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Preiskorridorverfahren

Das Preiskorridorverfahren ist eine internationale Preisstrategie, bei der ein Unternehmen Mindestpreise und Höchstpreise für Länder festlegt, innerhalb derer Tochtergesellschaften ihre Preise an die lokalen Marktbedingungen anpassen dürfen. (vgl. Pechtl 2014, S. 392 f.)


Beispiel: Ein Elektronikhersteller legt fest, dass ein Laptop in Europa zwischen 900 € und 1.000 € kosten darf. Die Tochtergesellschaft in Spanien verkauft ihn für 910 €, die in Frankreich für 980 €, bleibt aber innerhalb des vorgegebenen Preiskorridors.


Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

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