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  • Spezialagentur

    Eine Spezialagentur konzentriert sich auf einen bestimmten Bereich der Werbekommunikation, z. B. Design/Branding, Event, Social Media oder Influencer-Marketing, und bietet dafür spezialisiertes Fachwissen und maßgeschneiderte Leistungen für Kunden. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 190 ff.) Beispiele: Event-Agentur, Branding-Agentur, Online-Shop-Agentur Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Full-Service-Agentur

    Eine Full-Service-Agentur ist eine Werbeagentur, die das gesamte Spektrum der Werbekommunikation für ein Unternehmen abdeckt – von strategischer Beratung, kreativer Konzeption und Kampagnenproduktion über Mediaeinkauf, Spezialservices bis hin zu Werbewirkungsforschung und Marktforschung – und somit alle werblichen Leistungen aus einer Hand anbietet. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 190 ff.) Beispiel: Ogilvy übernimmt für einen Kunden alle Aufgaben der Werbekommunikation – von der Entwicklung der Werbestrategie über die Produktion von TV-Sports und Online-Spots, Social-Media-Kampagnen und Mediaplanung bis hin zur Erfolgskontrolle der Maßnahmen – und bietet so alle Leistungen aus einer Hand. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Mediaagentur

    Eine Mediaagentur plant, kauft und steuert Werbeflächen und -zeiten für Unternehmen. Sie analysiert den Werbemarkt, wählt passende Werbeträger (z. B. TV, Print, Online, Out-of-Home) aus, optimiert das Mediabudget, bucht die Werbung bei Werbevermarktern ein und kontrolliert den Erfolg der Kampagnen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 190 ff.) Beispiel: Eine Mediaagentur wie MediaCom plant für ein Autohersteller-Unternehmen, dass TV-Spots morgens zur Hauptsendezeit im Nachrichtensender laufen, Online-Banner auf Autoportalen geschaltet werden und Plakate an stark frequentierten Autobahnen stehen, um die Zielgruppe möglichst effizient zu erreichen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Kreativagenturen

    Kreativagenturen entwickeln im Auftrag von Unternehmen kreative Werbekampagnen, inklusive Konzeption, multisensueller Gestaltung (Text, Bild, Ton, Video, Duft) und Produktion der Werbemittel, und koordinieren dabei interne Abteilungen sowie externe Partner wie Media- oder Marktforschungsagenturen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 190 ff.) Beispiel: Die Kreativagentur Jung von Matt entwickelt für Mercedes-Benz eine Werbekampagne für ein neues Auto, inklusive TV-Spot, Social-Media-Videos, Printanzeigen und begleitender Onlinebanner, und arbeitet dabei mit Mediaagenturen und Produktionsfirmen zusammen, um die Kampagne crossmedial umzusetzen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Werbeagentur

    Eine Werbeagentur ist ein externes Dienstleistungsunternehmen, das für werbungtreibende Unternehmen die Planung, Konzeption, Kreation, Produktion und Kontrolle von Werbung übernimmt. Sie bietet professionelles Fachwissen in Strategie, Kreativität, Mediaeinkauf und Marktforschung, um die Werbekommunikation effizient, zielgruppengerecht und wirkungsvoll umzusetzen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 188 ff.) Beispiel: Eine Kosmetikmarke beauftragt die Werbeagentur Jung von Matt, um eine neue Kampagne für eine Gesichtscreme zu entwickeln. Die Agentur erstellt die Werbespots für TV und Social Media, gestaltet Plakate, plant die Mediaplanung und analysiert die Zielgruppe, damit die Werbung optimal ankommt. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Werbevermarkter

    Werbevermarkter verkaufen Werbeplätze in Medien (z. B. Print, TV, Radio, Online, Out-of-Home) an Werbungtreibende und Mediaagenturen, bündeln Angebote, beraten Kunden und stellen Mediaplanungstools zur Verfügung. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 186 f.) Beispiel: Ströer Media verkauft Werbeflächen auf Plakatwänden in Städten, bündelt diese für Unternehmen und Agenturen und bietet Beratung zur optimalen Platzierung für Kampagnen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Non-Profit-Marketing

    Non-Profit-Marketing bezeichnet die Vermarktung von Leistungen durch nichtkommerzielle Organisationen (z. B. NGOs, NPOs, Verbände, Theater, Universitäten), bei denen das Ziel nicht Gewinn, sondern z. B. Spenden, Engagement oder Unterstützung einer Sache ist. Die Kommunikation adressiert dabei meist immaterielle Leistungen und ruft spezifische Gegenleistungen der Zielgruppe hervor. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 181) Beispiel: Die Deutsche Krebshilfe wirbt über Plakate, Social Media und TV-Spots, um Spenden zu sammeln und Freiwillige für Projekte zu gewinnen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Handelsmarketing

    Handelsmarketing bezeichnet die Vermarktung und Bewerbung von eingekauften Produkten durch Händler (z. B. Einzelhandel, Fachhandel oder Onlinehandel) gegenüber Endkunden, bei der der Standort, die Vertriebskanäle und der Preis im Fokus der Kommunikation stehen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 181) Beispiel: Ein Supermarkt bewirbt in seinem Prospekt die aktuelle Sonderaktion für Schokoladentafeln und weist gleichzeitig auf die Filialstandorte und den Online-Shop hin. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Dienstleistungsmarketing

    Dienstleistungsmarketing bezeichnet die Vermarktung immaterieller Leistungen, die individuell auf Kundenbedürfnisse abgestimmt sind, gleichzeitig produziert und konsumiert werden und auf Vertrauen in die Qualität der Serviceleistung basieren (z. B. Frisur, Versicherung, Sprachunterricht). (vgl. Kleinjohann 2024, S. 180 f.) Beispiel: Ein Sprachinstitut wirbt für seinen Englischkurs, bei dem die Unterrichtsleistung individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt wird und direkt während der Kurseinheiten erbracht wird. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Konsumgütermarketing

    Konsumgütermarketing (B2C) bezeichnet die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen durch Hersteller an private Endverbraucher, um deren Nachfrage zu stimulieren, oft über Werbung und Vertriebsförderung, wobei auch der Handel als Vertriebspartner adressiert wird. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 180) Beispiel: Ein Kosmetikhersteller bewirbt seine neue Gesichtspflegecreme über TV-Spots, Social Media und Influencer, um Endverbraucher direkt anzusprechen, und motiviert gleichzeitig Drogerien, die Creme prominent zu platzieren. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Industriegütermarketing

    Industriegütermarketing (B2B) bezeichnet die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen durch Unternehmen an andere Unternehmen, bei der die Nachfrage der Kunden „derivativ“ ist und Kaufentscheidungen sachlich-rational, langfristig und oft in formalisierten Prozessen getroffen werden. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 180) Beispiel: Ein Maschinenbauzulieferer verkauft Präzisionslager an ein Unternehmen, das Industrieroboter herstellt. Die Einkäufer im „Buying Center“ prüfen Qualität, Preis und Lieferzuverlässigkeit, bevor sie den Kauf freigeben. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

  • Situativadäquate Werbekommunikation

    Situativadäquate Werbekommunikation bedeutet, dass Werbung den Konsumenten in der jeweils konkreten Situation passend anspricht – also zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, unter Berücksichtigung von Stimmung, Kontext, Bedürfnissen und Umfeld, sodass die Botschaft relevant, akzeptiert und wirkungsvoll wahrgenommen wird. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 159 ff.) Beispiel: Ein Kaffeehersteller schaltet morgens auf dem Smartphone während der Pendelzeit einen Werbespot für einen Energy-Kaffee, der wach macht – passend zur Situation (morgendliche Müdigkeit, Weg zur Arbeit) und dem Bedarf des Konsumenten. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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