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  • Akkordlohn

    Der Akkordlohn, auch bekannt als Stücklohn, ist eine leistungsabhängige Art der Bezahlung, bei der Mitarbeiter für jede produzierte Einheit bezahlt werden. Im Gegensatz zum Zeitlohn, bei dem die Arbeitszeit vergütet wird, wird beim Akkordlohn das quantitative Arbeitsergebnis belohnt. Dabei kann die tatsächliche Leistung auch unter der Normalleistung liegen. Deshalb wird in der Regel ein garantierter Mindestlohn (Zeitlohn) vereinbart, der unabhängig von der erbrachten Leistung gezahlt wird. Der Akkordlohn setzt sich aus einem garantierten Mindestlohn (basierend auf einer angenommenen Normalleistung) und einem Akkordzuschlag zusammen. Diese beiden Komponenten ergeben zusammen den Grundlohn oder Akkordrichtsatz, der den Stundenverdienst eines Arbeiters bei Normalleistung repräsentiert. Der Akkordlohn wird entweder als Geldakkord oder Zeitakkord berechnet, je nachdem, ob ein fester Geldbetrag oder eine feste Arbeitszeit pro Einheit vorgegeben ist. (vgl. Kußmaul 2016, S. 64 ff.) Beispiel: Ein Fabrikarbeiter, der Autos zusammenbaut erhält einen festgelegten Betrag pro fertiggestelltes Auto, unabhängig von der Zeit, die er dafür benötigt. Wenn er beispielsweise 10 Euro pro Auto verdient und er an einem Tag 10 Autos fertigstellt, verdient er insgesamt 100 Euro. Während Tage mit höherer Produktivität dazu führen, dass er mehr verdient, erhält er auch an Tagen, an denen er weniger Autos produziert, den vereinbarten Mindestlohn. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 63-65

  • Lohnform

    Als Lohnform bezeichnet man das Verfahren zur Berechnung des Arbeitsentgelts für eine Arbeitsleistung. Ein Entlohnungsverfahren sollte berücksichtigen, dass das Entgelt bei steigender Leistung steigt und bei fallender Leistung sinkt. (vgl. Kußmaul 2016, S. 61) Beispiele: Zeitlohn, Akkordlohn, Prämienlohn Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 61

  • Gleitende Arbeitszeit

    Die gleitende Arbeitszeit gibt Arbeitnehmern die Möglichkeit, ihre tägliche Arbeitszeit weitgehend eigenständig festzulegen. Der Arbeitnehmer kann den Beginn und das Ende seiner Arbeitszeit selbst bestimmen. Es kann vorkommen, dass der Arbeitgeber eine bestimmte Zeitspanne festlegt, innerhalb derer die Arbeitnehmer ihre Arbeit beginnen und beenden können. Während dieser Zeit, die als Kernzeit bezeichnet wird, müssen alle Arbeitnehmer anwesend sein. (vgl. Kußmaul 2016, S. 54) Beispiel: Ein Softwareunternehmen ermöglicht seinen Mitarbeitern, ihre Arbeitszeiten flexibel zu gestalten. Ein Mitarbeiter könnte wählen, um 7:00 Uhr zu beginnen und um 15:00 Uhr zu enden, während ein anderer Mitarbeiter lieber um 10:00 Uhr beginnt und um 18:00 Uhr endet. Während der Kernzeit von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr müssen jedoch alle Mitarbeiter anwesend sein, um Meetings und Zusammenarbeit zu erleichtern. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 54

  • Arbeitspsychologie

    Arbeitspsychologie befasst sich mit den psychischen Auswirkungen, die sich aus dem Arbeitsprozess ergeben. Die Schaffung optimaler Arbeitsbedingungen erfordert es, sowohl die Arbeitsanforderungen an die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Menschen anzupassen, als auch sicherzustellen, dass die Menschen die Anforderungen der Arbeit bewältigen können. (vgl. Kußmaul 2016, S. 52 f.) Beispiel: Ein Unternehmen möchte die Effizienz steigern und gestaltet die Arbeitsabläufe neu. Dabei berücksichtigt das Unternehmen nicht nur die technischen Aspekte, sondern auch die psychologischen Bedürfnisse der Mitarbeiter. Zum Beispiel könnten ergonomische Arbeitsplätze eingerichtet und Pausen so geplant werden, dass die Mitarbeiter weniger Stress empfinden und sich besser konzentrieren können. Auf diese Weise trägt die Anpassung der Arbeit an die Bedürfnisse der Mitarbeiter dazu bei, die Zufriedenheit und Produktivität zu steigern. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 52-53

  • Personalauswahl

    Unter Personalauswahl versteht man in der Regel ein standardisiertes Verfahren, um qualifizierte Personen auszuwählen und sie bestimmten Stellen zuzuordnen. Das Hauptproblem besteht darin, festzustellen, ob ein Bewerber für die anstehenden Aufgaben geeignet ist oder nicht. Dafür ist der Vergleich zwischen den Anforderungen der Stelle und den Fähigkeiten des Bewerbers ein geeigneter Ansatz. (vgl. Kußmaul 2016, S. 50) Beispiel: Ein Unternehmen sucht einen neuen Vertriebsmitarbeiter. Sie stellen Anforderungen an Erfahrung im Verkauf, Kommunikationsfähigkeiten und Branchenkenntnisse. Die Personalauswahl umfasst dann die Überprüfung der Bewerbungen, Interviews und möglicherweise auch Leistungstests, um sicherzustellen, dass die ausgewählte Person die erforderlichen Fähigkeiten und Eigenschaften für die Position besitzt. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 50

  • Corporate Identity

    Corporate Identity ist der Versuch, eine unternehmensweite Führung zu etablieren, die darauf abzielt, ein Selbstbild des Unternehmens zu formen. Dieses Selbstbild soll sowohl die Einstellungen der Mitarbeiter intern als auch die Außendarstellung des Unternehmens nach außen hin beeinflussen. (vgl. Kußmaul 2016, S. 39) Beispiel: Ein Technologieunternehmen legt eine starke Betonung auf Innovation und Kreativität. Intern fördert es eine Arbeitsumgebung, die Offenheit für neue Ideen und Zusammenarbeit fördert. Extern präsentiert sich das Unternehmen durch ein modernes Branding, das Innovation und Fortschrittlichkeit betont, sowohl in seiner Marketingkommunikation als auch in seinem Produktdesign. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 39

  • Fertigungstyp

    Der Fertigungstyp legt fest, wie viele Einheiten eines Produkts in einer Produktionsserie hergestellt werden. Er bezieht sich auf die Art und Häufigkeit der Herstellung von Produkten. Die grundlegenden Typen sind Einzelfertigung und Mehrfachfertigung. (vgl. Kußmaul 2016, S. 38) Beispiele: Einzelfertigung, Massenfertigung Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 38

  • Savage-Niehans-Modell

    Das Savage-Niehans-Modell, auch bekannt als die Regel des kleinsten Bedauerns, geht anders vor als andere Entscheidungsmodelle. Statt die direkten Nutzenwerte zu vergleichen, konzentriert es sich darauf, das maximale Bedauern zu minimieren, das entstehen würde, wenn eine Umwelteinschätzung falsch wäre. Dieses Verfahren wird ebenfalls von einer risikoscheuen Denkweise geprägt, da es darauf abzielt, potenzielle Verluste zu minimieren, die aus falschen Einschätzungen resultieren könnten. (vgl. Kußmaul 2016, S. 34) Beispiel: ein Geschäftsinhaber, der vor der Entscheidung steht, in eine neue Produktlinie zu investieren. Anstatt direkt den Nutzen jeder Option zu vergleichen, überlegt er, welches Produkt das geringste Bedauern verursachen würde, wenn es sich als schlechte Investition herausstellt. Dieses Modell berücksichtigt die Unsicherheit und minimiert das mögliche Bedauern im Falle einer falschen Entscheidung, was besonders für risikoscheue Entscheidungsträger relevant ist. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 34

  • Laplace-Modell

    Das Laplace-Modell ist eine Entscheidungsstrategie, bei der die optimale Aktion durch die Berechnung des einfachen Durchschnitts der möglichen Aktionen über alle möglichen Zustände bestimmt wird. Anschließend wird die Aktion ausgewählt, die den größten Durchschnittswert ergibt. (vgl. Kußmaul 2016, S. 34) Beispiel: Ein Restaurantbesitzer, der vor der Entscheidung steht, welche Art von neuen Gerichten er in sein Menü aufnehmen soll, hat drei Optionen: ein vegetarisches Gericht, ein Fischgericht und ein Fleischgericht. Nach einer umfassenden Marktforschung und Analyse ermittelt er die potenzielle Beliebtheit jedes Gerichts in verschiedenen Zielgruppen und Situationen. Nach dem Laplace-Modell würde der Restaurantbesitzer den Durchschnitt der potenziellen Beliebtheit für jedes Gericht berechnen und dann das Gericht auswählen, das den höchsten Durchschnittswert ergibt. So kann er sicherstellen, dass die neuen Gerichte insgesamt am besten bei den Kunden ankommen, unabhängig von den spezifischen Bedingungen. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 34

  • Hurwicz-Modell

    Das Hurwicz-Modell ist eine Entscheidungsstrategie, die einen Kompromiss zwischen der Maximin-Regel und der Maximax-Regel darstellt. Bei diesem Modell wird für jeden möglichen Zustand sowohl das maximale als auch das minimale Ergebnis ermittelt. Anschließend werden diese beiden Ergebnisse jeweils mit einem Optimismusparameter (λ) und einem Pessimismusparameter (1 − λ) gewichtet. Der Parameter λ variiert je nach dem Grad des Risikos zwischen 0 und 1. Die Entscheidung wird dann anhand der folgenden Gleichung getroffen: Entscheidungswert = Maximum ∙ λ + Minimum ∙ (1 − λ). Der Entscheidungswert ergibt sich aus dem Maximum des gewichteten Maximums und des gewichteten Minimums. (vgl. Kußmaul 2016, S. 34) Beispiel: Ein Anleger steht vor der Entscheidung in ein neues Unternehmen zu investieren. Er betrachtet zwei mögliche Szenarien: Erfolg und Misserfolg. Im Erfolgsfall könnte der Anleger hohe Gewinne erzielen, während im Misserfolgsfall Verluste drohen. Der Investor verwendet das Hurwicz-Modell, um einen Kompromiss zwischen Optimismus und Pessimismus zu finden. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 34

  • Maximax-Modell

    Das Maximax-Modell ist eine Entscheidungsstrategie, bei der für jede mögliche Situation zunächst das beste Ergebnis ermittelt wird, und dann wird die Aktion ausgewählt, die das beste dieser Ergebnisse liefert. Mit anderen Worten, es wird angenommen, dass die Entscheidungsträger risikofreudig sind und daher die Aktion wählen, die den potenziellen Gewinn maximiert. (vgl. Kußmaul 2016, S. 34) Beispiel: Ein Unternehmer steht vor der Entscheidung in ein neues Geschäftsprojekt zu investieren. Nach gründlicher Analyse identifiziert er drei mögliche Szenarien: Erfolg, Durchschnitt und Misserfolg. Für jedes Szenario berechnet er die potenziellen Gewinne. Anschließend wählt er die Aktion, die im Erfolgsfall den höchsten Gewinn verspricht, da das Maximax-Modell davon ausgeht, dass Entscheidungsträger risikofreudig sind und das maximal mögliche Ergebnis anstreben. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 34

  • Maximin-Modell

    Das Maximin-Modell ist eine Entscheidungsstrategie, bei der für jede mögliche Situation zunächst das schlechteste Ergebnis ermittelt wird, und dann wird die Aktion ausgewählt, die das beste dieser schlechtesten Ergebnisse liefert. Mit anderen Worten, es wird angenommen, dass die Entscheidungsträger risikoavers sind und daher die Aktion wählen, die den potenziellen Verlust minimiert. (vgl. Kußmaul 2016, S. 34) Beispiel: Ein Fußballtrainer wählt seine Aufstellung basierend auf dem Maximin-Modell aus. Er betrachtet die potenziellen Auswirkungen jeder Spielerwahl auf das Spiel und entscheidet sich dann für die Aufstellung, die selbst im schlimmsten Fall das bestmögliche Ergebnis erzielt. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 34

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