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- Singlehoming
Singlehoming bezeichnet die Situation, in der Nutzer ausschließlich an einer einzigen digitalen Plattform teilnehmen und kein gleichartiges Angebot auf mehreren Plattformen parallel nutzen. (vgl. Steur 2022, S. 10 f.) Beispiel: Ein Industrieunternehmen, das seine Maschinen nur an eine IoT-Plattform wie MindSphere anbindet und keine weiteren Plattformen parallel nutzt. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Automatisiertes Matching
Automatisiertes Matching bezeichnet eine Form der Vernetzung auf digitalen Plattformen, bei der passende Nutzer oder Angebote auf Basis vordefinierter Kriterien und häufig mithilfe von Algorithmen automatisch miteinander verbunden werden. (vgl. Steur 2022, S. 9 f.) Beispiel: Eine Logistikplattform, auf der ein Transportauftrag automatisch dem Spediteur zugewiesen wird, der preislich am günstigsten ist und zum gewünschten Zeitpunkt freie Kapazitäten hat, ohne dass die Nutzer selbst auswählen müssen. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Manuelles Matching
Manuelles Matching bezeichnet eine Form der Vernetzung auf digitalen Plattformen, bei der Nutzer passende Angebote selbstständig über Suchfunktionen, Filter oder Auswahlmenüs auswählen. (vgl. Steur 2022, S. 9 f.) Beispiel: GetYourGuide: Reisende suchen selbst nach Touren, indem sie Ort, Datum oder Art der Aktivität auswählen und sich anschließend für ein passendes Angebot entscheiden. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Komplementor
Ein Komplementor ist ein Nutzer einer digitalen Plattform, der oder die die Kernleistung der Plattform durch ergänzende Produkte oder Dienstleistungen erweitert und dadurch den Nutzen für andere Marktseiten erhöht. (vgl. Steur 2022, S. 9) Beispiel: Eine Versicherung auf Amazon, die beim Kauf eines Kaffeevollautomaten eine Garantieverlängerung anbietet und damit das ursprüngliche Produkt ergänzt. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Referendariat - 29. Schultag
Am heutigen Schultag im Referendariat habe ich erstmals alleine im Bildungsgang der Industriekaufleute unterrichtet. Im Fach Controlling haben wir anhand von Geschäftsvorfällen Buchungssätze im Grundbuch gebildet, die wir anschließend ins Hauptbuch übertragen haben. Die Lerngruppe war sehr aktiv am Unterrichtsgeschehen beteiligt und hat gut mitgearbeitet. Ich habe erstmals im Referendariat auch meine Rolle als Lehrkraft bewusst wahrgenommen. Die Stunde hat mir sehr gefallen, auch wenn ich mit der Technik noch hadere. So langsam spielt sich aber auch dieses Hindernis ein.
- Mehrseitigkeit
Mehrseitigkeit bezeichnet bei digitalen Plattformen die Eigenschaft, dass verschiedene Nutzergruppen, wie Anbietende, Nachfragende und Komplementor über die Plattform miteinander interagieren können. (vgl. Steur 2022, S. 8 f.) Beispiel: Airbnb: Auf der Plattform können Privatpersonen als Gast eine Unterkunft buchen, gleichzeitig können andere Nutzer als Gastgeber ihre Wohnung anbieten, und zusätzliche Services wie Reinigungsfirmen oder Versicherungspartner erweitern das Angebot als Komplementor. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Indirekte negative Netzwerkeffekte
Indirekte negative Netzwerkeffekte treten auf, wenn die Nutzung durch eine größere Zahl von Anbietern den Nutzen für die Nutzer verringert. (vgl. Steur 2022, S. 7 f.) Beispiel: Mehr Werbung auf YouTube, die das Seherlebnis stört. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Indirekte positive Netzwerkeffekte
Indirekte positive Netzwerkeffekte treten auf, wenn zusätzliche Anbieter auf einer Plattform das Angebot erweitern und dadurch den Nutzen für die Nachfragenden erhöhen. (vgl. Steur 2022, S. 7 f.) Beispiel: Klickrent: Je mehr Anbieter Baumaschinen vermieten, desto größer ist das Angebot, und desto mehr Auswahl haben die Nachfragenden. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Direkte negative Netzwerkeffekte
Direkte negative Netzwerkeffekte liegen vor, wenn die Zunahme von Nutzer oder Anbietenden den Nutzen für andere verringert. (vgl. Steur 2022, S. 7 f.) Beispiel: Alibaba: Je mehr Verkäufer ein Produkt anbieten, desto stärker der Wettbewerb, wodurch der Nutzen für jeden einzelnen Anbieter sinkt. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Direkte positive Netzwerkeffekte
Direkte positive Netzwerkeffekte liegen vor, wenn die Nutzung einer Plattform durch zusätzliche Nutzer den Nutzen für alle bestehenden Nutzer erhöht, wie zum Beispiel bei Facebook, wo mehr Mitglieder zu besseren Kommunikationsmöglichkeiten führen. (vgl. Steur 2022, S. 7 f.) Beispiel: WhatsApp: Je mehr Freunde die App nutzen, desto nützlicher wird sie für jeden einzelnen, da man mit mehr Personen gleichzeitig Nachrichten austauschen kann. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Business Ecosystem
Ein Business Ecosystem ist ein Netzwerk modularer Partner, die klar definierte Rollen, Abläufe und Aufgaben haben und untereinander in komplexen, multilateralen Beziehungen stehen. Die Partner sind eng miteinander verbunden, und der Erfolg des gesamten Ökosystems hängt von der Zusammenarbeit aller Beteiligten ab. (vgl. Steur 2022, S. 6 f.) Beispiel: Das Automobil-Ökosystem rund um Tesla: Tesla selbst entwickelt die Fahrzeuge, Zulieferer liefern Batterien und Komponenten, Softwareunternehmen stellen Navigationssysteme und Infotainmentsysteme bereit, und Ladestationsbetreiber sorgen für die Infrastruktur. Alle Partner haben klar definierte Rollen, arbeiten eng zusammen und sind voneinander abhängig, sodass das Funktionieren des Gesamtsystems vom Zusammenspiel aller Beteiligten abhängt. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler
- Lineares Wertschöpfungsmodell
Ein lineares Wertschöpfungsmodell beschreibt ein traditionelles Geschäftsmodell, bei dem Produkte oder Dienstleistungen in einem geradlinigen Fluss vom Anbieter zum Endkunden gelangen. Der Fokus liegt auf der Steuerung und Optimierung interner Ressourcen, ohne dass verschiedene Nutzergruppen oder externe Interaktionen eine zentrale Rolle spielen. (vgl. Steur 2022, S. 6 f.) Beispiel: Eine Hotelkette: Sie kauft Möbel und Lebensmittel, bereitet Zimmer vor und bietet diese direkt an Gäste an. Alles läuft in einer klaren, geradlinigen Abfolge vom Hotel zum Kunden, und das Unternehmen konzentriert sich darauf, seine internen Abläufe wie Einkauf, Reinigung und Service zu optimieren. Steur, A. (2022): Digitale Plattformen erfolgreich aufbauen und steuern. Grundlagen, Vorgehen, Beispiele. Wiesbaden: Springer Gabler


