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  • Portfolio-Methode

    Die Portfolio-Methode ist eine Lernmethode, bei der Lernende verschiedene Lernprodukte, Handlungsprodukte oder Praxisprodukte erstellen und in einem Portfolio zusammenstellen. Dieses Portfolio enthält nicht nur inhaltlich fokussierte Elemente wie Arbeitsblätter, Präsentationsunterlagen und andere Leistungsnachweise, sondern auch selbstreflektive Bestandteile. Dazu gehören zum Beispiel Auszüge aus Lernjournalen oder persönliche Review-Notizen. Diese Methode fördert sowohl die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Lernstoff als auch die Reflexion über den eigenen Lernprozess. (vgl. Lehner 2019, S. 158) Beispiel: Angenommen, Studierende in einem Pädagogik-Kurs erstellen über das Semester hinweg ein Portfolio. Dieses enthält ihre ausgearbeiteten Unterrichtskonzepte, Reflexionen über durchgeführte Lehrversuche sowie persönliche Notizen zu ihrem Lernfortschritt und Herausforderungen. Am Ende des Kurses dient das Portfolio sowohl als Leistungsnachweis als auch als Grundlage für eine abschließende Selbstreflexion. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Planspiel

    Planspiel ist eine Simulation, in der die Teilnehmer bestimmte Rollen übernehmen und in einer fiktiven Umwelt handeln. (vgl. Blötz 2015, S. 14) Beispiel: Unternehmenssimulation, Stadtplanungssimulation, Krisenmanagement-Simulation Blötz, U. (Hrsg.) (2015): Planspiele und Serious Games in der beruflichen Bildung. Auswahl, Konzepte, Lernarrangements, Erfahrungen. Aktueller Katalog für Planspiele und Serious Games 2015. 5. Auflage, Bonn/Bielefeld: Bundesinstitut für Berufsbildung/Bertelsmann

  • Lernteam-Coaching

    Das Lernteam-Coaching ist eine Methode in Hochschulen, bei der Studierende durch einen strukturierten Dreischritt lernen. Zunächst lernen sie alleine mit Lernunterlagen. Danach klären sie offene Fragen und bearbeiten Aufgaben in Teams. Abschließend stellen sie ihre Ergebnisse einer Lehrperson vor, die sie bei fachlichen Fragen und bei der Reflexion ihres Lernverhaltens unterstützt. Diese Methode fördert sowohl fachliches Wissen als auch soziale und methodische Kompetenzen. (vgl. Lehner 2019, S. 157 f.) Beispiel: Angenommen, Studierende bereiten sich in einer Gruppe auf eine Prüfung vor: Sie lesen zuerst alleine die relevanten Kapitel, besprechen dann in der Gruppe schwierige Konzepte und klären abschließend verbleibende Fragen mit der Lehrperson. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Moderationsmethode

    Die Moderationsmethode ist eine Technik, die vor allem in der betrieblichen Ausbildung und Weiterbildung, aber auch in anderen Bildungsbereichen eingesetzt wird. Dabei leitet der Moderator systematisch Gruppenprozesse an, um Probleme zu lösen oder Meinungen zu bilden. Der Moderator fungiert als Katalysator, indem er hilft, die Ziele, Positionen und Haltungen der Gruppenmitglieder transparent zu machen, ohne dabei inhaltlich einzugreifen. Charakteristisch für diese Methode ist die Visualisierung der Beiträge, wobei häufig Materialien wie Pinnwände, Moderationskarten und Klebepunkte verwendet werden. (vgl. Lehner 2019, S. 157) Beispiel: Angenommen, in einem BWL-Seminar soll ein Team Lösungen für eine Marketingstrategie entwickeln. Der Moderator leitet die Diskussion, notiert Ideen auf Moderationskarten und pinnt sie an eine Wand, ohne selbst Vorschläge zu machen. So hilft er der Gruppe, ihre Gedanken zu strukturieren und eine gemeinsame Entscheidung zu treffen. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Problem Based Learning

    Problem Based Learning ist eine Lehrmethode, bei der Lernende in Gruppen an realen oder simulierten Problemen arbeiten, um Wissen und Fähigkeiten zu erwerben. Der Lernprozess beginnt mit einer komplexen, oft offenen Problemstellung, die die Lernenden motiviert, Informationen zu sammeln, Analysen durchzuführen und Lösungen zu entwickeln. Dabei werden sie von einem Coach oder Lehrer unterstützt, der als Berater fungiert und die Gruppen bei Bedarf anleitet. (vgl. Lehner 2019, S. 156 f.) Beispiel: Angenommen, die Studierenden im BWL-Unterricht arbeiten in einer Gruppe daran, warum ein bekanntes Unternehmen Konkurs angemeldet hat. Zu Beginn wird ihnen eine unklare Problemstellung präsentiert: Warum ist das Unternehmen gescheitert? Die Studierenden müssen dann relevante Informationen beschaffen, wie z. B. Finanzberichte und Marktanalysen, um die Ursachen für das Scheitern zu identifizieren. Anschließend entwickeln sie Hypothesen zu möglichen strategischen Fehlern und bewerten alternative Handlungsmöglichkeiten, die das Unternehmen hätte ergreifen können. Am Ende präsentieren sie ihre Analysen und diskutieren die gewonnenen Erkenntnisse. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Projektmethode

    Die Projektmethode ist eine handlungsorientierte Lehrmethode, bei der Lernende an einem zeitlich begrenzten, konkreten Vorhaben arbeiten. Sie entwickeln eine Projektidee, planen und führen das Projekt durch, oft fächerübergreifend. (vgl. Lehner 2019, S. 156) Beispiel: Entwicklung einer Unternehmensstrategie Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Gruppenarbeit

    Gruppenarbeit wird in der Regel mit Kleingruppen von drei bis fünf Lernenden durchgeführt. Bei dieser Sozialform arbeiten die Lernenden gemeinsam an Aufgaben oder Projekten, was eine Vielzahl von Vorteilen mit sich bringt. Die Gruppenarbeit fördert das selbstständige Handeln der Lernenden, steigert ihre Verantwortung für die gemeinsamen Ergebnisse und kann die Motivation erhöhen. Darüber hinaus unterstützt sie die Entwicklung sozialer und methodischer Kompetenzen, da die Lernenden lernen, effektiv zu kommunizieren, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und Probleme zu lösen. (vgl. Lehner 2019, S. 152 ff.) Beispiel: Fünf Schüler könnten in einer Gruppenarbeit eine Präsentation zu einem historischen Thema vorbereiten. Jeder Schüler übernimmt dabei eine bestimmte Rolle, wie das Recherchieren von Informationen, das Erstellen von Folien oder das Üben der Präsentation. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Partnerarbeit

    Partnerarbeit ermöglicht den Lernenden, sich gemeinsam mit einem Lerngegenstand auseinanderzusetzen und ihre Überlegungen und Ideen zu reflektieren. In dieser Sozialform arbeiten zwei Personen zusammen, um Aufgaben zu bearbeiten oder Probleme zu lösen, wodurch der kommunikative Austausch und die gegenseitige Unterstützung im Vordergrund stehen. (vgl. Lehner 2019, S. 152) Beispiel: Zwei Schüler könnten zusammenarbeiten, um eine mathematische Problemstellung zu lösen. Zuerst arbeiten sie individuell an den einzelnen Schritten der Lösung und besprechen anschließend ihre Ansätze und Ergebnisse miteinander. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Einzelarbeit

    Einzelarbeit ermöglicht den Lernenden, sich intensiv und individuell mit den Lerninhalten auseinanderzusetzen. Dies kann durch verschiedene Aufgaben geschehen, von kurzen, zeitlich begrenzten Aufgaben bis hin zu umfassenderen Projekten. Jede/r Lernende bearbeitet die Aufgaben selbstständig, was eine persönliche und direkte Auseinandersetzung mit dem Lernstoff fördert. (vgl. Lehner 2019, S. 152) Beispiel: Wenn Schüler einzeln einen Aufsatz zu einem historischen Ereignis verfassen, um ihr Verständnis und ihre Analysefähigkeiten zu vertiefen. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Diskussion

    Die Diskussion ist eine weniger strukturierte Form des Unterrichts, bei der verschiedene Standpunkte und Sichtweisen zu einem Thema erörtert werden. Im Gegensatz zum Lehrgespräch, das stärker auf die Vermittlung von Wissen fokussiert ist, zielt die Diskussion darauf ab, Argumente und Gegenargumente auszutauschen und die Meinungsbildung der Teilnehmer zu fördern. (vgl. Lehner 2019, S. 152) Beispiel: Eine Unterrichtsdiskussion über die Vorteile und Nachteile erneuerbarer Energien, bei der Schüler ihre Perspektiven präsentieren und die Lehrperson den Austausch moderiert. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Unterrichtsgespräch

    Das Unterrichtsgespräch ist eine methodische Form des Lehrens, bei der die Lehrperson einen Sachverhalt gemeinsam mit den Lernenden erarbeitet. Dabei wird der Lernprozess durch gezielte Fragen, Probleme und Denkanstöße angeregt. (vgl. Lehner 2019, S. 151) Beispiel: Angenommen, im Mathematikunterricht wird das Konzept der Bruchrechnung eingeführt. Die Lehrperson fragt: "Was passiert, wenn wir eine Pizza in vier gleiche Teile schneiden und zwei davon nehmen?" Die Schüler antworten und durch weitere Fragen leitet die Lehrperson sie zur Erkenntnis, dass dies ein Bruch darstellt. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Lehrvortrag

    Ein Lehrvortrag ist eine Form des darbietenden Unterrichts, bei der die Lehrperson einen Sachverhalt zusammenhängend und strukturiert vorträgt. Diese Form des Unterrichts wird oft genutzt, um Themen einzuführen, einen Überblick zu geben oder komplexe Inhalte verständlich zu machen. (vgl. Lehner 2019, S. 150) Beispiel: Angenommen, in einer Wirtschaftsstunde wird ein Lehrvortrag gehalten, in dem die Lehrperson die Grundlagen der Marktwirtschaft erklärt. Dabei werden zentrale Konzepte wie Angebot, Nachfrage und Preisbildung strukturiert und zusammenhängend vermittelt, sodass alle Lernenden ein einheitliches Verständnis der Grundlagen erhalten. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

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