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  • Informationsnachfrage

    Informationsnachfrage beschreibt, welche Informationen eine Person in einer bestimmten Handlungssituation konkret benötigt und aktiv anfordert, um eine Aufgabe zu erfüllen. Sie ist oft geringer als der tatsächliche Informationsbedarf, da Faktoren wie Zeitmangel oder unklare Aufgabenstellungen die Nachfrage reduzieren können. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 144) Beispiel: Angenommen, eine Projektleiterin braucht für eine Entscheidung detaillierte Verkaufszahlen. Aufgrund von Zeitdruck fordert sie jedoch nur die wichtigsten Daten der letzten Woche an, obwohl der vollständige Informationsbedarf auch ältere Zahlen umfassen würde. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Informationsbedarf

    Der Informationsbedarf beschreibt die spezifischen Anforderungen an Informationen, die benötigt werden, um eine bestimmte Aufgabe erfolgreich zu erledigen. Er setzt sich aus der Art, Menge und Qualität der Informationen zusammen, die erforderlich sind, um einen Mangel oder eine Informationslücke zu schließen. Dieser Bedarf kann sowohl objektiv, in Bezug auf die Aufgabe selbst, als auch subjektiv, aus der Perspektive der Person, die die Aufgabe ausführt, betrachtet werden. Ein konkreter Informationsbedarf besteht, wenn bestimmte Informationen unabhängig von der jeweiligen Person zur Aufgabenerfüllung bereitstehen müssen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 143) Beispiel: Ein Vertriebsmitarbeiter, der für ein Kundengespräch Informationen über die neuesten Produktangebote benötigt. Um die Aufgabe erfolgreich zu erfüllen, benötigt er konkrete Daten wie Produktpreise, Verfügbarkeiten und technische Spezifikationen. Diese Informationen müssen ihm vor dem Gespräch zur Verfügung stehen, unabhängig davon, wer die Aufgabe ausführt. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Zeichen

    Ein Zeichen ist ein sichtbares oder hörbares Signal, das nach festgelegten Regeln codiert wird. Es gibt an sich keine Bedeutung oder Beziehung zu dem, was es repräsentiert (Syntaktik). Wenn man betrachtet, was ein Zeichen bedeutet (Semantik) oder wie es das Verhalten des Empfängers beeinflusst (Pragmatik), erweitert sich der Fokus auf die Bedeutung und die Wirkung des Zeichens. Durch die Kombination mehrerer Zeichen entsteht ein Zeichensystem, das nach bestimmten Regeln (Syntax) geordnet ist und eine bestimmte Bedeutung codiert. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 132 f.) Beispiel: Ein Verkehrszeichen, wie ein Stoppschild, ist ein Beispiel für ein Zeichen. Es ist ein sichtbares Symbol, das nach festen Regeln (Syntax) gestaltet ist. Die Bedeutung ("Anhalten") versteht der Fahrer (Semantik), und es beeinflusst sein Verhalten, indem er anhält (Pragmatik). Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Wissensmanagement

    Wissensmanagement ist ein Bereich der Wirtschaftsinformatik, der sich mit der Entwicklung und Nutzung von Wissen in Unternehmen befasst. Es umfasst das Setzen von Wissenszielen, die aus den Unternehmenszielen abgeleitet werden. Ein typisches Ziel könnte darin bestehen, durch Wissensmanagement die Innovationsprozesse im Unternehmen zu beschleunigen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 118) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen möchte seine Produktentwicklungsprozesse beschleunigen. Im Rahmen des Wissensmanagements setzt es das Ziel, das Wissen über innovative Technologien intern besser zu teilen. Dazu werden Schulungen und ein internes Wissensportal eingerichtet, um den Mitarbeiterinnen den Zugang zu diesem Wissen zu erleichtern und den Austausch untereinander zu fördern. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Wirksamkeitsstreben

    Wirksamkeitsstreben beschreibt das Ziel, dass die Informationsinfrastruktur in der Lage ist, ihre Funktionen und Leistungen bereitzustellen, ohne Rücksicht auf die dafür eingesetzten Mittel oder Kosten. Der Fokus liegt dabei auf der Erreichung der gewünschten Ergebnisse, nicht auf der Effizienz des Prozesses. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 117) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen implementiert eine Software, die Kundenanfragen zuverlässig bearbeitet, ohne dabei auf die Kosten oder den Aufwand der Systemnutzung zu achten. Hier liegt der Fokus auf der Wirksamkeit der Lösung, unabhängig von den Ressourcen. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Durchdringungsstreben

    Durchdringungsstreben beschreibt die Fähigkeit einer Informationsinfrastruktur, in welchem Umfang sie verschiedene Aufgaben und Prozesse eines Unternehmens mit IT-Systemen unterstützt und integriert. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 117) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen setzt zunehmend Softwarelösungen in allen Abteilungen ein, um Arbeitsprozesse zu automatisieren und effizienter zu gestalten, dann zeigt das ein hohes Durchdringungsstreben der Informationsinfrastruktur. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Anpassungsstreben

    Anpassungsstreben beschreibt die Fähigkeit der Informationsinfrastruktur, sich flexibel an veränderte Anforderungen und Bedingungen im Aufgabensystem anzupassen, ohne dass grundlegende Änderungen an den Informationssystemen nötig sind. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 117) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen erweitert sein Produktsortiment, und die IT-Infrastruktur kann ohne große Umstellungen oder Anpassungen zusätzliche Daten und Prozesse integrieren, zeigt dies ein hohes Anpassungsstreben der Informationssysteme. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Wirtschaftlichkeitsstreben

    Wirtschaftlichkeitsstreben bedeutet, dass ein Informationssystem darauf ausgelegt ist, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Kosten und dem erzielten Nutzen zu erreichen. Es geht darum, möglichst viel Leistung oder Nutzen bei möglichst geringen Kosten zu erzielen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 117) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen implementiert ein neues Softwaresystem, das den Kundenservice effizienter macht. Obwohl das System in der Anschaffung teuer ist, spart es langfristig Kosten, indem es die Bearbeitungszeit verkürzt und den Personalaufwand reduziert, wodurch ein gutes Verhältnis von Kosten zu Nutzen erreicht wird. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Produktivitätsstreben

    Produktivitätsstreben bedeutet, dass die Informationsinfrastruktur darauf abzielt, mit einem bestimmten Einsatz von Ressourcen (wie Zeit, Geld oder Material) möglichst viel Output oder Nutzen zu erzielen. Es geht darum, das Verhältnis zwischen Aufwand und Ergebnis zu optimieren. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 116) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen führt eine neue Software ein, die die Bearbeitung von Bestellungen automatisiert. Dadurch können Mitarbeiter in der gleichen Zeit deutlich mehr Bestellungen bearbeiten, was die Produktivität steigert, ohne dass zusätzliche Ressourcen eingesetzt werden müssen. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Sicherheitsstreben

    Sicherheitsstreben bedeutet das Bestreben, die Informationsinfrastruktur so abzusichern, dass potenzielle Bedrohungen verhindert, Schäden erkannt und negative Folgen für das Unternehmen minimiert werden. Es zielt darauf ab, Risiken durch Sicherheitsmaßnahmen zu verringern und den Schutz der Unternehmensressourcen zu gewährleisten. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 116) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen implementiert eine Firewall und ein Intrusion-Detection-System, um unbefugte Zugriffe zu erkennen und abzuwehren. Diese Maßnahmen zeigen das Sicherheitsstreben, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und Schäden zu vermeiden. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Dialogisierungsgrad

    Der Dialogisierungsgrad beschreibt, wie intensiv ein Informationssystem Echtzeit-Interaktionen mit den Nutzern ermöglicht. Ein hoher Dialogisierungsgrad bedeutet, dass das System Nutzereingaben sofort verarbeitet und unmittelbare Rückmeldungen gibt, wie bei Online-Banking-Systemen, wo Nutzer in Echtzeit Kontoinformationen einsehen und Überweisungen tätigen können. Ein niedriger Dialogisierungsgrad hingegen kennzeichnet Systeme, die Aufgaben ohne direkte Nutzerinteraktion abwickeln, etwa bei der monatlichen Gehaltsabrechnung, die einmal gesammelt und später in einem Batch-Prozess verarbeitet wird. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 115) Beispiel: Ein Online-Banking-System hat einen hohen Dialogisierungsgrad, da Nutzer ihre Kontoinformationen in Echtzeit abfragen und Überweisungen sofort durchführen können. Im Gegensatz dazu könnte ein System zur monatlichen Gehaltsabrechnung einen niedrigen Dialogisierungsgrad haben, da es die Gehälter basierend auf gesammelten Daten in regelmäßigen Abständen ohne direkte Benutzerinteraktion berechnet. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Automatisierungsgrad

    Der Automatisierungsgrad gibt an, wie viel menschliche Arbeit durch Maschinen oder automatisierte Systeme ersetzt wird. Ein hoher Automatisierungsgrad bedeutet, dass ein Großteil der Aufgaben von Maschinen übernommen wird, während bei einem niedrigen Automatisierungsgrad noch viel menschliche Arbeit erforderlich ist. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 114 f.) Beispiel: In einer modernen Fertigungsanlage, in der Roboter die meisten Produktionsschritte übernehmen, ist der Automatisierungsgrad hoch. Die Roboter führen Aufgaben wie Montage, Qualitätskontrolle und Verpackung aus, wodurch der Bedarf an menschlicher Arbeitskraft stark reduziert wird. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

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