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Arbitragekosten
Arbitragekosten sind zusätzliche Kosten (z. B. Informationskosten, Transportkosten oder Risikokosten), die entstehen, wenn ein Käufer ein Produkt in einem anderen Markt günstiger kauft und selbst beschafft. (vgl. Pechtl 2014, S. 380) Beispiel: Ein Kunde bestellt ein Smartphone im Ausland, weil es dort günstiger ist, muss aber zusätzlich Versandkosten, Zoll und längere Lieferzeiten in Kauf nehmen. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflag

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Bargaining
Bargaining bezeichnet eine Preiskultur, in der Käufer und Verkäufer über den Preis verhandeln oder feilschen, um für sich den bestmöglichen Vorteil aus einer Transaktion zu erzielen. (vgl. Pechtl 2014, S. 374) Beispiel: Auf einem Straßenmarkt handelt ein Kunde mit dem Verkäufer über den Preis einer Tasche und senkt ihn durch Feilschen von 20 € auf 15 €. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Embedded Premium Promotion
Embedded Premium Promotion ist eine Verkaufsförderungsmaßnahme, bei der beim Kauf eines Produkts automatisch ein Teil des Preises an ein soziales oder ökologisches Projekt gespendet wird und der Käufer dadurch einen emotionalen Zusatznutzen („Warm Glow“) erhält. (vgl. Pechtl 2014, S. 366 f.) Beispiel: Ein Mineralwasserhersteller wirbt mit der Aktion: „Für jede verkaufte Flasche spenden wir 10 Cent für den Schutz von Trinkwasserprojekten.“ Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Beha

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Cause-Related Marketing
Cause-Related Marketing bezeichnet Marketingmaßnahmen, bei denen ein Unternehmen verspricht, beim Kauf eines bestimmten Produkts einen festen Betrag an ein soziales oder ökologisches Projekt zu spenden. (vgl. Pechtl 2014, S. 366 f.) Beispiel: Ein Supermarkt verkauft eine bestimmte Schokoladenmarke und spendet für jede verkaufte Tafel 0,50 € an eine Kinderhilfsorganisation. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Base-Value-Neglect
Base-Value-Neglect bezeichnet den Effekt, dass Konsumenten bei prozentualen Angeboten (z. B. Rabatt oder Bonusmenge) das ursprüngliche Ausgangsniveau ignorieren und dadurch die tatsächliche wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit eines Angebots falsch einschätzen. (vgl. Pechtl 2014, S. 365 f.) Beispiel: Ein Supermarkt bietet Saft mit „50 % mehr Inhalt“ an, während ein anderes Angebot „35 % Rabatt“ gibt. Obwohl der Rabatt wirtschaftlich günstiger ist, wählen viele Kunden das „50 % m

Andreas Armster
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Preisverfallshypothese
Die Preisverfallshypothese besagt, dass häufige Preispromotions die Preisempfindlichkeit der Kunden erhöhen und dadurch langfristig das allgemeine Preisniveau bzw. den gewinnoptimalen Preis sinken kann. (vgl. Pechtl 2014, S. 362 ff.) Beispiel: Wenn eine Schokoladenmarke fast jede Woche im Supermarkt im Angebot ist, gewöhnen sich Kunden daran und kaufen sie kaum noch zum normalen Preis. Dadurch muss der Händler den Preis immer häufiger senken. Pechtl, H. (2014): Preispolitik.

Andreas Armster
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit
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