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Lexikologie
Lexikologie untersucht die Wortwahl in Werbetexten, insbesondere den Einsatz von Fremdwörtern und Fachwörtern, Schlüsselwörtern oder Emotionswörtern, die Gefühle wecken und Bewertungen vermitteln. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 67) Beispiel: Ein Werbeslogan wie „Premium-Kaffee für Genießer“ verwendet Lexikologie gezielt: das Fremdwort „Premium“ und das Emotionswort „Genießer“ erzeugen Wertigkeit und positive Gefühle. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Morphologie
Morphologie untersucht den Einsatz von Wortarten wie Substantiven, Verben und Adjektiven in Werbetexten und wie diese die sprachliche Wirkung und den Stil der Unternehmenskommunikation prägen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 67) Beispiel: Ein Werbeslogan wie „Frisch, knackig, unwiderstehlich – probiere unseren Apfelsaft!“ nutzt Morphologie bewusst durch Adjektive („frisch, knackig, unwiderstehlich“) und ein Verb („probieren“), um den Text ansprechend zu gestalten. Kleinjohann, M.

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Graphostilistik
Graphostilistik untersucht die schriftliche Gestaltung von Sprache, etwa Großschreibung und Kleinschreibung, Worttrennung, Interpunktion, Schriftbild und typografische Mittel, um Wirkung und Stil von Texten zu analysieren. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 67) Beispiel: Ein Werbeplakat, auf dem „JETZT zugreifen!“ in Großbuchstaben, nutzt Graphostilistik, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springe

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Sprachhistorie
Die Sprachhistorie untersucht die historische Entwicklung der Sprache in der Werbung, analysiert an Werbemitteln und Werbeträgern wie Plakaten, Flyern oder Zeitungsanzeigen, um Veränderungen in Ausdruck, Stil und Kommunikationsform über die Zeit zu erkennen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 66) Beispiel: Die Analyse von Werbeplakaten aus den 1920er Jahren, auf denen Slogans wie „Kaufen Sie das Beste!“ standen, im Vergleich zu heutigen Anzeigen mit humorvollen oder emotionalen Botsc

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Advertising
Advertising ist die gezielte, kommerzielle Kommunikation, die darauf abzielt, Aufmerksamkeit auf Produkte oder Dienstleistungen zu lenken und Menschen zum Kauf oder zur Nutzung zu bewegen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 30) Beispiel: Ein Smartphone-Hersteller schaltet Online-Banner und TV-Spots, um die neuen Funktionen seines Geräts hervorzuheben und Käufer zum Kauf zu bewegen. Kleinjohann, M. (2024): Grundlagen der Werbung. Theorie – Markt – Ethik – Recht. Wiesbaden: Springer Fa

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Reklame
Reklame leitet sich von „clamare“ (laut rufen) und „reclamatio“ (wiederholtes Schreien) ab und bezeichnet die werbliche Tätigkeit, Produkte oder Angebote wiederholt und deutlich zu zeigen oder „zurufen“, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. (vgl. Kleinjohann 2024, S. 30) Beispiel: Ein Lebensmittelhändler hängt bunte Plakate im Schaufenster auf und ruft wöchentlich mit Flyern „Jetzt Sonderangebot!“, um Kunden auf bestimmte Produkte aufmerksam zu machen. Kleinjohann, M. (2024): Grund

Andreas Armster
8. Jan.1 Min. Lesezeit
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