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Ökonomische Theorie der Politik
Die ökonomische Theorie der Politik erklärt politische Entscheidungen mit ökonomischen Methoden, indem sie Wähler, Parteien, Interessengruppen und Bürokratie als nutzenmaximierende Akteure analysiert und politische Prozesse endogen erklärt. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 88 ff.) Beispiel: Eine politische Partei verspricht vor Wahlen Steuersenkungen oder höhere Sozialleistungen, um Stimmen zu maximieren, ähnlich wie ein Unternehmen sein Angebot an die Nachfrage anpasst. Nowotny

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Theory of Justice
John Rawls’ Theory of Justice besagt, dass gerechte gesellschaftliche Regeln jene sind, die rationale Menschen hinter einem „Schleier des Nichtwissens“ wählen würden, wobei nach dem Maximin-Prinzip die Situation der am schlechtesten Gestellten maximiert werden soll. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 80 f.) Beispiel: Bei der Gestaltung der Einkommensverteilung wird jene Regel als gerecht angesehen, bei der das Einkommen der ärmsten Bevölkerungsgruppe möglichst hoch ist, selbst wen

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Theorie des Zweitbesten
Die Theorie des Zweitbesten besagt, dass wenn mindestens eine Bedingung für Pareto-Effizienz nicht erfüllt werden kann, das Erfüllen weiterer Optimalbedingungen nicht zwingend zu höherer gesamtwirtschaftlicher Effizienz führt und sogar ineffizient sein kann. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 74 f.) Beispiel: Besteht in einem Markt ein unvermeidbares Monopol, kann eine Steuer oder Regulierung in einem anderen Markt die Gesamtwohlfahrt erhöhen, obwohl dort vom Wettbewerbsoptimum ab

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie
Der Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie besagt, dass vollkommener Wettbewerb unter bestimmten Voraussetzungen (keine externen Effekte, keine öffentlichen Güter etc.) zu einer pareto-effizienten Allokation der Ressourcen führt. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 73) Beispiel: Auf einem Markt mit vielen Anbietern und Nachfragern (z. B. ein Rohstoffmarkt) bilden sich Preise, bei denen Angebot und Nachfrage übereinstimmen und die Ressourcen effizient eingesetzt werden. Nowotny, E.; Zagler

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Moralisches Risiko
Moralisches Risiko (moral hazard) liegt vor, wenn sich das Verhalten eines Versicherten nach Vertragsabschluss risikoreicher ändert, weil die Kosten möglicher Schäden ganz oder teilweise von der Versicherung getragen werden und dieses Verhalten für den Versicherer nicht beobachtbar ist. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 68) Beispiel: Eine Person fährt nach Abschluss einer Vollkaskoversicherung weniger vorsichtig, weil sie weiß, dass Schäden von der Versicherung übernommen werden.

Andreas Armster
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Invarianzthese
Die Invarianzthese besagt, dass bei klar definierten Eigentumsrechten, keinen Transaktionskosten und vollständiger Information private Verhandlungen zu einem allokativ effizienten Ergebnis führen. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 62 f.) Beispiel: Ob der Nachbar ein Recht auf Ruhe hat oder der andere ein Recht zu mähen, durch Verhandlungen einigen sie sich auf das gleiche effiziente Maß an Rasenmähen. Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finan

Andreas Armster
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit
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