top of page

SUCHE

8169 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Phrasem

    Ein Phrasem ist eine feste Verbindung aus mehreren Wörtern, die häufig zusammen verwendet werden und oft eine gemeinsame Bedeutung haben. (vgl. Horstmann/Settinieri/Freitag 2020, S. 156) Beispiel: „ins Gras beißen“ = sterben Horstmann, S.; Settinieri, J.; Freitag, D. (2020): Einführung in die Linguistik für DaF/DaZ. Paderborn: Ferdinand Schöningh

  • Wortfeld

    Ein Wortfeld besteht aus synonymen oder teilsynonymen Wörtern derselben Wortart, die thematisch zusammengehören und sich oft gegenseitig ersetzen können. (vgl. Horstmann/Settinieri/Freitag 2020, S. 156) Beispiel: Wortfeld „gehen“: laufen, schlendern, rennen, spazieren Horstmann, S.; Settinieri, J.; Freitag, D. (2020): Einführung in die Linguistik für DaF/DaZ. Paderborn: Ferdinand Schöningh

  • Wortfamilie

    Zu einer Wortfamilie gehören Wörter mit demselben Wortstamm und derselben Grundbedeutung. Dazu zählen oft Komposita und Derivationen. (vgl. Horstmann/Settinieri/Freitag 2020, S. 154) Beispiel: gehen, Gehhilfe, Gang, begehen, das Gehen Horstmann, S.; Settinieri, J.; Freitag, D. (2020): Einführung in die Linguistik für DaF/DaZ. Paderborn: Ferdinand Schöningh

  • Implizite Derivation

    Bei der impliziten Derivation verändert sich der Vokal des Wortstamms, wodurch sich Bedeutung, Wortart oder grammatische Kategorie ändern können. (vgl. Horstmann/Settinieri/Freitag 2020, S. 151 ff.) Beispiel: „liegen“ → „legen“ oder „gehen“ → „Gang“ Horstmann, S.; Settinieri, J.; Freitag, D. (2020): Einführung in die Linguistik für DaF/DaZ. Paderborn: Ferdinand Schöningh

  • Explizite Derivation

    Bei der expliziten Derivation werden Wortbildungsaffixe (Präfixe oder Suffixe) an einen Wortstamm angefügt, wodurch sich die Bedeutung und/oder die Wortart verändert. (vgl. Horstmann/Settinieri/Freitag 2020, S. 151 ff.) Beispiel: „schön“ → „unschön“ oder „frei“ → „Freiheit“ Horstmann, S.; Settinieri, J.; Freitag, D. (2020): Einführung in die Linguistik für DaF/DaZ. Paderborn: Ferdinand Schöningh

  • Derivation

    Derivation ist eine Form der Wortbildung, bei der durch Affixe (Vorsilben oder Nachsilben) neue Wörter mit veränderter Bedeutung oder Wortart entstehen. (vgl. Horstmann/Settinieri/Freitag 2020, S. 151 ff.) Beispiel: „frei“ → „Freiheit“ (Adjektiv wird zu einem Substantiv). Horstmann, S.; Settinieri, J.; Freitag, D. (2020): Einführung in die Linguistik für DaF/DaZ. Paderborn: Ferdinand Schöningh

  • Komposition

    Komposition ist eine Form der Wortbildung, bei der mindestens zwei Wortstämme zu einem neuen Wort zusammengesetzt werden. (vgl. Horstmann/Settinieri/Freitag 2020, S. 147 ff.) Beispiel:„Schreibtisch“ = „schreiben“ + „Tisch“ → ein Tisch zum Schreiben. Horstmann, S.; Settinieri, J.; Freitag, D. (2020): Einführung in die Linguistik für DaF/DaZ. Paderborn: Ferdinand Schöningh

  • Wortbildung

    Wortbildung bezeichnet die Bildung neuer Wörter durch Veränderung der Bedeutung oder der Wortart eines bestehenden Wortes. (vgl. Horstmann/Settinieri/Freitag 2020, S. 146) Beispiel: Aus dem Verb „tanzen“ entsteht das Substantiv „Tanz“. Horstmann, S.; Settinieri, J.; Freitag, D. (2020): Einführung in die Linguistik für DaF/DaZ. Paderborn: Ferdinand Schöningh

  • Merkmalsanalyse

    Die Merkmalsanalyse ist eine Methode der Semantik, bei der Wörter anhand ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede durch einzelne Bedeutungsmerkmale beschrieben und voneinander abgegrenzt werden. (vgl. Horstmann/Settinieri/Freitag 2020, S. 142 ff.) Beispiel: „Stuhl“ und „Sessel“ haben beide eine Rückenlehne, aber nur der „Sessel“ ist stark gepolstert. Horstmann, S.; Settinieri, J.; Freitag, D. (2020): Einführung in die Linguistik für DaF/DaZ. Paderborn: Ferdinand Schöningh

  • Hyponym

    Ein Hyponym ist ein Unterbegriff, der zu einem allgemeineren Oberbegriff gehört. (vgl. Horstmann/Settinieri/Freitag 2020, S. 142) Beispiel: „Stuhl“ ist ein Hyponym von „Sitzmöbel“. Horstmann, S.; Settinieri, J.; Freitag, D. (2020): Einführung in die Linguistik für DaF/DaZ. Paderborn: Ferdinand Schöningh

  • Hyperonym

    Ein Hyperonym ist ein Oberbegriff, der mehrere Unterbegriffe umfasst. (vgl. Horstmann/Settinieri/Freitag 2020, S. 142) Beispiel: „Sitzmöbel“ ist das Hyperonym von „Stuhl“, „Sessel“ und „Sofa“. Horstmann, S.; Settinieri, J.; Freitag, D. (2020): Einführung in die Linguistik für DaF/DaZ. Paderborn: Ferdinand Schöningh

  • Referendariat - 86. Schultag

    Am heutigen Schultag im Referendariat habe ich zwei sehr unterschiedliche und spannende Unterrichtseinheiten erlebt, die mir wieder einmal gezeigt haben, wie abwechslungsreich dieser Beruf ist. Zuerst durfte ich in einer Einzelhandelsklasse hospitieren, wo ein methodisch sehr interessanter Ansatz gewählt wurde: das sogenannte ABC-Dreiherum. Die Lernenden sollten dabei bezogen auf das Thema Werbung das gesamte Alphabet durchgehen und zu jedem Buchstaben einen passenden Begriff notieren. Im Anschluss daran war ich zwei Unterrichtseinheiten in der höheren Handelsschule tätig. Dort haben wir das Marktgleichgewicht grafisch skizziert. Um einen soliden Ausgangspunkt zu haben, haben wir zunächst das Gesamtangebot und die gesamte Nachfrage wiederholt und die Werte noch einmal tabellarisch dargestellt. Anschließend haben wir die beiden Kurven gezeichnet und besprochen, was es eigentlich bedeutet, wenn sich diese Linien schneiden. Die Schülerinnen und Schüler haben dann selbstständig erkannt, dass dieser markante Punkt das sogenannte Marktgleichgewicht darstellt, an dem sich Angebot und Nachfrage exakt die Waage halten.

bottom of page