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  • Kollegialer Unterrichtsbesuch

    Kollegialer Unterrichtsbesuch ist ein Evaluationsinstrument, bei dem Lehrpersonen ihre Unterrichtsstunden von Kolleginnen und Kollegen beobachten lassen und im Anschluss Feedback sowie Anregungen für die eigene Lehre erhalten. (vgl. Lehner 2019, S. 207) Beispiel: Wenn Lehrerin Clausen ihre Mathematikstunde von Herrn Schmidt beobachten lässt. Nach dem Unterricht besprechen die beiden, was gut lief und wo es Verbesserungspotenzial gibt. Herr Schmidt gibt Frau Müller Tipps zur Unterrichtsgestaltung und zur Interaktion mit den Schülerinnen und Schülern. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • One-Minute-Paper

    Ein One-Minute-Paper ist ein Evaluationsinstrument, bei dem die Lernenden am Ende einer Unterrichtseinheit in einer Minute die wichtigsten Erkenntnisse und offene Fragen festhalten. (vgl. Lehner 2019, S. 207) Beispiel: Am Ende der Unterrichtseinheit haben die Lernenden auf einem Blatt Papier zwei Fragen beantwortet. Die erste Frage lautete: „Was sind die wichtigsten Erkenntnisse, die ihr heute gewonnen habt?“ Daraufhin erklärten die Lernenden, dass sie nun wissen, wie man den Marktanteil berechnet und warum eine Marktanalyse für Unternehmensentscheidungen von großer Bedeutung ist. Die zweite Frage war: „Welche Fragen sind offengeblieben?“ Hierbei äußerten die Lernenden, dass sie noch unsicher sind, wie man Marktanteile in verschiedenen geografischen Regionen vergleichen kann. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Ampel-Feedback

    Ein Ampel-Feedback ist ein Evaluationsinstrument, bei dem Lernende den Lehrenden direkt Rückmeldung geben, wie gut sie den Unterrichtsstoff verstanden haben. Dies geschieht anhand von drei Farben: Grün bedeutet, dass alles gut verstanden wurde, Gelb signalisiert, dass es teilweise Unklarheiten gibt, und Rot zeigt an, dass nichts verstanden wurde und es Klärungsbedarf gibt. (vgl. Lehner 2019, S. 207) Beispiel: Während einer Mathematikstunde gibt die Lehrerin den Schülern am Ende eines Abschnitts Ampelkarten. Ein Schüler zeigt die grüne Karte, weil er den Stoff vollständig verstanden hat. Ein anderer Schüler hebt die gelbe Karte, da er noch unsicher ist und einige Fragen hat. Ein dritter Schüler zeigt die rote Karte, weil er den gesamten Abschnitt nicht nachvollziehen konnte. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Zeugnis für die Lehrperson

    Ein Zeugnis für die Lehrperson ist ein Evaluationsinstrument, in dem Schülerinnen und Schüler die didaktischen Methoden und persönlichen Eigenschaften ihrer Lehrkraft bewerten. (vgl. Lehner 2019, S. 207) Beispiel: Die Schüler bewerten am Ende des Schuljahres in einem Fragebogen, wie verständlich die Lehrkraft den Unterrichtsstoff vermittelt hat und wie unterstützend sie bei Fragen oder Problemen war. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Feedbackbogen

    Ein Feedbackbogen ist ein Evaluationsinstrument, in dem Lernende die didaktische Qualität der Lehrprozesse und Lernprozesse beurteilen. (vgl. Lehner 2019, S. 207) Beispiel: Nach einer Unterrichtseinheit füllen die Schüler einen Bogen aus, auf dem sie anonym bewerten, wie klar die Erklärungen der Lehrkraft waren, ob sie die Lernziele verstanden haben, und wie hilfreich die verwendeten Materialien für ihr Verständnis waren. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Evaluation

    Evaluation bedeutet das systematische Erfassen und bewertende Analysieren von Prozessen und Ergebnissen in Bildungskontexten oder Lernkontexten. Sie basiert auf theoretischen Grundlagen und bezieht sich auf vorhergehende Schritte im Lehrprozess und Lernprozess, wie die Bedarfsermittlung, Planung und Durchführung von Bildungsmaßnahmen sowie die Überprüfung des Lernerfolgs. (vgl. Lehner 2019, S. 204) Beispiel: Nach der Durchführung eines Workshops zur Verbesserung von Teamkommunikation wird eine Evaluation durchgeführt. Dazu werden die Teilnehmer gebeten, anonym Feedback zu geben. Es werden Fragen zur Nützlichkeit des Workshops, zur Qualität der Inhalte und zur Relevanz der Übungen gestellt. Die gesammelten Rückmeldungen werden analysiert, um festzustellen, ob die Lernziele erreicht wurden und wie der Workshop verbessert werden kann. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Aktive Lernhandlungen

    Aktive Lernhandlungen beziehen sich auf das aktive Verarbeiten und Anwenden von Lerninhalten. Hierzu gehören Tätigkeiten wie das Wiedergeben und Erläutern von Wissen, das Anwenden des Gelernten in neuen Kontexten, das Analysieren von Informationen sowie das Entwickeln eigener Konzepte oder Lösungen. (vgl. Lehner 2019, S. 198) Beispiel: Ein Schüler löst Mathematikaufgaben, bei denen er die zuvor erlernte Formel aktiv anwendet und die Ergebnisse analysiert, um daraus Schlüsse zu ziehen. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Rezeptive Lernhandlungen

    Rezeptive Lernhandlungen sind Tätigkeiten, bei denen die Lernenden hauptsächlich Informationen aufnehmen und mit ihrem bestehenden Wissen verknüpfen. (vgl. Lehner 2019, S. 198) Beispiel: Ein Schüler hört aufmerksam einem Vortrag über den Klimawandel zu und liest anschließend einen Artikel darüber, um das Thema besser zu verstehen. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Fachlich denken

    Fachlich denken bedeutet, Zusammenhänge zu erkennen, Verbindungen zwischen verschiedenen Aspekten herzustellen und daraus fundierte Konzepte zu entwickeln. (vgl. Lehner 2019, S. 197) Beispiel: Ein Schüler versteht, wie Angebot und Nachfrage in der Wirtschaft zusammenhängen, und entwickelt ein Konzept, um die Auswirkungen einer Preisänderung auf den Markt zu erklären. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Präzisieren

    Präzisieren bedeutet, genau zu sein, klare Definitionen zu geben und Sachverhalte präzise zu beschreiben. (vgl. Lehner 2019, S. 197) Beispiel: Ein Schüler beschreibt in einer Diskussion genau, was unter dem Begriff "Demokratie" zu verstehen ist, indem er eine klare Definition liefert und die wesentlichen Merkmale erläutert. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Einschätzen

    Einschätzen bedeutet, Sachverhalte oder Situationen anhand bestimmter Kriterien zu bewerten und dann eine Rückmeldung oder Beurteilung darüber zu geben. (vgl. Lehner 2019, S. 197) Beispiel: Ein Schüler bewertet seine eigene Präsentation anhand eines vorgegebenen Kriterienkatalogs und gibt dem Lehrer Rückmeldung über seine Selbsteinschätzung. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

  • Reduzieren

    Reduzieren bedeutet, komplexe Informationen zu vereinfachen, indem man nur die wichtigsten Punkte hervorhebt und unwichtige Details weglässt. (vgl. Lehner 2019, S. 197) Beispiel: Angenommen, ein Schüler verkürzt seinen Aufsatz über Luftverschmutzung, indem er sich auf die Hauptursachen und wichtigsten Auswirkungen konzentriert und unwichtige Details weglässt. Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

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