktile oder olfaktorische Signale sowie durch ansprechende Slogans oder Bilder aktivieren. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 87) Beispiel: Ein Werbespot zeigt ein lächelndes Baby (Kindchenschema) und spielt fröhliche Musik – dadurch fühlt sich der Zuschauer emotional angesprochen und merkt sich das Produkt besser. Kleinjohann, M. (2024): Grun

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Medieninvolvement
Medieninvolvement beschreibt das Interesse und die Aufmerksamkeit eines Konsumenten, die durch die Wahl und Eignung des genutzten Mediums (z. B. TV, Social Media, Print) für die Wahrnehmung werblicher Botschaften beeinflusst wird. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 86 f.) Beispiel: Ein Technikinteressierter liest täglich ein Online-Tech-Magazin (hohes Medieninvolvement) und nimmt deshalb Anzeigen für neue Smartphones besonders aufmerksam wahr, während er auf Plakate (niedriges Medien

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Situationsinvolvement
Das Situationsinvolvement beschreibt das Interesse und die Aufmerksamkeit eines Konsumenten, die durch den konkreten Kontext oder die Situation beeinflusst wird, z. B. Zeitdruck, bevorstehender Bedarf oder Einkaufsumgebung. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 86 f.) Beispiel: Eine Person, die hungrig im Supermarkt ist (hohes Situationsinvolvement), achtet besonders auf Sonderangebote für Snacks, während sie diese Angebote (niedriges Situationsinvolvement) sonst kaum wahrnimmt. Kleinjo

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Personeninvolvement
Das Personeninvolvement bezeichnet das individuelle Interesse und die persönliche Relevanz eines Konsumenten, die durch seine Charakteristika wie Alter, Geschlecht, Bedürfnisse oder Werte beeinflusst wird und bestimmt, wie stark er auf werbliche Reize achtet und diese verarbeitet. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 86 f.) Beispiel: Eine junge Mutter (hohes Personeninvolvement) achtet besonders auf Werbung für Babynahrung oder Kinderwagen, während sie Werbung für Autoreifen (niedriges

Andreas Armster
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Produktinvolvement
Das Produktinvolvement bezeichnet die subjektive Wichtigkeit und das persönliche Interesse, das ein Konsument einem bestimmten Produkt oder einer Produktkategorie beimisst, wodurch Aufmerksamkeit und Intensität der Wahrnehmung von Werbesignalen beeinflusst werden. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 86 f.) Beispiel: Ein Konsument, der plant, ein neues Auto zu kaufen (hohes Produktinvolvement), liest Autotests und achtet genau auf Werbung, während er Werbung für einen Hammer (niedriges

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Schmecken
Schmecken ist die gustatorische Wahrnehmung über die Zunge, bei der die fünf Grundgeschmacksrichtungen süß, sauer, bitter, salzig und umami erfasst werden. Das Geschmackserleben wird dabei stark durch Geruch, visuelle Eindrücke, Textur, Akustik sowie Vorwissen und Erfahrungen beeinflusst und ist daher ein multisensueller Prozess. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 85) Beispiel: Bei einer Produktverkostung im Supermarkt probieren Kunden einen neuen Joghurtdrink, dessen süßer Geschmack

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit
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