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- Montessori-Pädagogik
Die Montessori-Pädagogik, benannt nach Maria Montessori, ist eine Bildungsphilosophie und Bildungsmethode, die für Kindergärten und Schulen entwickelt wurde. Dieser Ansatz basiert auf der natürlichen Neugier und Freude der Kinder am Lernen. Das Motto dieser Pädagogik lautet "Hilf mir, es selbst zu tun". Die Kinder werden von den Pädagogen unterstützt, in ihrem eigenen Tempo und entsprechend ihrer individuellen Interessen zu lernen. Die Montessori-Pädagogik fördert die Entwicklung jedes Kindes durch sorgfältige Beobachtung und Anpassung der Lehrmethoden an die individuellen Fähigkeiten und Talente der Schüler. Es handelt sich um eine Form des offenen Unterrichts, in dem die Lehrer die Kinder genau beobachten, um ihre individuellen Stärken durch geeignete pädagogische Ansätze optimal zu fördern. (vgl. Lehner 2019, S. 21) Beispiel: In einer Montessori-Schule könnten Kinder beispielsweise unterschiedliche Aktivitäten wählen, die ihren Interessen entsprechen. Ein Kind könnte sich für das Arbeiten mit mathematischen Materialien entscheiden, während ein anderes Kind lieber kreativ mit Kunstmaterialien arbeitet. Die Lehrer beobachten die Kinder genau und bieten individuelle Unterstützung und Anleitung basierend auf den Bedürfnissen und Interessen jedes Kindes an, um ihre persönliche Entwicklung optimal zu fördern. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag
- Illiquidität
Illiquidität bedeutet, dass ein Unternehmen anhaltend nicht in der Lage ist, seine sofort fälligen Geldschulden zu begleichen, aufgrund eines Mangels an verfügbaren Zahlungsmitteln. Dies könnte unabhängig von der Rechtsform des Unternehmens zur Insolvenz führen. (vgl. Kußmaul 2016, S. 301) Beispiel: Ein kleines Familienunternehmen verfügt nicht über ausreichend liquide Mittel, um seine laufenden Betriebsausgaben zu decken. Obwohl das Unternehmen weiterhin Einnahmen aus seinem Geschäft erzielt, könnten Engpässe bei den kurzfristigen Zahlungsmitteln dazu führen, dass es Schwierigkeiten hat, seine Schulden rechtzeitig zu begleichen. Diese anhaltende Zahlungsunfähigkeit könnte letztendlich zur Insolvenz des Unternehmens führen. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 301
- Liquidität
Liquidität bezieht sich darauf, wie gut ein Unternehmen in der Lage ist, seinen laufenden Zahlungsverpflichtungen pünktlich und genau nachzukommen, vorausgesetzt, dass der normale Geschäftsbetrieb reibungslos verläuft. (vgl. Kußmaul 2016, S. 301) Beispiel: Ein kleines Einzelhandelsgeschäft hat eine gute Liquidität, wenn es genug Bargeld oder leicht zu verwertende Vermögenswerte hat, um seine Lieferanten rechtzeitig zu bezahlen, die Miete zu decken und andere laufende Betriebskosten zu decken, ohne sich in finanzielle Engpässe zu begeben. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 301
- Fachdidaktik
Fachdidaktik ist die Brückenfunktion zwischen den Fachbereichen, den Akteuren und den Umweltzuständen. Sie verbindet Fachwissenschaft und Erziehungswissenschaft, Lerner und Lerngegenstand sowie Theorie und Praxis. Sie steht vor der Herausforderung, sich zwischen den Erkenntnissen der Fachwissenschaft, den gesellschaftlichen und beruflichen Anforderungen sowie den realen Bedingungen in Schulen und Bildungsinstitutionen zu positionieren. (vgl. Lehner 2019, S. 15 f.) Beispiele: Wirtschaftsdidaktik, Fremdsprachendidaktik, Sportdidaktik Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag
- Kostenträger
Kostenträger sind die Einheiten oder Leistungen, die im Produktionsprozess entstehen und die Kosten verursachen. Ihr Zweck besteht darin, diese Kosten zu tragen oder zu decken. Es gibt zwei Hauptarten von Kostenträgern: Absatzleistungen, die direkt an Kunden verkauft werden, und innerbetriebliche Leistungen, die innerhalb des Unternehmens für interne Zwecke verwendet werden. (vgl. Kußmaul 2016, S. 211) Beispiel: Die Entwicklung einer Marketingbroschüre, die zur Förderung des Produkts innerhalb des Unternehmens verwendet wird, um potenzielle Kunden zu informieren. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 211
- Didaktik
Didaktik bezeichnet das Konzept des Unterrichtens, Lehrens und Lernens sowie die theoretische Betrachtung des Verhältnisses zwischen Lehren und Lernen. Die Hauptaufgabe der Didaktik besteht darin, die Merkmale von Lehrsituationen und Lernsituationen zu analysieren, spezifische Erkenntnisse mithilfe geeigneter Begriffe und Konzepte zu erlangen und dabei zu unterstützen, diese umzusetzen. (vgl. Lehner 2019, S. 12) Beispiel: Angenommen, eine Lehrkraft unterrichtet laut Lehrplan das Thema Angebotsvergleich und nutzt als Methode die Nutzwertanalyse. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag
- Kostenstellengemeinkosten
Kostenstellengemeinkosten sind Gemeinkosten, die sich nicht direkt einer bestimmten Kostenstelle zuordnen lassen, weil sie mehrere Kostenstellen gleichzeitig betreffen. (vgl. Kußmaul 2016, S. 207) Beispiele: Miete für Produktionsgebäude, Gehälter der Geschäftsführung Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 207
- Kostenstelleneinzelkosten
Kostenstelleneinzelkosten sind Gemeinkosten, die direkt bestimmten Kostenstellen zugeordnet werden können, ohne dass eine spezielle Zuordnung oder Verteilung erforderlich ist. Die Zuweisung erfolgt auf eine klare und verursachungsgerechte Weise. (vgl. Kußmaul 2016, S. 207) Beispiele: Materialentnahmescheine, Lohnlisten für Fertigungslöhne Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 207
- Betriebsabrechnungsbogen
Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) ist ein organisatorisches Instrument, das im Rahmen der Kostenstellenrechnung verwendet wird und auch als "Kostenverteilungsblatt" bekannt ist. Er besteht aus einer Tabelle, in der die verschiedenen Kostenarten zeilenweise und die verschiedenen Kostenstellen spaltenweise aufgeführt sind. Obwohl die Einzelkosten direkt aus der Kostenartenrechnung in die Kostenträgerrechnung übernommen werden können, werden sie häufig aus Gründen der Genauigkeit und der Kontrolle über die Wirtschaftlichkeit in den ersten Zeilen des BAB aufgeführt. (vgl. Kußmaul 2016, S. 205 f.) Beispiel: In diesem Beispiel sind die verschiedenen Kostenarten wie Materialkosten, Personalkosten und Energiekosten in den Zeilen aufgeführt, während die verschiedenen Kostenstellen wie A, B und C in den Spalten aufgeführt sind. Die Zahlen in den Zellen zeigen die jeweiligen Kosten für jede Kostenart und Kostenstelle an. Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 205-206
- Allgemeine Hilfsstelle
Eine Allgemeine Hilfsstelle innerhalb eines Unternehmens ist eine Abteilung oder Einrichtung, die Dienstleistungen und Ressourcen bereitstellt, die von nahezu allen anderen Abteilungen oder Bereichen im Unternehmen benötigt werden. (vgl. Kußmaul 2016, S. 205) Beispiele: Eigene Stromversorgung, Gebäudereinigung, Kantine, Druckerei Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 205
- Verwaltungsstelle
Eine Verwaltungsstelle ist eine Abteilung oder Einrichtung innerhalb eines Unternehmens, die alle administrativen Funktionen übernimmt. Dazu gehören Aufgaben wie Geschäftsführung, Rechnungswesen, Poststelle, Personalmanagement und Statistik. (vgl. Kußmaul 2016, S. 205) Beispiele: Geschäftsführung, Poststelle, Statistik, Rechnungswesen Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 205
- Vertriebsstelle
Eine Vertriebsstelle ist eine Abteilung oder Einrichtung innerhalb eines Unternehmens, die sich mit dem Verkauf der hergestellten Produkte sowie den damit verbundenen Funktionen befasst. Dazu gehört die Lagerung, der Verkauf und der Versand der fertigen Produkte. (vgl. Kußmaul 2016, S. 205) Beispiele: Lagerung, Verkauf, Versand, Kundendienst, Marktforschung, Werbung Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 205


