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Lineares Wertschöpfungsmodell
Ein lineares Wertschöpfungsmodell beschreibt ein traditionelles Geschäftsmodell, bei dem Produkte oder Dienstleistungen in einem geradlinigen Fluss vom Anbieter zum Endkunden gelangen. Der Fokus liegt auf der Steuerung und Optimierung interner Ressourcen, ohne dass verschiedene Nutzergruppen oder externe Interaktionen eine zentrale Rolle spielen. (vgl. Steur 2022, S. 6 f.) Beispiel: Eine Hotelkette: Sie kauft Möbel und Lebensmittel, bereitet Zimmer vor und bietet diese direkt

Andreas Armster
14. Jan.1 Min. Lesezeit


Kreuz-Preis-Elastizität der Nachfrage
Die Kreuz-Preis-Elastizität der Nachfrage misst, wie stark sich die nachgefragte Menge eines Gutes verändert, wenn sich der Preis eines anderen Gutes ändert. Ein positiver Wert weist auf substitutive Güter hin, ein negativer Wert auf komplementäre Güter; je höher der Wert, desto enger ist die nachfrageseitige Beziehung zwischen den Gütern. (vgl. Sander 2023, S. 33) Beispiel: Steigt der Preis von Cola A, erhöht sich die Nachfrage nach Cola B deutlich, da Konsumenten auf das gü

Andreas Armster
13. Jan.1 Min. Lesezeit


Generische Marktabgrenzung
Die generische Marktabgrenzung definiert Märkte anhand grundlegender Bedürfnisse der Konsumenten. Produkte, die dasselbe Bedürfnis befriedigen, gehören zum gleichen Markt, wobei bei großen Unterschieden weitere Unterteilungen erfolgen, bis eine weitgehende Austauschbarkeit erreicht ist. (vgl. Sander 2023, S. 32) Beispiel: Der Markt für Autoradios wird nach Funktion unterteilt in Radios nur für UKW-Empfang und Radios mit CD-Funktion. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Mä

Andreas Armster
12. Jan.1 Min. Lesezeit


Industrie-Konzept
Das Industrie-Konzept grenzt Märkte nach technisch-objektiven Produkteigenschaften und Produktionsverfahren ab. Produkte, die gleichartig hergestellt werden, gelten als Teil desselben Marktes, auch wenn sie aus Sicht der Nachfrager unterschiedlich wahrgenommen werden. (vgl. Sander 2023, S. 32) Beispiel: Alle Computer, die mit derselben Prozessortechnologie und Speichertechnologie gefertigt werden, gehören nach dem Industrie-Konzept zum gleichen Markt, unabhängig von Marke ode

Andreas Armster
12. Jan.1 Min. Lesezeit


Marktorganisationsformen
Marktorganisationsformen beschreiben die Struktur und Organisation von Märkten, also wie Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen. Dazu zählen überbetriebliche Marktveranstaltungen (z. B. Börsen, Messen, Auktionen), einzelbetriebliche Veranstaltungen (z. B. Ausschreibungen, Einschreibungen) sowie Beschaffungsorganisationen oder Absatzorganisationen von Unternehmen. (vgl. Sander 2023, S. 26 ff.) Beispiel: Auf einer Messe präsentieren mehrere Hersteller gleichzeitig ihre Produk

Andreas Armster
12. Jan.1 Min. Lesezeit


Beeinflusser
Beeinflusser sind Marktteilnehmer, die durch ihre Arbeit die öffentliche Meinung prägen und damit das Marktgeschehen beeinflussen. Dazu zählen z. B. Medien, Testerorganisationen oder wissenschaftliche Institute. (vgl. Sander 2023, S. 26) Beispiel: Die Stiftung Warentest bewertet ein neues Smartphone, und ihre Empfehlung beeinflusst die Kaufentscheidung vieler Verbraucher. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München

Andreas Armster
12. Jan.1 Min. Lesezeit
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