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  • Industrie-Konzept

    Das Industrie-Konzept grenzt Märkte nach technisch-objektiven Produkteigenschaften und Produktionsverfahren ab. Produkte, die gleichartig hergestellt werden, gelten als Teil desselben Marktes, auch wenn sie aus Sicht der Nachfrager unterschiedlich wahrgenommen werden. (vgl. Sander 2023, S. 32) Beispiel: Alle Computer, die mit derselben Prozessortechnologie und Speichertechnologie gefertigt werden, gehören nach dem Industrie-Konzept zum gleichen Markt, unabhängig von Marke oder Design. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag

  • Marktorganisationsformen

    Marktorganisationsformen beschreiben die Struktur und Organisation von Märkten, also wie Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen. Dazu zählen überbetriebliche Marktveranstaltungen (z. B. Börsen, Messen, Auktionen), einzelbetriebliche Veranstaltungen (z. B. Ausschreibungen, Einschreibungen) sowie Beschaffungsorganisationen oder Absatzorganisationen von Unternehmen. (vgl. Sander 2023, S. 26 ff.) Beispiel: Auf einer Messe präsentieren mehrere Hersteller gleichzeitig ihre Produkte einem großen Publikum von Kunden und Händlern. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag

  • Beeinflusser

    Beeinflusser sind Marktteilnehmer, die durch ihre Arbeit die öffentliche Meinung prägen und damit das Marktgeschehen beeinflussen. Dazu zählen z. B. Medien, Testerorganisationen oder wissenschaftliche Institute. (vgl. Sander 2023, S. 26) Beispiel: Die Stiftung Warentest bewertet ein neues Smartphone, und ihre Empfehlung beeinflusst die Kaufentscheidung vieler Verbraucher. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag

  • Marktteilnehmer

    Marktteilnehmer sind alle Akteure, die an einem Markt beteiligt sind, entweder als Anbieter (z. B. Hersteller, Handelsunternehmen, öffentliche Betriebe) oder als Nachfrager (z. B. Konsumenten, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen). Dazu zählen auch Absatzmittler, Absatzhelfer und Beeinflusser, die den Marktprozess unterstützen oder Meinungen prägen. (vgl. Sander 2023, S. 24 ff.) Beispiel: Ein Supermarkt (Anbieter) verkauft Obst an Kunden (Nachfrager). Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag

  • Human Resource Management

    Human Resource Management im Marketing umfasst die Planung, Gewinnung, Beurteilung, Vergütung, Führung und Entwicklung von Personal, um die erforderlichen Kompetenzen und Kapazitäten für marketingrelevante Aufgaben sicherzustellen. (vgl. Sander 2023, S. 16) Beispiel: Eine Marketingabteilung plant eine neue Kampagne und stellt dafür gezielt einen Social-Media-Manager ein, schult das Team in Content-Erstellung und bewertet anschließend die Leistung der Mitarbeitenden, um die Effektivität der Kampagne zu sichern. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag

  • Marketing-Organisation

    Marketing-Organisation bezeichnet die Strukturierung und Eingliederung des Marketing-Bereichs in ein Unternehmen sowie die Gestaltung der Marketing-Abteilung, um Marketingaufgaben effizient und zielgerichtet zu erfüllen. (vgl. Sander 2023, S. 16) Beispiel: Ein Unternehmen richtet eine eigene Marketing-Abteilung mit den Teams „Online-Marketing“, „Produktmarketing“ und „Marktforschung“ ein und entscheidet sich für ein funktionsbasiertes Organisationsmodell, um die Aufgaben effizient zu verteilen. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag

  • Marketing-Controlling

    Marketing-Controlling überprüft, ob Marketing-Maßnahmen die gesetzten Ziele erreichen, z. B. durch Soll-Ist-Vergleiche, Marketing-Audits oder Instrumente wie Kundenportfolios, und stellt dafür die nötigen Informationssysteme bereit. (vgl. Sander 2023, S. 16) Beispiel: Ein Unternehmen überprüft nach einer Social-Media-Kampagne, ob die angestrebten 10.000 neuen Follower erreicht wurden, vergleicht Soll- und Ist-Zahlen und passt bei Abweichungen die Strategie an. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag

  • Marketing-Implementierung

    Marketing-Implementierung bezeichnet die Umsetzung der zuvor geplanten Marketingstrategien und Marketingmaßnahmen, einschließlich der Festlegung von Zielen, der Auswahl von Verantwortlichen, der Bestimmung von Stil, Geschwindigkeit und Intensität der Umsetzung sowie der Nutzung interner Marketingmaßnahmen zur Unterstützung des Prozesses. (vgl. Sander 2023, S. 15) Beispiel: Ein Unternehmen plant eine neue Social-Media-Kampagne für ein Produkt. Bei der Marketing-Implementierung wird entschieden: Das Social-Media-Team (Implementierungsträger) postet dreimal pro Woche (Implementierungsgeschwindigkeit), nutzt einen lockeren, humorvollen Ton (Implementierungsstil) und schult die Mitarbeitenden intern, damit alle Botschaften einheitlich kommuniziert werden (internes Marketing). Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag

  • Marketing-Planung

    Marketing-Planung umfasst die strategische Festlegung von Zielen, Stoßrichtungen und Budgets eines Unternehmens sowie die operative Planung des Einsatzes der Marketing-Instrumente (Produkt, Preis, Kommunikation, Distribution) im Marketing-Mix zur Erreichung dieser Ziele. (vgl. Sander 2023, S. 15) Beispiel: Ein Unternehmen plant, ein neues Bio-Getränk auf den Markt zu bringen. Strategisch wird festgelegt, dass die Zielgruppe gesundheitsbewusste Erwachsene sind und der Fokus auf Nachhaltigkeit liegt. Operativ werden Produktgestaltung (Bio-Zutaten, recycelbare Flasche), Preisgestaltung (Premiumpreis), Werbung (Social-Media-Kampagne) und Vertrieb (Supermärkte, Online-Shop) im Marketing-Mix aufeinander abgestimmt. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag

  • Marketing-Management

    Marketing-Management ist die Unternehmensfunktion, die alle marketingrelevanten Prozesse innerhalb eines Unternehmens und zwischen dem Unternehmen und seiner Umwelt steuert und koordiniert, um die Unternehmensziele und Marketingziele zu erreichen. Institutionell umfasst es die Führungskräfte, die für diese Prozesse verantwortlich sind. (vgl. Sander 2023, S. 13 ff.) Beispiel: Ein Marketing-Manager plant und koordiniert die Einführung eines neuen Produkts. Er analysiert die Zielgruppe, legt Preis, Werbung und Vertriebskanäle fest und überwacht die Umsetzung, um die Verkaufsziele des Unternehmens zu erreichen. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag

  • Internationales Marketing

    Internationales Marketing bezeichnet die Planung, Koordination und Durchführung von Marketingaktivitäten eines Unternehmens in mehreren Ländern, unter Berücksichtigung länderspezifischer Besonderheiten und der Sicherstellung eines einheitlichen globalen Auftritts. (vgl. Sander 2023, S. 11) Beispiel: Ein deutsches Automobilunternehmen wie BMW passt seine Werbung in den USA, China und Europa an die jeweilige Kultur, Sprache und Kaufgewohnheiten an, während es gleichzeitig weltweit ein einheitliches Markenimage kommuniziert. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag

  • Öko-Marketing

    Öko-Marketing ist Marketing, das ökologische Aspekte in den Mittelpunkt stellt, um umweltfreundliche Produkte zu fördern, Umweltbelastungen zu verringern und zugleich Wettbewerbsvorteile sowie neue Marktsegmente zu erschließen. (vgl. Sander 2023, S. 11) Beispiel: Ein Lebensmittelunternehmen bewirbt seine plastikfreien, biologisch abbaubaren Verpackungen und fair gehandelten Bio-Produkte, um umweltbewusste Kunden anzusprechen. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag

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