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Mehrgliedrige Steuern
Mehrgliedrige Steuern sind Steuern, die in mehreren Erhebungsformen bestehen, wobei bereits gezahlte Teilsteuern auf die endgültige Steuerschuld angerechnet werden. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 205) Beispiel: Eine Person zahlt im Jahr Lohnsteuer über den Arbeitgeber. Bei der Einkommensteuerveranlagung wird diese Lohnsteuer vollständig auf die festgesetzte Einkommensteuer angerechnet. Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Steuerabsetzbetrag
Ein Steuerabsetzbetrag ist ein fixer Betrag, der nach Berechnung der Steuerschuld direkt von dieser abgezogen wird und die tatsächlich zu zahlende Steuer reduziert. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 204) Beispiel: Werbungskosten-Pauschbetrag Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
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Steuerschuld
Die Steuerschuld ist der konkret zu zahlende Steuerbetrag, der sich aus der Anwendung des Steuersatzes auf die steuerliche Bemessungsgrundlage ergibt, wobei Freibeträge, Absetzbeträge und andere steuerliche Regelungen berücksichtigt werden. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 204) Beispiel: Eine Person hat ein zu versteuerndes Einkommen von 30.000 €. Nach Abzug von Freibeträgen bleiben 25.000 € steuerpflichtig. Bei einem Steuersatz von 20 % beträgt die Steuerschuld 5.000 €. Nowotny

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Steuerdestinatar
Der Steuerdestinatar ist die Person oder Personengruppe, die nach dem Willen des Gesetzgebers die wirtschaftliche Steuerlast tragen soll, unabhängig davon, wer die Steuer rechtlich schuldet oder tatsächlich zahlt. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 204) Beispiel: Bei der Mehrwertsteuer ist der Unternehmer Steuerschuldner, aber der Konsument ist der Steuerdestinatar, weil er die Steuer über höhere Preise tatsächlich trägt. Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Ein

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Steuersubjekt
Das Steuersubjekt ist die natürliche oder juristische Person, die nach dem Gesetz steuerpflichtig ist, also den Tatbestand erfüllt, an den die Steuerpflicht anknüpft (z. B. der Arbeitnehmer bei der Einkommensteuer). (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 204) Beispiel: Eine Arbeitnehmerin ist Steuersubjekt der Lohnsteuer. Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
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Grundsatz der Wohlfeilheit der Besteuerung
Der Grundsatz der Wohlfeilheit der Besteuerung besagt, dass Steuern so ausgestaltet sein sollen, dass ihre Erhebung möglichst geringe Kosten verursacht. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 198) Beispiel: Die Lohnsteuer, die direkt vom Arbeitgeber einbehalten und an das Finanzamt abgeführt wird, erfüllt den Grundsatz der Wohlfeilheit, weil sie mit geringem Verwaltungsaufwand für den Staat und ohne zusätzlichen Erklärungsaufwand für die meisten Arbeitnehmer erhoben wird. Nowotny, E.;

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit
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