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Preiskorridorverfahren
Das Preiskorridorverfahren ist eine internationale Preisstrategie, bei der ein Unternehmen Mindestpreise und Höchstpreise für Länder festlegt, innerhalb derer Tochtergesellschaften ihre Preise an die lokalen Marktbedingungen anpassen dürfen. (vgl. Pechtl 2014, S. 392 f.) Beispiel: Ein Elektronikhersteller legt fest, dass ein Laptop in Europa zwischen 900 € und 1.000 € kosten darf. Die Tochtergesellschaft in Spanien verkauft ihn für 910 €, die in Frankreich für 980 €, bleibt a

Andreas Armster
vor 3 Tagen1 Min. Lesezeit


Gegenstromverfahren
Das Gegenstromverfahren ist ein Ansatz der internationalen Preisfestlegung, bei dem zunächst die Tochtergesellschaft einen marktgerechten Preis vorschlägt und die Zentrale diesen anschließend unter Berücksichtigung der internationalen Gesamtstrategie anpasst. (vgl. Pechtl 2014, S. 392) Beispiel: Die Tochtergesellschaft eines Unternehmens in Spanien schlägt für ein Produkt einen Preis von 25 € vor. Die Unternehmenszentrale passt den Preis auf 27 € an, um Preisunterschiede zu a

Andreas Armster
vor 3 Tagen1 Min. Lesezeit


Lead-Country-Konzept
Das Lead-Country-Konzept ist eine internationale Preisstrategie, bei der ein wichtiges Land als Referenzmarkt („Lead Country“) die Preisgestaltung vorgibt und andere Länder ihre Preise daran ausrichten, um Arbitrage zu vermeiden. (vgl. Pechtl 2014, S. 392) Beispiel: Ein Autohersteller legt Deutschland als Lead Country fest. Die Preise in Nachbarländern wie Österreich oder Polen werden so festgesetzt, dass sie nicht deutlich niedriger sind als in Deutschland, damit Kunden kein

Andreas Armster
vor 3 Tagen1 Min. Lesezeit


Preisspreizungskurve
Die Preisspreizungskurve ist ein Analyseinstrument, das zeigt, zu welchen unterschiedlichen Preisen ein Produkt in verschiedenen Märkten verkauft wird und welcher Anteil des Gesamtabsatzes jeweils zu diesen Preisen erfolgt. (vgl. Pechtl 2014, S. 391 f.) Beispiel: Ein Unternehmen verkauft ein Produkt in verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Preisen. Die Preisspreizungskurve zeigt z. B., dass 50 % der verkauften Einheiten zu Preisen bis 25 € verkauft werden, während der Re

Andreas Armster
vor 3 Tagen1 Min. Lesezeit


Unvollständige Arbitrage
Unvollständige Arbitrage liegt vor, wenn bei Preisunterschieden zwischen Märkten nur ein Teil der Käufer das Produkt im günstigeren Markt kauft, während andere wegen hoher Arbitragekosten weiterhin im Hochpreisland kaufen. (vgl. Pechtl 2014, S. 385 ff.) Beispiel: Ein Parfüm kostet in Deutschland 120 € und in Spanien 90 €. Einige deutsche Kunden bestellen es online in Spanien, aber viele kaufen es weiterhin in Deutschland, weil Versandkosten, Aufwand oder Serviceunterschiede s

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Vollständige Arbitrage
Vollständige Arbitrage liegt vor, wenn bei Preisunterschieden zwischen Märkten alle Käufer aus dem Hochpreisland das Produkt im Niedrigpreisland kaufen, weil die Preisdifferenz größer als ihre Arbitragekosten ist. (vgl. Pechtl 2014, S. 383 ff.) Beispiel: Wenn ein Smartphone in Deutschland 900 € kostet und in Polen 700 € und die zusätzlichen Kosten für Kauf und Transport nur 50 € betragen, kaufen alle deutschen Kunden das Smartphone in Polen, weil es trotz der Zusatzkosten gün

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit
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