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  • Feedbackbogen

    Ein Feedbackbogen ist ein Evaluationsinstrument, in dem Lernende die didaktische Qualität der Lehrprozesse und Lernprozesse beurteilen. (vgl. Lehner 2019, S. 207) Beispiel: Nach einer Unterrichtseinheit füllen die Schüler einen Bogen aus, auf dem sie anonym bewerten, wie klar die Erklärungen der Lehrkraft waren, ob sie die Lernziele verstanden haben, und wie hilfreich die verwendeten Materialien für ihr Verständnis waren. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Evaluation

    Evaluation bedeutet das systematische Erfassen und bewertende Analysieren von Prozessen und Ergebnissen in Bildungskontexten oder Lernkontexten. Sie basiert auf theoretischen Grundlagen und bezieht sich auf vorhergehende Schritte im Lehrprozess und Lernprozess, wie die Bedarfsermittlung, Planung und Durchführung von Bildungsmaßnahmen sowie die Überprüfung des Lernerfolgs. (vgl. Lehner 2019, S. 204) Beispiel: Nach der Durchführung eines Workshops zur Verbesserung von Teamkommunikation wird eine Evaluation durchgeführt. Dazu werden die Teilnehmer gebeten, anonym Feedback zu geben. Es werden Fragen zur Nützlichkeit des Workshops, zur Qualität der Inhalte und zur Relevanz der Übungen gestellt. Die gesammelten Rückmeldungen werden analysiert, um festzustellen, ob die Lernziele erreicht wurden und wie der Workshop verbessert werden kann. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Aktive Lernhandlungen

    Aktive Lernhandlungen beziehen sich auf das aktive Verarbeiten und Anwenden von Lerninhalten. Hierzu gehören Tätigkeiten wie das Wiedergeben und Erläutern von Wissen, das Anwenden des Gelernten in neuen Kontexten, das Analysieren von Informationen sowie das Entwickeln eigener Konzepte oder Lösungen. (vgl. Lehner 2019, S. 198) Beispiel: Ein Schüler löst Mathematikaufgaben, bei denen er die zuvor erlernte Formel aktiv anwendet und die Ergebnisse analysiert, um daraus Schlüsse zu ziehen. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Rezeptive Lernhandlungen

    Rezeptive Lernhandlungen sind Tätigkeiten, bei denen die Lernenden hauptsächlich Informationen aufnehmen und mit ihrem bestehenden Wissen verknüpfen. (vgl. Lehner 2019, S. 198) Beispiel: Ein Schüler hört aufmerksam einem Vortrag über den Klimawandel zu und liest anschließend einen Artikel darüber, um das Thema besser zu verstehen. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Fachlich denken

    Fachlich denken bedeutet, Zusammenhänge zu erkennen, Verbindungen zwischen verschiedenen Aspekten herzustellen und daraus fundierte Konzepte zu entwickeln. (vgl. Lehner 2019, S. 197) Beispiel: Ein Schüler versteht, wie Angebot und Nachfrage in der Wirtschaft zusammenhängen, und entwickelt ein Konzept, um die Auswirkungen einer Preisänderung auf den Markt zu erklären. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Präzisieren

    Präzisieren bedeutet, genau zu sein, klare Definitionen zu geben und Sachverhalte präzise zu beschreiben. (vgl. Lehner 2019, S. 197) Beispiel: Ein Schüler beschreibt in einer Diskussion genau, was unter dem Begriff "Demokratie" zu verstehen ist, indem er eine klare Definition liefert und die wesentlichen Merkmale erläutert. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Einschätzen

    Einschätzen bedeutet, Sachverhalte oder Situationen anhand bestimmter Kriterien zu bewerten und dann eine Rückmeldung oder Beurteilung darüber zu geben. (vgl. Lehner 2019, S. 197) Beispiel: Ein Schüler bewertet seine eigene Präsentation anhand eines vorgegebenen Kriterienkatalogs und gibt dem Lehrer Rückmeldung über seine Selbsteinschätzung. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Reduzieren

    Reduzieren bedeutet, komplexe Informationen zu vereinfachen, indem man nur die wichtigsten Punkte hervorhebt und unwichtige Details weglässt. (vgl. Lehner 2019, S. 197) Beispiel: Angenommen, ein Schüler verkürzt seinen Aufsatz über Luftverschmutzung, indem er sich auf die Hauptursachen und wichtigsten Auswirkungen konzentriert und unwichtige Details weglässt. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Zeichnen

    Zeichnen bedeutet, Sachverhalte visuell darzustellen, indem man Modelle, Diagramme oder Bilder erstellt. (vgl. Lehner 2019, S. 197) Beispiel: Ein Schüler zeichnet ein Modell, um die Struktur eines Unternehmens zu veranschaulichen. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Sprechen

    Sprechen bedeutet, Inhalte zusammenzufassen, zu erklären, Fragen zu stellen und eigene Meinungen zu äußern. (vgl. Lehner 2019, S. 197) Beispiel: In einer Diskussion über Klimawandel erklärt Lisa die Hauptursachen und Auswirkungen des Phänomens. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Reihenfolge-Effekt

    Der Reihenfolge-Effekt beschreibt die Beeinflussung der Bewertung einer Leistung durch die Reihenfolge, in der diese präsentiert oder beurteilt wird. (vgl. Lehner 2019, S. 187) Beispiel: Wenn ein Lehrer zuerst eine herausragende Leistung bewertet, neigt er dazu, nachfolgende Leistungen relativ zur ersten Bewertung einzuordnen. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Referenz-Fehler

    Der Referenz-Fehler (auch Vergleichsfehler genannt) tritt auf, wenn die beurteilende Person ihre Bewertung an einer bestimmten Bezugsgruppe orientiert, was dazu führt, dass die Bewertung nicht objektiv ist und Noten oder Leistungen nicht mehr zwischen verschiedenen Gruppen vergleichbar sind. (vgl. Lehner 2019, S. 187) Beispiel: Wenn ein Lehrer die Leistungen seiner Schüler im Vergleich zu den Leistungen einer besonders leistungsstarken Klasse bewertet, könnte er geneigt sein, alle Schüler der eigenen Klasse niedriger einzuschätzen, selbst wenn deren Leistungen relativ gut sind. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

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