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Impulsentscheidung
Eine Impulsentscheidung ist eine spontane, emotional geprägte Kaufentscheidung ohne bewusstes Abwägen von Alternativen, die durch situative Reize wie Werbung ausgelöst wird und häufig bei preiswerten Produkten auftritt. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 100 f.) Beispiel: Ein Kunde sieht an der Supermarktkasse ein Sonderangebots-Schild für Schokoriegel und greift spontan zu, obwohl er sie nicht kaufen wollte. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – R

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Überzeugungen
Überzeugungen sind gefestigte kognitive und affektive Annahmen, mit denen Individuen an Konzepte, Werte oder Personen glauben und ihnen vertrauen; sie prägen die Bildung von Einstellungen und beeinflussen dauerhaft Wahrnehmung und Verhalten. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 97 ff.) Beispiel: Eine Konsumentin ist überzeugt, dass Bio-Produkte gesünder sind. Diese Überzeugung führt dazu, dass sie Bio-Lebensmittel positiv bewertet und beim Einkauf gezielt danach greift. Kleinjohann, M.

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Schemata
Schemata sind im Gedächtnis gespeicherte, strukturierte Denkmuster und Verhaltensmuster, mit deren Hilfe Menschen Informationen vereinfacht wahrnehmen, interpretieren und ihr Verhalten unbewusst und automatisiert steuern. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 94 f.) Beispiel: Eine Person betritt ein gehobenes Restaurant und spricht automatisch leiser, zieht sich ordentlich an und verhält sich formell – weil das gespeicherte Schema „feines Restaurant“ das erwartete Verhalten vorgibt. Kle

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Embodiment
Embodiment bezeichnet das Konzept, dass kognitive, sensorische und motorische Prozesse miteinander verknüpft sind, sodass sinnliche Erfahrungen ganzheitlich gespeichert werden und die Aktivierung eines Reizes automatisch weitere verbundene Erinnerungen und Assoziationen auslöst. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 94) Beispiel: Der Duft von frischem Kaffee in einer Werbung aktiviert nicht nur den Geruchssinn, sondern ruft gleichzeitig Erinnerungen an Geschmack, Wärme und morgendliche

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Priming
Priming bezeichnet einen psychologischen Effekt, bei dem zuvor aktivierte Begriffe, Reize oder Emotionen den späteren Abruf von Erinnerungen, Assoziationen und Bewertungen unbewusst beeinflussen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 94) Beispiel: In einer Autowerbung werden Wörter wie „Sicherheit“, „Verlässlichkeit“ und „Schutz“ verwendet, wodurch das Auto später automatisch mit Sicherheit assoziiert wird. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht.

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Bildlernen
Bildlernen bezeichnet einen Lernprozess, bei dem Informationen vor allem über visuelle, nonverbale Reize aufgenommen, verarbeitet und gespeichert werden, da Bilder schneller gelernt, emotional stärker verankert und besser erinnert werden als rein verbale Inhalte. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 92 f.) Beispiel: Ein Konsument merkt sich eine Marke besonders gut, weil er sie immer mit einem auffälligen Logo und einem einprägsamen Werbebild aus einer Anzeige verbindet. Kleinjohann, M

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit
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