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- Erzieherische Kompetenz
Erzieherische Kompetenz bezieht sich auf die Fähigkeit einer Lehrperson, über die reine Wissensvermittlung hinaus auch eine erzieherische Rolle zu übernehmen. (vgl. Lehner 2019, S. 239) Beispiel: Angenommen, ein Schüler kommt wiederholt zu spät zum Unterricht. Statt nur eine Verwarnung auszusprechen, nutzt die Lehrkraft die Gelegenheit, um in einem Gespräch die Bedeutung von Pünktlichkeit und Verantwortungsbewusstsein zu erläutern und dem Schüler zu helfen, Lösungen zu finden, wie er seine Zeit besser managen kann. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag
- Fachdidaktische Kompetenz
Fachdidaktische Kompetenz bezeichnet die Fähigkeit, fachliche Inhalte so zu gestalten und auszuwählen, dass sie den Lernenden helfen, sich aktiv und sinnvoll mit den zentralen Themen auseinanderzusetzen. (vgl. Lehner 2019, S. 238) Beispiel: Angenommen, eine Lehrkraft möchte das Thema Bruchrechnen vermitteln. Statt einfach nur Formeln zu erklären, entwickelt sie praktische Übungen, bei denen die Schüler Pizzastücke oder Kuchen teilen müssen. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag
- Evaluationskompetenz
Evaluationskompetenz bezieht sich auf die Fähigkeit, verschiedene Formen und Funktionen der Leistungsbeurteilung im Lernprozess zu verstehen und anzuwenden. (vgl. Lehner 2019, S. 239) Beispiel: Angenommen, eine Lehrkraft gibt den Schülern nach einer Klausur nicht nur ihre Noten, sondern auch detailliertes Feedback zu ihren Stärken und Schwächen. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag
- Diagnostische Kompetenz
Diagnostische Kompetenz bezieht sich auf die Fähigkeit, in einer Lerngruppe die unterschiedlichen Lernstände und Voraussetzungen der einzelnen Lernenden zu erkennen und zu ermitteln. (vgl. Lehner 2019, S. 238) Beispiel: Angenommen, eine Lehrkraft bemerkt zu Beginn des Schuljahres, dass einige Schüler bereits sicher im Bruchrechnen sind, während andere noch Schwierigkeiten mit den Grundlagen haben. Durch gezielte Beobachtungen, Tests und Gespräche ermittelt die Lehrkraft diese unterschiedlichen Lernstände und passt daraufhin den Unterricht an, indem sie differenzierte Aufgaben bereitstellt, um sowohl die fortgeschrittenen Schüler zu fördern als auch die lernschwächeren Schüler gezielt zu unterstützen. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag
- Kompetenz
Kompetenz bezeichnet die beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten einer Person, die notwendig sind, um bestimmte Aufgaben effektiv auszuführen. Sie umfasst sowohl das Wissen als auch das Können in einem bestimmten Bereich. (vgl. Lehner 2019, S. 238) Beispiele: Fachkompetenz, Sozialkompetenz, Methodenkompetenz Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag
- Pädagogisch-psychologisches Wissen
Pädagogisch-psychologisches Wissen bezieht sich auf das Verständnis, wie Lernende in bestimmten Unterrichtssituationen am besten unterstützt werden können. (vgl. Lehner 2019, S. 238) Beispiel: Ein Lehrer bemerkt, dass die Schüler unruhig werden und ihre Aufmerksamkeit nachlässt. Er nutzt sein pädagogisch-psychologisches Wissen, indem er eine kurze, interaktive Aktivität einfügt, um die Schüler wieder zu fokussieren und ihre Motivation zu steigern. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag
- Fachdidaktisches Wissen
Fachdidaktisches Wissen umfasst das Wissen darüber, wie man Unterrichtsinhalte so vermittelt, dass sie für Schüler verständlich und zugänglich werden. (vgl. Lehner 2019, S. 238) Beispiel: Ein Lehrer erklärt ein komplexes mathematisches Konzept nicht nur theoretisch, sondern verwendet anschauliche Beispiele und einfache Aufgaben, um den Schülern das Verständnis zu erleichtern. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag
- Fachwissen
Fachwissen ist das Wissen und Verständnis, das eine Lehrperson über den zu unterrichtenden Lehrstoff besitzt. (vgl. Lehner 2019, S. 238) Beispiel: Eine Lehrerin, die im Biologieunterricht die Photosynthese erklärt, nutzt ihr Fachwissen, um den Prozess detailliert zu beschreiben und Fragen der Schüler dazu zu beantworten. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag
- Professionalisierung
Professionalisierung bezeichnet den Prozess, in dem ein Beruf gesellschaftliche Anerkennung erlangt und durch die Anwendung von wissenschaftlich fundiertem Wissen und Fähigkeiten geprägt wird. Dies umfasst die Entwicklung von Standards und Qualifikationen, die den Beruf als professionelle Tätigkeit ausweisen. (vgl. Lehner 2019, S. 236) Beispiel: Ein Lehrer, der regelmäßig Fortbildungen besucht und aktuelle pädagogische Forschung in seinen Unterricht integriert, stärkt seine Professionalität und trägt zur Anerkennung des Lehrerberufs als professionelles Feld bei. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag
- Effektstärke d
Die Effektstärke d ist eine Maßzahl, die den Unterschied zwischen zwei Mittelwerten standardisiert darstellt. Sie wird häufig verwendet, um den Effekt einer pädagogischen Maßnahme (z. B. eine neue Unterrichtsmethode) zu bewerten. Ein d-Wert von 1,00 bedeutet beispielsweise, dass die durchschnittliche Leistung in einer Gruppe, die eine spezielle Intervention erhalten hat, um eine Standardabweichung höher ist als in einer Kontrollgruppe, die diese Intervention nicht erhalten hat. (vgl. Lehner 2019, S. 228) Beispiel: Angenommen, eine Schule führt ein spezielles Förderprogramm für Mathematik ein. Nach einem Jahr zeigt sich, dass die Schüler, die an dem Programm teilgenommen haben, im Durchschnitt eine Note besser sind als jene, die nicht daran teilgenommen haben. Wenn dieser Unterschied als eine Effektstärke von d = 0,8 berechnet wird, zeigt dies, dass das Förderprogramm einen starken positiven Einfluss auf die Mathematikleistungen der teilnehmenden Schüler hatte. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag
- Was wäre wenn-Zugang
Der Was wäre wenn-Zugang bedeutet, sich vorzustellen, wie etwas in der Praxis aussehen könnte und welche Folgen es haben würde, wenn es umgesetzt wird. Dabei möchte man mögliche Szenarien und deren Auswirkungen verstehen. (vgl. Lehner 2019, S. 226) Beispiel: Angenommen, die Schule würde auf ein digitales Lernsystem umsteigen. Dann könnte man untersuchen, wie sich dies auf den Lernfortschritt der Schüler auswirken würde, ob die Lehrerarbeitsbelastung steigen oder sinken würde und welche langfristigen Kostenersparnisse möglich wären. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag
- Wie-Zugang
Der Wie-Zugang bedeutet, dass jemand verstehen möchte, wie etwas praktisch angewendet wird und es direkt ausprobieren will. (vgl. Lehner 2019, S. 226) Beispiel: Ein Schüler lernt eine neue mathematische Methode und möchte sofort wissen, wie er sie auf seine Hausaufgaben anwenden kann. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag


