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Base-Value-Neglect
Base-Value-Neglect bezeichnet den Effekt, dass Konsumenten bei prozentualen Angeboten (z. B. Rabatt oder Bonusmenge) das ursprüngliche Ausgangsniveau ignorieren und dadurch die tatsächliche wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit eines Angebots falsch einschätzen. (vgl. Pechtl 2014, S. 365 f.) Beispiel: Ein Supermarkt bietet Saft mit „50 % mehr Inhalt“ an, während ein anderes Angebot „35 % Rabatt“ gibt. Obwohl der Rabatt wirtschaftlich günstiger ist, wählen viele Kunden das „50 % m

Andreas Armster
4. März1 Min. Lesezeit


Preisverfallshypothese
Die Preisverfallshypothese besagt, dass häufige Preispromotions die Preisempfindlichkeit der Kunden erhöhen und dadurch langfristig das allgemeine Preisniveau bzw. den gewinnoptimalen Preis sinken kann. (vgl. Pechtl 2014, S. 362 ff.) Beispiel: Wenn eine Schokoladenmarke fast jede Woche im Supermarkt im Angebot ist, gewöhnen sich Kunden daran und kaufen sie kaum noch zum normalen Preis. Dadurch muss der Händler den Preis immer häufiger senken. Pechtl, H. (2014): Preispolitik.

Andreas Armster
4. März1 Min. Lesezeit


Value Expression
Value Expression bezeichnet den Nutzen von Preispromotions, bei dem Käufer durch das Nutzen von Sonderangeboten ihr Selbstbild als cleverer oder sparsamer Käufer ausdrücken und dadurch Stolz oder soziale Anerkennung empfinden. (vgl. Pechtl 2014, S. 358) Beispiel: Ein Kunde kauft eine Markenjeans im Schlussverkauf für 40 € statt 80 € und erzählt Freunden stolz, dass er ein echtes Schnäppchen gemacht hat. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2.

Andreas Armster
4. März1 Min. Lesezeit


Treue-Promotions
Treue-Promotions sind Preisaktionen, bei denen Kunden erst nach wiederholtem Kauf oder dem Sammeln von Punkten und Coupons eine Preisvergünstigung oder Belohnung erhalten. (vgl. Pechtl 2014, S. 355) Beispiele: DeutschlandCard, Payback, Lidl Plus, Kaufland Card, Netto Plus, Penny App Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

Andreas Armster
4. März1 Min. Lesezeit


Bonus Packs
Bonus Packs sind Verkaufsaktionen, bei denen der Kunde für den gleichen Preis eine größere Produktmenge oder zusätzliche Produkte erhält. (vgl. Pechtl 2014, S. 355) Beispiel: Eine Chipstüte enthält „20 % mehr Inhalt zum gleichen Preis“. Statt 100 g bekommt der Kunde 120 g für den normalen Preis. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

Andreas Armster
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Double Coupons
Double Coupons sind Coupons, bei denen der Händler den vom Hersteller gewährten Rabatt verdoppelt, sodass der Kunde einen größeren Preisnachlass erhält. (vgl. Pechtl 2014, S. 354 f.) Beispiel: Ein Hersteller-Coupon bietet 0,50 € Rabatt auf eine Zahnpasta. Der Supermarkt verdoppelt den Rabatt im Rahmen einer Double-Coupon-Aktion, sodass der Kunde insgesamt 1 € Preisnachlass erhält. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/Münch

Andreas Armster
4. März1 Min. Lesezeit
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