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Alternative-Way-Modell
Das Alternative-Way-Modell beschreibt, dass Werbung auf zwei Wegen wirkt, abhängig vom Involvement des Konsumenten: Bei hohem Involvement beeinflussen vor allem die Argumente der Werbung die Einstellung zum Produkt (kognitiver Weg), bei niedrigem Involvement dominieren Präsentation, Sympathie und Bekanntheit der Werbung (affektiver Weg). (vgl. Kleinjohann 2024, S. 127 ff.) Beispiel: Ein Konsument, der sich intensiv für Elektroautos interessiert (hohes Involvement), entscheide

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Uses-and-Gratifications-Approach
Der Uses-and-Gratifications-Approach betrachtet Mediennutzer als aktive, zielorientierte Rezipienten, die Medien gezielt auswählen, um eigene Bedürfnisse zu befriedigen, etwa nach Information, Unterhaltung, sozialer Interaktion oder Gewohnheit. Im Fokus steht dabei nicht, was Medien mit Menschen machen, sondern wie Menschen Medien nutzen, um persönlichen Nutzen und Gratifikation zu erzielen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 125 f.) Beispiel: Eine Person schaut regelmäßig YouTube-Vi

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Triple-Hierarchy-Modell
Das Triple-Hierarchy-Modell beschreibt, dass Konsumenten Werbewirkungen unterschiedlich verarbeiten, abhängig von ihrem Involvement und der Unterscheidbarkeit von Produkten. Es unterscheidet drei Prozessarten: Bei hoher Beteiligung und klaren Unterschieden lernen Konsumenten erst, ändern dann ihre Einstellung und kaufen („Lernhierarchie“). Bei hoher Beteiligung, aber kaum unterscheidbaren Produkten kauft der Konsument zuerst und rechtfertigt anschließend seine Einstellung...

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Agenda-Setting-Modell
Das Agenda-Setting-Modell beschreibt, dass Medien die Themen priorisieren, über die Menschen in der Gesellschaft nachdenken und sprechen. Werbung und Medienberichte bestimmen dabei nicht, was genau gedacht werden soll, sondern setzen bestimmte Themen auf die „Tagesordnung“ der Aufmerksamkeit, sodass Konsumenten diese als besonders relevant wahrnehmen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 123 f.) Beispiel: Ein Konsument sieht in den sozialen Medien mehrfach Berichte über nachhaltige Mod

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


MECCAS-Modell
Das MECCAS-Modell (Means-End-Chain-Modell) erklärt, dass Konsumenten Produkte oder Dienstleistungen nicht um ihrer selbst willen kaufen, sondern weil diese bestimmte Eigenschaften (attributes) besitzen, die ihnen funktionalen oder psychosozialen Nutzen (consequences) bringen und damit persönliche Werte (values) erfüllen. Die Kette läuft also von konkreten und abstrakten Produkteigenschaften über den Nutzen bis hin zu den individuellen Werten des Konsumenten, die mit seinem Se

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Persuasive Kommunikations-Modell
Das Persuasive Kommunikations-Modell nach McGuire beschreibt Werbung als einen linearen Informationsverarbeitungsprozess, in dem Konsumenten eine Werbebotschaft stufenweise von der Präsentation über Aufmerksamkeit, Verständnis, Zustimmung und Erinnerung bis hin zum Verhalten verarbeiten, wobei jede Stufe Voraussetzung für den Werbeerfolg und den finalen Kauf ist. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 121 f.) Beispiel: Ein Konsument sieht eine Online-Anzeige für ein neues Smartphone (Prä

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit
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