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Finanzverwaltung
Die Finanzverwaltung umfasst alle staatlichen Behörden, die für die Erhebung, Verwaltung und Kontrolle öffentlicher Einnahmen, insbesondere von Steuern, zuständig sind. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 75) Beispiele: Finanzämter, Hauptzollämter und das Bundesfinanzministerium sind Teil der Finanzverwaltung und sorgen für die Durchführung des Steuerrechts. Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
vor 7 Stunden1 Min. Lesezeit


Finanzvermögen
Das Finanzvermögen umfasst den wirtschaftlich nutzbaren Teil des Vermögens der öffentlichen Hand, z. B. Beteiligungen an Unternehmen, Darlehen oder sonstige Kapitalanlagen. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 74 f.) Beispiel: Die Anteile eines Bundeslandes an einem Energieversorger gehören zum Finanzvermögen des Landes. Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
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Finanztheorie
Die Finanztheorie ist der theoretische Teil der Finanzwissenschaft. Sie untersucht die Wirkungen staatlicher Einnahmen, Ausgaben, Steuern und Schulden auf Wirtschaft, Verteilung, Wachstum und Stabilität. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 73 f.) Beispiel: Die Finanztheorie analysiert, wie sich eine Steuererhöhung auf Konsum, Investitionen und die Einkommensverteilung auswirkt. Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
vor 7 Stunden1 Min. Lesezeit


Finanzreform
Eine Finanzreform ist die grundlegende Anpassung des Finanzsystems eines Staates an veränderte politische, wirtschaftliche oder soziale Bedingungen. Sie betrifft insbesondere die Verteilung von Aufgaben, Ausgaben und Einnahmen sowie die Ausgestaltung des Steuersystems. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 73) Beispiel: Die Erzbergersche Finanzreform von 1919/1920 ordnete die Finanzbeziehungen zwischen Reich und Ländern grundlegend neu. Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon..

Andreas Armster
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Finanzpsychologie
Die Finanzpsychologie untersucht, wie psychologische Faktoren das finanzielle Verhalten von Menschen und Gruppen beeinflussen. Sie analysiert finanzielle Entscheidungen und die Wirkung finanzpolitischer Maßnahmen auf Basis von Erkenntnissen aus Psychologie und Ökonomie. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 73) Beispiel: Die Frage, warum manche Menschen trotz hoher Strafen Steuern hinterziehen oder warum Anleger irrational auf Börsenentwicklungen reagieren, ist Gegenstand der Finanzps

Andreas Armster
vor 7 Stunden1 Min. Lesezeit


Finanzpolitische Stabilisierungsfunktion
Die finanzpolitische Stabilisierungsfunktion beschreibt die Aufgabe des Staates, durch Einnahmenpolitik und Ausgabenpolitik Konjunkturschwankungen auszugleichen und Preisstabilität, Beschäftigung sowie wirtschaftliches Wachstum zu fördern. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 72 f.) Beispiel: In einer Rezession erhöht der Staat seine Ausgaben oder senkt Steuern, um die Nachfrage zu stärken und die Wirtschaft zu stabilisieren. Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwiss

Andreas Armster
vor 7 Stunden1 Min. Lesezeit
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