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  • Randomisieren

    Beim Randomisieren werden die Versuchspersonen zufällig den verschiedenen experimentellen Bedingungen zugewiesen. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 33) Beispiel: Angenommen, ein Forscher möchte den Einfluss von Musik auf die Konzentration untersuchen. Dabei teilt er die Teilnehmer per Zufall in zwei Gruppen ein: eine hört Musik während der Aufgabenbearbeitung, die andere arbeitet in Stille. Die zufällige Zuteilung stellt sicher, dass die Gruppen vergleichbar sind und Unterschiede im Ergebnis auf die experimentelle Bedingung zurückgeführt werden können. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Operationalisierung

    Operationalisierung bezeichnet den Prozess, bei dem abstrakte theoretische Konzepte in messbare und beobachtbare Größen überführt werden, sodass sie in der Realität untersucht werden können. Dies ermöglicht es, festzustellen, ob und wie stark diese Konzepte in der Praxis vorkommen. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 32 f.) Beispiel: Angenommen, man möchte die abstrakte Variable "Stress" untersuchen, könnte man diese operationalisieren, indem man misst, wie oft eine Person in einer Woche Herzrasen oder Nervosität verspürt. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Rehabilitation

    Rehabilitation bezieht sich auf alle Maßnahmen, die notwendig sind, um Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen oder solche, die von einer Behinderung bedroht sind, zu unterstützen. Ziel ist es, diesen Personen zu helfen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren, da sie die Behinderung oder deren Folgen nicht alleine überwinden können. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 26) Beispiel: Wenn ein Kind nach einem Unfall, bei dem es eine schwere Beinverletzung erlitten hat, Physiotherapie erhält, um das Gehen wieder zu erlernen und an schulischen Aktivitäten teilnehmen zu können. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Förderung

    Förderung bezeichnet alle gezielten Maßnahmen, die darauf abzielen, Menschen bei der Bewältigung von Lernbesonderheiten und Leistungsbesonderheiten zu unterstützen. Ziel ist es, eine dem Alter entsprechende Entwicklung, Erziehung und Bildung sicherzustellen, um zu verhindern, dass bestehende Schwierigkeiten sich verschärfen oder zu ernsthaften Problemen führen. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 26) Beispiel: Ein Schüler hat Schwierigkeiten beim Lesen. Um ihm zu helfen, erhält er zusätzlich zum regulären Unterricht spezielle Leseförderung durch individuelle Unterstützung und gezielte Übungen. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Verändern

    Verändern bedeutet, aktiv in das Erleben, Verhalten und Handeln von Menschen einzugreifen, um gezielt positive Entwicklungen zu fördern. Im pädagogischen Kontext heißt das, durch Erziehung und Unterricht gewünschte Verhaltensweisen zu stärken und unerwünschte zu reduzieren, oft durch gezielte Lernprozesse. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 25) Beispiel: Eine Lehrerin arbeitet daran, dass ein Schüler, der häufig unaufmerksam ist, lernt, sich besser zu konzentrieren. Sie nutzt dabei gezielte Übungen und Belohnungen, um das gewünschte Verhalten zu fördern. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Vorhersagen

    Vorhersagen bedeutet, auf Basis von bekannten Zusammenhängen, die in der Vergangenheit beobachtet und erklärt wurden, Prognosen für die Zukunft zu treffen. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 23) Beispiel: Ein Lehrer sagt voraus, dass ein Schüler, der in Mathematik immer gute Noten hatte, auch die kommende Prüfung gut bestehen wird. Diese Vorhersage basiert auf der bisherigen Leistung des Schülers und der Annahme, dass er sein Lernverhalten beibehält. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Erklären

    Erklären geht über das bloße Beschreiben hinaus, indem es die Beziehung zwischen mindestens zwei Sachverhalten untersucht und eine Ursache-Wirkungs-Beziehung herstellt. Dabei wird gezeigt, wie ein Sachverhalt den anderen beeinflusst oder bedingt. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 22 f.) Beispiel: Ein Lehrer stellt fest, dass Schüler, die mehr Zeit mit Hausaufgaben verbringen, bessere Noten in Tests erhalten. Er erklärt dies so: "Wenn ein Schüler regelmäßig seine Hausaufgaben macht (Sachverhalt A), dann verbessert sich seine Testleistung (Sachverhalt B)." Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Beobachten

    Beobachten ist eine Methode zur Datenerhebung, bei der wesentliche Teile auf dem menschlichen Wahrnehmungsprozess beruhen. Dieser Prozess ist nicht einfach eine exakte Abbildung der Umweltreize im Gehirn, sondern wird individuell durch Faktoren wie Vorwissen, Erwartungen und Bedürfnisse beeinflusst. Das bedeutet, dass verschiedene Menschen denselben Vorgang unterschiedlich wahrnehmen können. Aufgrund dieser individuellen Wahrnehmung kann Beobachtung oft nur subjektive Ergebnisse liefern, was in der wissenschaftlichen Forschung, die Objektivität anstrebt, ein Problem darstellt (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 19 f.). Beispiel: Zwei Lehrer beobachten dieselbe Unterrichtsstunde. Einer nimmt wahr, dass die Schüler aufmerksam und engagiert sind, während der andere den Eindruck hat, dass die Schüler unkonzentriert und gelangweilt wirken. Beide basieren ihre Beobachtungen auf ihrer individuellen Wahrnehmung, die durch persönliche Erwartungen und Erfahrungen beeinflusst wird. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Beschreiben

    Beschreiben ist der erste Schritt im empirischen Forschungsprozess, bei dem Begriffe und Sachverhalte präzise definiert und festgelegt werden. Ein Wissenschaftler, der untersuchen möchte, ob die Dauer ununterbrochener Beschäftigung mit einem Lerninhalt den Lernerfolg beeinflusst, muss zunächst genau beschreiben, was er unter ununterbrochener Beschäftigung versteht, wie lange diese dauert und welche Lerninhalte verwendet werden. Beschreiben bedeutet also, die zentralen Merkmale eines Sachverhalts zu benennen, zu definieren und zu ermitteln, um eine klare Grundlage für die weitere Untersuchung zu schaffen. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 18 f.) Beispiel: Ein Forscher, der den Zusammenhang zwischen Schlafdauer und Konzentration untersuchen möchte, beschreibt zuerst genau, was er unter Schlafdauer versteht. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Pädagogische Psychologie

    Die Pädagogische Psychologie befasst sich mit dem Erleben, Verhalten und Handeln von Menschen, jedoch speziell im pädagogischen Umfeld. Das bedeutet, sie untersucht, wie Menschen in den Prozessen von Erziehung, Unterricht und Bildung erleben, sich verhalten und handeln. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 15) Beispiel: Ein pädagogischer Psychologe untersucht, wie Schüler auf verschiedene Unterrichtsmethoden reagieren und wie diese Methoden ihre Motivation und Lernerfolge beeinflussen. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Pädagogik

    Die Pädagogik oder Erziehungswissenschaft beschäftigt sich wissenschaftlich mit den Prozessen von Erziehung, Bildung und Unterricht. Sie verbindet theoretische Reflexion mit praktischer Anwendung, indem sie sowohl das Verständnis für diese Vorgänge vertieft als auch dazu beiträgt, pädagogische Methoden zu verbessern und praktisches Wissen für die Bildungspraxis bereitzustellen. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 15) Beispiel: Ein Pädagoge untersucht, wie unterschiedliche Lehrmethoden das Lernen von Schülern beeinflussen. Er entwickelt theoretische Ansätze, testet diese in der Praxis und nutzt die Ergebnisse, um den Unterricht effektiver zu gestalten und Lehrkräften konkrete Handlungsempfehlungen zu geben. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Empirische Wissenschaft

    Eine empirische Wissenschaft entwickelt Hypothesen und Theorien zu bestimmten Fragestellungen und überprüft diese durch den Vergleich mit der Realität. Das bedeutet, dass die Annahmen mit tatsächlichen Beobachtungen und Fakten abgeglichen werden, um ihre Gültigkeit zu prüfen. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 14) Beispiel: In der Psychologie könnte man die Hypothese aufstellen, dass regelmäßiger Schlaf die Konzentrationsfähigkeit verbessert. Um diese Annahme zu überprüfen, führt man eine Studie durch, bei der die Konzentration von Menschen mit unterschiedlichem Schlafverhalten gemessen wird. Die Ergebnisse werden dann mit der Hypothese verglichen, um zu sehen, ob sie zutrifft. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

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