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Theorie des Zweitbesten
Die Theorie des Zweitbesten besagt, dass wenn mindestens eine Bedingung für Pareto-Effizienz nicht erfüllt werden kann, das Erfüllen weiterer Optimalbedingungen nicht zwingend zu höherer gesamtwirtschaftlicher Effizienz führt und sogar ineffizient sein kann. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 74 f.) Beispiel: Besteht in einem Markt ein unvermeidbares Monopol, kann eine Steuer oder Regulierung in einem anderen Markt die Gesamtwohlfahrt erhöhen, obwohl dort vom Wettbewerbsoptimum ab

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie
Der Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie besagt, dass vollkommener Wettbewerb unter bestimmten Voraussetzungen (keine externen Effekte, keine öffentlichen Güter etc.) zu einer pareto-effizienten Allokation der Ressourcen führt. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 73) Beispiel: Auf einem Markt mit vielen Anbietern und Nachfragern (z. B. ein Rohstoffmarkt) bilden sich Preise, bei denen Angebot und Nachfrage übereinstimmen und die Ressourcen effizient eingesetzt werden. Nowotny, E.; Zagler

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Moralisches Risiko
Moralisches Risiko (moral hazard) liegt vor, wenn sich das Verhalten eines Versicherten nach Vertragsabschluss risikoreicher ändert, weil die Kosten möglicher Schäden ganz oder teilweise von der Versicherung getragen werden und dieses Verhalten für den Versicherer nicht beobachtbar ist. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 68) Beispiel: Eine Person fährt nach Abschluss einer Vollkaskoversicherung weniger vorsichtig, weil sie weiß, dass Schäden von der Versicherung übernommen werden.

Andreas Armster
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Invarianzthese
Die Invarianzthese besagt, dass bei klar definierten Eigentumsrechten, keinen Transaktionskosten und vollständiger Information private Verhandlungen zu einem allokativ effizienten Ergebnis führen. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 62 f.) Beispiel: Ob der Nachbar ein Recht auf Ruhe hat oder der andere ein Recht zu mähen, durch Verhandlungen einigen sie sich auf das gleiche effiziente Maß an Rasenmähen. Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finan

Andreas Armster
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Natürliches Monopol
Ein natürliches Monopol liegt vor, wenn ein einzelner Anbieter ein Gut kostengünstiger als mehrere konkurrierende Anbieter bereitstellen kann, weil die Durchschnittskosten mit steigender Produktionsmenge dauerhaft sinken (hohe Fixkosten, niedrige Grenzkosten). (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 59 f.) Beispiel: Der Bau und Betrieb des Wasserleitungsnetzes verursacht sehr hohe Fixkosten. Es ist daher effizienter, wenn nur ein Anbieter das gesamte Gebiet versorgt, statt mehrere para

Andreas Armster
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Unvollkommener Wettbewerb
Unvollkommener Wettbewerb liegt vor, wenn die Bedingungen der vollständigen Konkurrenz nicht erfüllt sind, sodass einzelne Anbieter oder Nachfrager Marktmacht besitzen und Preise, Mengen oder Qualität beeinflussen können (z. B. durch Monopole, Oligopole oder Kartelle). (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 59 f.) Beispiel: Nur wenige große Anbieter dominieren den Mobilfunkmarkt und können Preise und Vertragsbedingungen stärker beeinflussen als in einem Markt mit vielen kleinen Anbiet

Andreas Armster
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit
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