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Incentive-Effekt
Ein Incentive-Effekt liegt vor, wenn Steuern, Subventionen oder staatliche Leistungen gewünschte Verhaltensänderungen auslösen, indem sie bestimmte Aktivitäten finanziell attraktiver machen, etwa Konsum, Arbeit oder Investitionen. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 217) Beispiel: Wenn staatliche Subventionen für erneuerbare Energien Unternehmen dazu veranlassen, verstärkt in umweltfreundliche Technologien zu investieren. Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einf

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Disincentive-Effekt
Ein Disincentive-Effekt liegt vor, wenn Steuern oder Abgaben das Verhalten von Wirtschaftssubjekten in unerwünschter Weise abschrecken, sodass sie bestimmte Aktivitäten reduzieren, um steuerliche Belastungen zu vermeiden. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 217) Beispiel: Wenn hohe Steuersätze auf zusätzliche Arbeitsstunden dazu führen, dass Beschäftigte weniger Überstunden leisten, weil sich der zusätzliche Verdienst nach Steuern kaum lohnt. Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öff

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Residualelastizität
Die Residualelastizität misst, wie stark sich die nach Steuern verbleibende Bemessungsgrundlage relativ zur ursprünglichen Bemessungsgrundlage verändert. Sie zeigt damit, wie sensibel das verfügbare Einkommen auf Änderungen der Steuerbemessungsgrundlage reagiert. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 209) Beispiel: Steigt die Bemessungsgrundlage um 10 % und erhöht sich das nach Steuern verbleibende Einkommen nur um 7 %, beträgt die Residualelastizität 0,7. Nowotny, E.; Zagler, M. (20

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Steueraufkommenselastizität
Die Steueraufkommenselastizität gibt an, wie stark sich das Steueraufkommen relativ zur Veränderung der Bemessungsgrundlage verändert. Sie wird als Verhältnis der relativen Änderung des Steueraufkommens zur relativen Änderung der Bemessungsgrundlage gemessen und entspricht dem Quotienten aus Grenzsteuersatz und Durchschnittssteuersatz. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 208) Beispiel: Steigt die Bemessungsgrundlage um 10 % und erhöht sich das Steueraufkommen ebenfalls um 10 %, bet

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Regressiver Steuertarif
Ein regressiver Steuertarif liegt vor, wenn der Durchschnittssteuersatz mit steigender Bemessungsgrundlage sinkt. Der Grenzsteuersatz ist dabei geringer als der Durchschnittssteuersatz, sodass höhere Bemessungsgrundlagen relativ weniger stark belastet werden als niedrigere. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 207 ff.) Beispiel: Beträgt die Bemessungsgrundlage 1.000 Euro, entspricht dies einem Durchschnittssteuersatz von 10 %. Steigt die Bemessungsgrundlage auf 2.000 Euro, sinkt der

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Proportionaler Steuertarif
Ein proportionaler Steuertarif liegt vor, wenn der Durchschnittssteuersatz unabhängig von der Höhe der Bemessungsgrundlage konstant bleibt. Der Grenzsteuersatz entspricht dabei dem Durchschnittssteuersatz, sodass der Steuerbetrag proportional zur Bemessungsgrundlage steigt. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 207 ff.) Beispiel: Wenn auf jedes Einkommen ein einheitlicher Steuersatz von 20 % erhoben wird. Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finan

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit
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