top of page


Sechs-Stufen-Modell
Das Sechs-Stufen-Modell beschreibt Werbung als einen hierarchischen Prozess, bei dem Konsumenten schrittweise von der bloßen Wahrnehmung eines Produkts über Wissen, Sympathie, Präferenz und Überzeugung bis hin zum tatsächlichen Kauf geführt werden. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 121) Beispiel: Eine Person sieht erstmals eine Anzeige für ein neues Smartphone (Aufmerksamkeit), informiert sich anschließend über Funktionen und technische Daten (Wissen), findet das Design ansprechend

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


DAGMAR-Modell
Das DAGMAR-Modell beschreibt Werbewirkung als einen stufenweisen Prozess, bei dem Konsumenten von der reinen Wahrnehmung einer Werbung über Verstehen, Erinnern und Einstellungsänderung bis hin zur konkreten Handlung (z. B. Kauf) geführt werden, wobei ohne initialen Werbekontakt keine Wirkung entstehen kann. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 120) Beispiel: Ein Konsument sieht erstmals eine Online-Anzeige für einen neuen Energydrink (Kontakt), erkennt Marke und Botschaft (Wahrnehmung)

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


GIULIA-Modell
Das GIULIA-Modell ist ein hierarchisches Wirkungsmodell für digitale Werbung, das beschreibt, dass Glaubwürdigkeit, Information, Unverwechselbarkeit, Lesbarkeit und Interesse zunächst erfüllt sein müssen, damit Online-Werbung Aufmerksamkeit erzeugt und anschließend gewünschte Nutzerreaktionen (z. B. Klick oder Kauf) auslöst. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 120) Beispiel: Ein Online-Shop gestaltet seine Website übersichtlich und gut lesbar, stellt klare Produktinfos bereit und wirk

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


S-O-R-Modell
Das S-O-R-Modell erklärt Werbewirkung als Prozess, bei dem äußere Reize (Stimulus) über innere, nicht direkt beobachtbare Wahrnehmungsprozesse und Entscheidungsprozesse des Konsumenten (Organismus) zu einer Reaktion (Response), etwa Kauf oder Einstellung, führen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 116 f.) Beispiel: Ein Konsument sieht eine emotional gestaltete Autowerbung (Stimulus), empfindet Begeisterung und entwickelt eine positive Einstellung zur Marke (Organismus) und entscheide

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Dissoziative Bezugsgruppe
Eine dissoziative Bezugsgruppe ist eine Gruppe, deren Werte und Verhalten ein Individuum ablehnt oder von der es sich bewusst abgrenzt, um sich nicht mit ihr zu identifizieren. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 107 f.) Beispiel: Eine Konsumentin kauft bewusst keine Fast-Food-Produkte, weil sie sich von Menschen abgrenzt, die regelmäßig Fast-Food essen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Aspiratorische Bezugsgruppe
Eine aspiratorische Bezugsgruppe ist eine Gruppe von Vorbildern oder Personen, die ein Individuum bewundert und zu denen es aufblickt, um sich an deren Verhalten, Werten oder Stil zu orientieren. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 107 f.) Beispiel: Jemand kauft die Sneaker-Marke, die sein Lieblings-Influencer trägt, weil er sich diesem Vorbild annähern möchte. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit
bottom of page


