Kreuz-Preis-Elastizität der Nachfrage
- Andreas Armster

- 13. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Die Kreuz-Preis-Elastizität der Nachfrage misst, wie stark sich die nachgefragte Menge eines Gutes verändert, wenn sich der Preis eines anderen Gutes ändert. Ein positiver Wert weist auf substitutive Güter hin, ein negativer Wert auf komplementäre Güter; je höher der Wert, desto enger ist die nachfrageseitige Beziehung zwischen den Gütern. (vgl. Sander 2023, S. 33)
Beispiel: Steigt der Preis von Cola A, erhöht sich die Nachfrage nach Cola B deutlich, da Konsumenten auf das günstigere Ersatzprodukt ausweichen. Die Kreuz-Preis-Elastizität der Nachfrage zwischen beiden Produkten ist in diesem Fall positiv und relativ hoch, was auf eine enge substitutive Beziehung und damit auf die Zugehörigkeit zu demselben relevanten Markt hindeutet.
Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag



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