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Modelllernen
Modelllernen bezeichnet einen Lernprozess, bei dem Individuen neues Verhalten durch die Beobachtung, das Erinnern und die Nachahmung des Verhaltens anderer (realer oder medialer) Vorbilder erwerben. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 92) Beispiel: Eine Person sieht, wie ein Prominenter in einer Werbung ein bestimmtes Smartphone nutzt, und entscheidet sich später, das gleiche Modell zu kaufen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden:

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Instrumentelle Konditionierung
Instrumentelle Konditionierung ist eine Lernform, bei der Verhalten durch seine Konsequenzen gesteuert wird: Handlungen werden häufiger gezeigt, wenn sie belohnt, und seltener, wenn sie bestraft werden. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 92) Beispiel: Ein Kunde erhält für jeden Einkauf Bonuspunkte, die gegen Rabatte eingelöst werden können. Die Belohnung führt dazu, dass er häufiger bei diesem Anbieter einkauft. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Evaluative Konditionierung
Evaluative Konditionierung bezeichnet einen Lernprozess, bei dem ein ursprünglich neutraler Stimulus durch wiederholte Kopplung mit positiv oder negativ bewerteten Reizen eine entsprechende emotionale Bewertung übernimmt und dadurch das Verhalten beeinflusst. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 91 f.) Beispiel: In einer Werbung wird ein neutrales Produkt (z. B. ein Parfum) wiederholt zusammen mit attraktiven Menschen und angenehmer Musik gezeigt. Die positiven Gefühle übertragen sich

Andreas Armster
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Klassische Konditionierung
Klassische Konditionierung ist ein Lernprozess, bei dem ein neutraler Reiz durch wiederholte Verbindung mit einem bedeutungsvollen Reiz eine bestimmte Reaktion auslöst. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 91) Beispiel: Ein Werbespot spielt fröhliche Musik (neutraler Reiz), während ein Getränk präsentiert wird (bedeutungsvoller Reiz). Nach einiger Zeit löst die Musik allein positive Gefühle aus. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden:

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Präventions-Motive
Präventions-Motive sind Bedürfnisse nach Sicherheit und Schutz, die Menschen dazu motivieren, Fehler zu vermeiden und Risiken zu minimieren. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 88 ff.) Beispiel: Ein Konsument kauft eine zuverlässige Versicherung, um finanzielle Verluste im Schadenfall zu verhindern – er ist vom Präventionsfokus motiviert. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Promotions-Motive
Promotions-Motive sind Bedürfnisse, das bestmögliche Ziel oder die ideale Option aus mehreren Alternativen zu erreichen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 88 ff.) Beispiel: Ein Konsument kauft das neueste Smartphone, weil er die beste Technologie und das modernste Modell haben möchte – er ist vom Promotionsfokus motiviert. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit
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