top of page

SUCHE

6602 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Personalunterdeckung

    Personalunterdeckung liegt vor, wenn ein Unternehmen nicht genügend Mitarbeiter hat, um alle Aufgaben und Kundenaufträge termingerecht zu erfüllen. Dies kann zu verzögerten Projekten oder abgelehnten Aufträgen führen und somit dem Unternehmen schaden. (vgl. Huf 2020, S. 18 f.) Beispiel: Angenommen, ein Bauunternehmen erhält mehrere neue Aufträge, hat aber nicht genug Fachkräfte, um alle Baustellen rechtzeitig zu betreuen. Dadurch verzögern sich Projekte, und das Unternehmen muss möglicherweise einige Aufträge ablehnen. Huf, S. (2020): Personalmanagement. Wiesbaden: Springer Gabler

  • Personalüberdeckung

    Eine Personalüberdeckung liegt vor, wenn mehr Mitarbeitende beschäftigt sind, als für die notwendige Arbeitsleistung benötigt werden, was zu unnötigen Personalkosten führt. (vgl. Huf 2020, S. 18 f.) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen hat nach einem Großauftrag viele Mitarbeiter eingestellt. Nach Abschluss des Projekts gibt es jedoch weniger Arbeit, und die hohe Anzahl an Beschäftigten verursacht unnötige Kosten. Huf, S. (2020): Personalmanagement. Wiesbaden: Springer Gabler

  • Arbeitsvertrag

    Der Arbeitsvertrag ist eine Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die auf privaten rechtlichen Grundlagen basiert. Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, bestimmte Aufgaben gemäß den Anweisungen des Arbeitgebers zu erledigen, während der Arbeitgeber im Gegenzug zustimmt, ein vereinbartes Entgelt zu zahlen. (vgl. Huf 2020, S. 7 f.) Beispiel: Angenommen, ein Grafiker schließt einen Arbeitsvertrag mit einer Marketingagentur ab. Der Grafiker verpflichtet sich, kreative Designs für verschiedene Projekte zu erstellen, während die Agentur sich verpflichtet, ihm monatlich ein Gehalt von 5.000 Euro zu zahlen. Huf, S. (2020): Personalmanagement. Wiesbaden: Springer Gabler

  • Arbeitsverhältnis

    Ein Arbeitsverhältnis ist die vertragliche Beziehung zwischen einem Arbeitgeber und einem Arbeitnehmer, die durch einen Arbeitsvertrag geregelt wird. Dieser Vertrag legt die Rechte und Pflichten beider Seiten fest, wie etwa die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers und die Zahlung eines Gehalts durch den Arbeitgeber. (vgl. Huf 2020, S. 7) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen stellt einen neuen Mitarbeiter ein. Der Arbeitsvertrag besagt, dass der Mitarbeiter 40 Stunden pro Woche arbeitet und 4.000 Euro monatlich verdient. Huf, S. (2020): Personalmanagement. Wiesbaden: Springer Gabler

  • Randbelegschaft

    Die Randbelegschaft umfasst Beschäftigte, die nicht den Kriterien der Stammbelegschaft entsprechen, also entweder befristet, in Teilzeit, als Zeitarbeitskräfte oder auf geringfügiger Basis tätig sind. Diese Beschäftigungsformen werden auch als atypisch bezeichnet, da sie von den unbefristeten Vollzeitarbeitsverhältnissen der Stammbelegschaft abweichen. (vgl. Huf 2020, S. 6) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen stellt zusätzliche Zeitarbeitskräfte ein, um in einer Produktionsspitze auszuhelfen. Diese Zeitarbeitskräfte gehören zur Randbelegschaft, da sie nur befristet und nicht dauerhaft im Unternehmen arbeiten. Huf, S. (2020): Personalmanagement. Wiesbaden: Springer Gabler

  • Stammbelegschaft

    Die Stammbelegschaft umfasst Mitarbeiter, die im Rahmen eines unbefristeten Arbeitsvertrags und meist in Vollzeit im Unternehmen tätig sind. Diese Beschäftigten gelten als feste und zentrale Bestandteile des Unternehmens. (vgl. Huf 2020, S. 6) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen beschäftigt 200 Mitarbeitende, von denen 150 einen unbefristeten Vollzeitvertrag haben. Diese 150 Personen gehören zur Stammbelegschaft, während die restlichen 50, die befristet oder in Teilzeit arbeiten, zur Randbelegschaft gezählt werden. Huf, S. (2020): Personalmanagement. Wiesbaden: Springer Gabler

  • Referenzmodell

    Ein Referenzmodell ist ein Modell, das einen gewünschten oder angestrebten Zustand eines Systems darstellt. Es dient dazu, den aktuellen Zustand des Systems zu analysieren und zu bewerten, indem man ihn mit dem idealen Zustand vergleicht. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 219) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen möchte seine IT-Infrastruktur optimieren. Es erstellt ein Referenzmodell, das die ideale Architektur für Netzwerk, Server und Sicherheitsmaßnahmen beschreibt. Anhand dieses Modells kann das Unternehmen den aktuellen Stand seiner IT-Infrastruktur bewerten und Verbesserungsbedarf identifizieren. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Disruption

    Disruption ist ein Prozess, bei dem eine bestehende Technologie durch eine stark wachsende Innovation abgelöst wird. Das Resultat ist eine disruptive Technologie, die an ihrem Werteversprechen gemessen wird und besondere Merkmale aufweist (z.B. Einfachheit). (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 218) Beispiel: Mobile Endgeräte verdrängen den klassischen Computer vom Markt. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Digital Transformation Strategy

    Eine Digital Transformation Strategy ist ein strategischer Plan, der festlegt, wie ein Unternehmen den Prozess der digitalen Transformation steuern möchte und welche Auswirkungen dies auf die Organisation haben wird. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 216) Beispiel: Angenommen, ein Automobilhersteller möchte seine Produktionsprozesse modernisieren. Die Digital Transformation Strategy beinhaltet den Einsatz von IoT-Sensoren zur Überwachung der Maschinen in Echtzeit, die Einführung von künstlicher Intelligenz zur Optimierung der Lieferkette und die Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit diesen neuen Technologien. Ziel ist es, die Effizienz zu steigern und die Produktionskosten zu senken. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Digital Business Strategy

    Eine Digital Business Strategy beschreibt, wie ein Unternehmen zukünftige Chancen in einer digital geprägten Welt nutzen kann und legt fest, wie es mithilfe digitaler Technologien seine Geschäftsziele erreichen will. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 216) Beispiel: Ein Einzelhandelsunternehmen entwickelt eine Digital Business Strategy, um seine Online-Präsenz auszubauen und den Umsatz durch E-Commerce und digitale Marketingtechniken zu steigern. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Geschäftsmodell

    Ein Geschäftsmodell ist eine vereinfachte Darstellung, die zeigt, wie ein Unternehmen Wert für seine Kunden schafft und gleichzeitig Gewinne für sich selbst generiert. Es dient sowohl als Abbild der realen Geschäftsprozesse als auch als Vorlage für deren Gestaltung. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 214) Beispiel: Ein Streaming-Dienst bietet Filme und Serien online an. Kunden zahlen monatlich, um auf die Inhalte zuzugreifen, während der Dienst durch Abonnements Einnahmen generiert. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Digitalisierung

    Digitalisierung bezeichnet den Prozess, bei dem analoge Informationen in digitale Formate umgewandelt werden, was die elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung ermöglicht. Dies umfasst die Einführung digitaler Technologien in Organisationen, um Ziele wie Produktivität und Kundenzufriedenheit zu verbessern. Zudem beinhaltet die Digitalisierung die Verlagerung von Aufgaben, die zuvor manuell von Menschen erledigt wurden, auf elektronische Systeme, um die Effizienz von Prozessen zu steigern. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 212) Beispiel: Ein Einzelhandelsunternehmen digitalisiert seine Verkaufsprozesse, indem es ein elektronisches Kassensystem einführt. Statt Bargeld und Papierquittungen zu verwenden, akzeptiert das Unternehmen digitale Zahlungen und sendet elektronische Quittungen an die Kunden. Dadurch wird die Abwicklung von Transaktionen schneller und effizienter, was die Kundenzufriedenheit erhöht. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

bottom of page