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- Ablauforganisation
Die Ablauforganisation beschäftigt sich mit der zeitlichen und sachlichen Strukturierung von Aufgaben innerhalb eines Unternehmens. Sie legt fest, wie einzelne Aufgaben in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht werden, um sie effizient zu erfüllen. Dabei werden die Gesamtaufgaben in spezifische Aktivitäten unterteilt und dokumentiert, welche internen oder externen Stellen im Prozess verantwortlich sind und welche Ressourcen benötigt werden. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 192) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen bearbeitet einen neuen Kundenauftrag. Zuerst nimmt das Vertriebsteam den Auftrag entgegen, gefolgt von der Buchhaltung, die eine Rechnung erstellt. Dann beschafft das Produktionsteam die Materialien, während das Produkt gefertigt wird. Schließlich kümmert sich die Logistikabteilung um Verpackung und Versand. Dieser Prozess wird in einer festgelegten Reihenfolge dokumentiert und kann in einem Ablaufdiagramm visualisiert werden, um die Effizienz zu gewährleisten. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Organigramme
Organigramme sind grafische Darstellungen, die die organisatorische Struktur eines Unternehmens veranschaulichen. Sie zeigen, wie die verschiedenen Abteilungen und Stellen miteinander verbunden sind, einschließlich der Verteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten. In einem Organigramm wird die hierarchische Struktur der Organisation dargestellt, einschließlich Weisungsbeziehungen und Berichtswegen. Darüber hinaus können auch unterstützende Stellen wie Stabsfunktionen oder Assistenzfunktionen eingeordnet werden. Ein wichtiger Aspekt von Organigrammen ist die Darstellung der personellen Besetzung in den jeweiligen Struktureinheiten, was die Verbindung zur personellen Infrastruktur des Unternehmens verdeutlicht. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 191 f.) Beispiele: Funktionale Organisation, Divisionale Organisation, Matrixorganisation Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Aufbauorganisation
Die Aufbauorganisation legt die Struktur eines Unternehmens fest, indem sie die verschiedenen Bereiche in Abteilungen und Stellen unterteilt. Sie definiert, wer welche Aufgaben und Verantwortungen übernimmt, welche Kompetenzen die einzelnen Stellen haben und wie Ressourcen verteilt werden. Ein zentrales Element der Aufbauorganisation ist das Organigramm, das zeigt, wie die einzelnen Abteilungen miteinander verbunden sind, welche Hierarchien bestehen und wie die Kommunikation zwischen den Stellen abläuft. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 191 f.) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen hat eine IT-Abteilung, die für alle technischen Aufgaben verantwortlich ist. Diese Abteilung ist in Teams unterteilt, etwa ein Team für die Entwicklung von Software und ein anderes für die Wartung von Servern. Jedes Team hat eine eigene Leitung, die direkt dem Abteilungsleiter unterstellt ist. Dieses Organigramm zeigt klar, wer welche Aufgaben hat und an wen berichtet wird. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Organisatorische Infrastruktur
Die organisatorische Infrastruktur bezieht sich auf das systematische Planen, Gestalten und Nutzen aller Aufgaben, Zuständigkeiten und Ressourcen, die für die Erstellung und Verteilung von Informationen notwendig sind. In Unternehmen umfasst dies Bereiche wie die Struktur der Organisation, Arbeitsabläufe, das Management von Projekten und die Koordination von Teams und Gremien. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 191) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen führt ein neues Software-System ein. Die organisatorische Infrastruktur sorgt dafür, dass die Verantwortlichkeiten klar verteilt werden, Schulungen für die Mitarbeiter organisiert sind und die Kommunikation zwischen den beteiligten Teams reibungslos funktioniert, damit die Einführung erfolgreich verläuft. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Datenwissenschaftler
Ein Datenwissenschaftler (Data Scientist) ist eine Fachkraft, die sich auf die Analyse und Auswertung großer Datenmengen spezialisiert hat. Sie verwenden Methoden aus Bereichen wie Mathematik, Statistik, Informatik und maschinellem Lernen, um Muster in strukturierten und unstrukturierten Daten zu erkennen und daraus wertvolle Erkenntnisse abzuleiten. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 190) Beispiel: Angenommen, ein E-Commerce-Unternehmen möchte wissen, welche Produkte sich in der kommenden Saison am besten verkaufen werden. Ein Datenwissenschaftler analysiert große Mengen historischer Verkaufsdaten, Kundenbewertungen und Trends mithilfe von Algorithmen des maschinellen Lernens. So kann er Muster erkennen und Vorhersagen treffen, welche Artikel in Zukunft besonders gefragt sein werden. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Informationswissenschaftler
Ein Informationswissenschaftler ist eine Person mit Fachwissen und einem Studienabschluss in den Informationswissenschaften, die gezielt Informationen für wissenschaftliches oder technisches Personal bereitstellt. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 190) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen entwickelt eine neue Software und die Entwickler benötigen aktuelle Forschungsergebnisse zu künstlicher Intelligenz. Ein Informationswissenschaftler sammelt, filtert und stellt relevante wissenschaftliche Studien zur Verfügung, damit die Entwickler auf dem neuesten Stand der Forschung arbeiten können. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Schutz
Schutz bedeutet, Maßnahmen zu ergreifen, um die Infrastruktur vor Risiken oder Gefahren zu bewahren oder diese zumindest zu verringern. Diese Gefahren können durch menschliche Fehler, organisatorische Mängel, technische Probleme, kriminelle Handlungen oder Umwelteinflüsse entstehen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 187) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen schützt seine IT-Infrastruktur durch regelmäßige Software-Updates, Firewalls und Backups. Diese Maßnahmen reduzieren das Risiko von Cyberangriffen oder Datenverlusten und sorgen dafür, dass die Infrastruktur sicher und funktionsfähig bleibt. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Virtualisierung
Virtualisierung ist eine Technik, die es ermöglicht, die Funktionen von Hardware, wie Server oder Netzwerke, in einer softwarebasierten Umgebung nachzubilden. So kann ein einzelner physischer Computer mehrere virtuelle Maschinen betreiben, die wie eigenständige Geräte funktionieren. Dies verbessert die Nutzung der vorhandenen Hardware-Ressourcen, da mehrere Betriebssysteme und Anwendungen auf demselben System laufen können. Ein spezielles Programm, der Hypervisor, steuert die Ressourcenzuteilung für jede virtuelle Maschine. Diese Technik ist effizient und kostensparend und bildet die Basis für Cloud-Computing-Dienste. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 184 f.) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen hat nur einen physischen Server, möchte aber mehrere unterschiedliche Anwendungen mit verschiedenen Betriebssystemen betreiben. Statt für jede Anwendung einen eigenen Server zu kaufen, nutzt es Virtualisierung. Dadurch können auf diesem einen Server mehrere virtuelle Maschinen erstellt werden, die jeweils ein eigenes Betriebssystem und eine eigene Anwendung ausführen, als wären es eigenständige physische Server. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Hardware
Hardware bezeichnet die physischen, greifbaren Komponenten eines Computersystems oder Netzwerks, wie zum Beispiel Prozessoren, Tastaturen, Bildschirme und Router. Diese Komponenten führen konkrete Aktionen aus, während die Software die Funktionen und Abläufe steuert, die von der Hardware umgesetzt werden. Hardware lässt sich in Kategorien wie Eingabegeräte und Ausgabegeräte, Verarbeitungshardware und Speicherhardware unterteilen. Ohne Software wäre Hardware nicht funktional, da sie lediglich Befehle ausführt, die von der Software vorgegeben werden. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 174) Beispiele: Tastatur, Bildschirm, Router, Netzwerkadapter, Festplatte, Grafikkarte Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- IT-Infrastruktur
Die IT-Infrastruktur umfasst alle physischen und digitalen Ressourcen wie Hardware, Software, Netzwerke und Geräte, die notwendig sind, um IT-Dienste zu entwickeln, zu testen, bereitzustellen, zu überwachen, zu steuern und zu unterstützen. Dieser Begriff bezieht sich auf die gesamte Technologie, schließt jedoch nicht die damit verbundenen Mitarbeiter, Arbeitsabläufe oder Dokumentationen ein. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 183) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen möchte eine neue Softwareanwendung entwickeln. Die IT-Infrastruktur dafür würde die Computer und Server umfassen, auf denen die Software läuft, die Netzwerke, die für die Datenübertragung benötigt werden, sowie die Entwicklungssoftware und Testsoftware, die zur Programmierung verwendet wird. Während die IT-Infrastruktur all diese technischen Komponenten umfasst, sind die Mitarbeiter, die an der Software arbeiten, und die damit verbundenen Prozesse nicht Teil der IT-Infrastruktur. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Informationsinfrastruktur
Die Informationsinfrastruktur ist der Teil der organisatorischen Infrastruktur, der die gezielte Erstellung, Verbreitung und Nutzung von Informationen ermöglicht. Sie umfasst Informationssysteme sowie Elemente wie Personal, Organisation, Methoden und rechtliche Rahmenbedingungen, die notwendig sind, um die Infrastruktur effektiv zu gestalten. Während sie idealerweise von oben nach unten geplant wird, entsteht sie in der Praxis oft schrittweise aus den Bedürfnissen der Nutzer, was dazu führen kann, dass die Bestandteile nicht immer optimal zusammenpassen. Die Hauptkomponenten sind technische, personelle und organisatorische Infrastruktur sowie räumliche, methodische und rechtliche Aspekte. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 182) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen hat eine IT-Abteilung, die für die Informationsinfrastruktur verantwortlich ist. Diese Abteilung stellt Server, Netzwerke und Software zur Verfügung, um Daten zu speichern und zu verarbeiten. Sie sorgt dafür, dass die Mitarbeiter Zugang zu den benötigten Informationen haben, um ihre Aufgaben effizient zu erledigen. Dabei umfasst die Infrastruktur nicht nur die technischen Systeme, sondern auch die Schulung des Personals, organisatorische Abläufe zur Datennutzung und die Einhaltung von Datenschutzgesetzen. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler
- Architektur
Architektur bezieht sich auf das planvolle Entwerfen und Gestalten von Strukturen, sei es bei Bauwerken oder technischen Systemen wie Software. Sie beschreibt die Struktur eines Objektsystems und zeigt auf, wie einzelne Komponenten miteinander verbunden sind und wie Abläufe darin eingebettet sind. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 181 f.) Beispiele: Ein einfaches Beispiel für Architektur ist der Aufbau eines Hauses. Es gibt einen Grundriss, der festlegt, wie die Räume miteinander verbunden sind, wo Türen und Fenster platziert werden und wie das Haus strukturell funktioniert. Ähnlich funktioniert die Softwarearchitektur, die festlegt, wie verschiedene Module eines Programms interagieren, Daten austauschen und auf Nutzeranfragen reagieren. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler


