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Offset-Geschäft
Ein Offset-Geschäft ist ein Kompensationsgeschäft, bei dem der Exporteur verpflichtet wird, wirtschaftliche Gegenleistungen im Käuferland zu erbringen, z. B. durch Aufträge an lokale Unternehmen, Investitionen oder Technologietransfer. (vgl. Pechtl 2014, S. 406) Beispiel: Ein Rüstungsunternehmen verkauft Kampfflugzeuge an ein Land und verpflichtet sich im Gegenzug, Teile der Produktion an lokale Zulieferer zu vergeben. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und P

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Junktimgeschäft
Ein Junktimgeschäft ist ein Kompensationsgeschäft, bei dem das Gegengeschäft zuerst durchgeführt wird, damit der Käufer Einnahmen erzielt, mit denen er anschließend das eigentliche Exportgeschäft bezahlen kann. (vgl. Pechtl 2014, S. 405 f.) Beispiel: Ein deutsches Unternehmen kauft zunächst Textilien aus Bangladesch, damit der Partner Devisen erhält und anschließend deutsche Maschinen bezahlen kann. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Aufl

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Bartergeschäft
Ein Bartergeschäft ist eine Form des Kompensationsgeschäfts, bei dem zwei Parteien Waren oder Dienstleistungen direkt gegeneinander tauschen, ohne dass Geldzahlungen erfolgen. (vgl. Pechtl 2014, S. 405) Beispiel: Ein deutsches Unternehmen liefert Maschinen nach Argentinien und erhält im Gegenzug Sojabohnen im gleichen Wert, ohne dass Geld bezahlt wird. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Kompensationsgeschäfte
Kompensationsgeschäfte sind internationale Handelsgeschäfte, bei denen ein Verkäufer seine Ware liefert und im Gegenzug eine Gegenleistung (z. B. Waren oder Dienstleistungen) vom Käufer erhält, sodass beide Parteien gleichzeitig Käufer und Verkäufer sind. (vgl. Pechtl 2014, S. 404 ff.) Beispiele: Bartergeschäft, Junktimgeschäft, Offset-Geschäft Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Preiskorridorverfahren
Das Preiskorridorverfahren ist eine internationale Preisstrategie, bei der ein Unternehmen Mindestpreise und Höchstpreise für Länder festlegt, innerhalb derer Tochtergesellschaften ihre Preise an die lokalen Marktbedingungen anpassen dürfen. (vgl. Pechtl 2014, S. 392 f.) Beispiel: Ein Elektronikhersteller legt fest, dass ein Laptop in Europa zwischen 900 € und 1.000 € kosten darf. Die Tochtergesellschaft in Spanien verkauft ihn für 910 €, die in Frankreich für 980 €, bleibt a

Andreas Armster
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Gegenstromverfahren
Das Gegenstromverfahren ist ein Ansatz der internationalen Preisfestlegung, bei dem zunächst die Tochtergesellschaft einen marktgerechten Preis vorschlägt und die Zentrale diesen anschließend unter Berücksichtigung der internationalen Gesamtstrategie anpasst. (vgl. Pechtl 2014, S. 392) Beispiel: Die Tochtergesellschaft eines Unternehmens in Spanien schlägt für ein Produkt einen Preis von 25 € vor. Die Unternehmenszentrale passt den Preis auf 27 € an, um Preisunterschiede zu a

Andreas Armster
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit
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