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  • Feldexperiment

    Ein Feldexperiment untersucht den Zusammenhang zwischen Variablen im realen Umfeld der Probanden. Anders als im Labor bleibt das natürliche Umfeld der Teilnehmer erhalten. Die Forschenden beeinflussen dabei eine oder mehrere unabhängige Variablen, um deren Effekt auf eine abhängige Variable zu messen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 62 f.) Beispiel: Angenommen, ein Supermarkt möchte herausfinden, ob Musik im Laden die Kaufmenge der Kunden beeinflusst. In einem Feldexperiment wird in der einen Woche leise Hintergrundmusik gespielt und in der nächsten Woche keine Musik. Die Einkäufe der Kunden werden in beiden Wochen verglichen, um den Einfluss der Musik auf das Kaufverhalten zu analysieren. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Laborexperiment

    Ein Laborexperiment ist eine Forschungsmethode, bei der die Bedingungen der Untersuchung kontrolliert werden, um den Zusammenhang zwischen einer unabhängigen und einer abhängigen Variable zu testen. Dabei wird überprüft, ob eine bestimmte Veränderung in der unabhängigen Variable zu einer Veränderung in der abhängigen Variable führt. Durch die kontrollierte Umgebung können Forscher den Einfluss anderer Faktoren minimieren und so den Kausalzusammenhang genauer untersuchen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 59 ff.) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen möchte wissen, ob eine neue Werbebotschaft die Kaufbereitschaft von Kunden erhöht. In einem Laborexperiment werden zwei Gruppen von Personen gebildet: Eine Gruppe sieht die neue Werbebotschaft, die andere eine herkömmliche Werbung. Anschließend wird die Kaufbereitschaft in beiden Gruppen gemessen, um zu prüfen, ob die neue Botschaft einen signifikanten Einfluss hat. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Methode

    Eine Methode ist ein planmäßiger, regelbasierter Ansatz zur Lösung eines Problems. Im Kontext der Forschung bezieht sich eine Methode auf den systematischen Weg, der verwendet wird, um Erkenntnisse zu gewinnen und zu überprüfen. Dabei sind nicht alle Vorgehensweisen anerkannt; in der wissenschaftlichen Forschung müssen bestimmte Standards und Regeln eingehalten werden. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 54 f.) Beispiele: Inhaltsanalyse, Interview, Beobachtung, Experiment, Befragung Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Befragung

    Eine Befragung ist eine Methode, bei der mit einem Fragebogen gezielt Fragen gestellt werden, um bestimmte Informationen zu sammeln. Die Antworten können sich auf objektive Fakten (z. B. Einkommen, Alter) oder auf subjektive Einstellungen und Verhaltensweisen (z. B. Zufriedenheit, Meinungen) beziehen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 58 f.) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen möchte die Kundenzufriedenheit mit einem neuen Produkt ermitteln. Dazu erstellt es einen Fragebogen mit Fragen zur Produktqualität, zum Preis-Leistungs-Verhältnis und zur Kaufbereitschaft. Die Kunden füllen den Fragebogen aus, und ihre Antworten werden ausgewertet, um ein besseres Verständnis der Kundenzufriedenheit zu gewinnen. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Technologie

    Technologie bezeichnet die Gesamtheit der Verfahren, Methoden und Werkzeuge, die zur Erreichung spezifischer Ziele eingesetzt werden. Während Ingenieurwissenschaften sich auf die praktische Anwendung und Umsetzung solcher Verfahren konzentrieren, umfasst Technologie allgemein die Lehre vom zielgerichteten Gestalten. Im Gegensatz zu theoretischen Aussagen, die sich auf Ursache-Wirkungs-Beziehungen konzentrieren, fokussiert Technologie auf Zweck-Mittel-Beziehungen, also darauf, welche Mittel gewählt werden müssen, um einen bestimmten Zweck zu erreichen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 42) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen möchte die Produktionskosten senken. Eine mögliche technologische Lösung könnte der Einsatz eines automatisierten Fertigungssystems sein. Diese Technologie ermöglicht es dem Unternehmen, den Produktionsprozess zu automatisieren, was die Effizienz steigert und die Kosten senkt. In diesem Fall ist die Technologie das automatisierte System, und der Zweck ist die Senkung der Produktionskosten. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Hypothese

    Eine Hypothese ist eine vorläufige Annahme oder Vermutung, die eine spezifische Beziehung zwischen zwei Variablen formuliert. Sie wird oft in der Form „Wenn X, dann Y“ dargestellt, wobei X die unabhängige Variable und Y die abhängige Variable ist. Hypothesen dienen als Grundlage für wissenschaftliche Untersuchungen und Experimente, um zu überprüfen, ob die vermuteten Zusammenhänge tatsächlich bestehen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 41) Beispiel: Angenommen, du vermutest, dass das Lernen in einem ruhigen Umfeld die Konzentration von Studierenden verbessert. Deine Hypothese könnte lauten: „Wenn Studierende in einem ruhigen Raum lernen, dann verbessern sich ihre Prüfungsergebnisse im Vergleich zu denen, die in einem lauten Raum lernen.“ Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Falsifikation

    Falsifikation bedeutet, eine Theorie oder Aussage widerlegen zu wollen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 41) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen führt eine neue Marketingstrategie ein, weil es erwartet, dass sie die Verkaufszahlen steigert. Wenn die Verkaufszahlen nach der Einführung nicht steigen oder sogar sinken, wird die Hypothese falsifiziert. Das bedeutet, dass die Strategie nicht wie erwartet funktioniert hat. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Theorie

    Eine Theorie ist ein abstraktes wissenschaftliches Modell, das versucht einen Ausschnitt der Realität und die zugrundeliegenden Gesetzmäßigkeiten zu erklären und abzubilden. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 38 ff.) Beispiele: Transaktionskostentheorie, Resource Dependence Theory, Kognitive Dissonanz Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Prognose

    Eine Prognose ist die Vorhersage zukünftiger Abläufe oder Zustände in der Realität. In der Wirtschaftsinformatik bedeutet dies, zukünftige Entwicklungen oder das Verhalten von Systemen vorherzusagen. Während Erklärungen bei der Prognose hilfreich sind, kann eine Prognose auch auf Erfahrungswerten basieren, ohne die genauen Ursache-Wirkungs-Beziehungen zu kennen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 32) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen möchte den Umsatz für das kommende Quartal prognostizieren. Es analysiert dazu die Verkaufsdaten und Trends der letzten Jahre. Selbst ohne genaue Kenntnis aller Einflussfaktoren kann anhand dieser Daten eine Vorhersage über den zukünftigen Umsatz getroffen werden. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Gestaltung

    Gestaltung bezieht sich auf die gezielte Veränderung und Optimierung von Ausschnitten der Wirklichkeit, indem Mittel-Zweck-Beziehungen aus Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen abgeleitet werden. Dadurch können Empfehlungen formuliert werden, die das Handeln, insbesondere im wirtschaftlichen oder technologischen Kontext, beeinflussen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 32) Beispiel: Ein Unternehmen entwickelt eine neue Software, um den internen Bestellprozess zu optimieren. Dabei werden gezielt Funktionen eingebaut, die die Bestellabwicklung schneller und sicherer machen. Die Gestaltung der Software erfolgt also mit dem Ziel, den Prozess effizienter zu gestalten, Kosten zu reduzieren und die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Erklärung

    Eine Erklärung zielt darauf ab, die Ursachen und Wirkungszusammenhänge eines bestimmten Phänomens zu identifizieren. Dabei werden allgemeine Muster oder Gesetzmäßigkeiten formuliert, die kausale Beziehungen aufzeigen. Durch die Untersuchung verschiedener Einflussfaktoren und deren Auswirkungen soll das Verhalten eines Erkenntnisobjekts verständlich gemacht werden. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 31) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen stellt fest, dass seine Umsätze in den Wintermonaten regelmäßig sinken. Eine Erklärung hierfür könnte sein, dass die Kundennachfrage saisonalen Schwankungen unterliegt. Durch eine tiefergehende Analyse, etwa der Kundenpräferenzen oder der Markttrends, wird der kausale Zusammenhang erkannt: Im Winter ändern sich die Kaufgewohnheiten der Kunden, zum Beispiel kaufen sie weniger Sommerprodukte. Durch das Erklären dieses Zusammenhangs kann das Unternehmen entsprechende Maßnahmen ergreifen, etwa eine Anpassung des Sortiments. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

  • Beschreibung

    Eine Beschreibung erfasst den Untersuchungsgegenstand und dokumentiert ihn präzise. Dies erfolgt durch die Verwendung klarer Begriffe, Tatsachenbehauptungen und Systematisierungen. Im Vordergrund stehen die genaue Begriffsbildung und die Beschreibung des Gegenstands, wobei Phänomene erfasst und erste Überlegungen zur Theoriebildung angestellt werden. Sie bildet das Fundament für den weiteren Forschungsprozess und ist die Grundlage für spätere Erklärungen. (vgl. Heinzl/Mädche/Riedl 2024, S. 30) Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen möchte den aktuellen Stand seines Marktanteils erfassen. In der Beschreibung werden alle relevanten Daten gesammelt: die Größe des Marktes, die Anzahl der Wettbewerber, die eigenen Verkaufszahlen und Kundenpräferenzen. Durch diese systematische Erfassung und Dokumentation der Marktbedingungen kann das Unternehmen später erklären, warum sein Marktanteil steigt oder fällt, und darauf basierende Strategien entwickeln. Heinzl, A.; Mädche, A.; Riedl, R. (2024): Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung. 5. Auflage. Berlin: Springer Gabler

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