Natürliches Monopol
- Andreas Armster

- vor 6 Tagen
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Ein natürliches Monopol liegt vor, wenn ein einzelner Anbieter ein Gut kostengünstiger als mehrere konkurrierende Anbieter bereitstellen kann, weil die Durchschnittskosten mit steigender Produktionsmenge dauerhaft sinken (hohe Fixkosten, niedrige Grenzkosten). (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 59 f.)
Beispiel: Der Bau und Betrieb des Wasserleitungsnetzes verursacht sehr hohe Fixkosten. Es ist daher effizienter, wenn nur ein Anbieter das gesamte Gebiet versorgt, statt mehrere parallele Netze zu errichten.
Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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