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  • Problemlösen

    Problemlösen bezeichnet den Prozess, bei dem man von einem Ausgangszustand (Ist-Zustand) zu einem gewünschten Zielzustand (Soll-Zustand) gelangt, indem man Hindernisse oder Barrieren überwindet, die den direkten Übergang verhindern. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 130) Beispiel: Angenommen, du hast eine verschlossene Tür (Ausgangszustand) und möchtest den Raum dahinter betreten (Zielzustand). Die Barriere ist das Schloss. Um das Problem zu lösen, musst du den Schlüssel finden und die Tür aufschließen. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Transfer

    Transfer bezeichnet den Prozess, bei dem Wissen oder Fähigkeiten, die in einer bestimmten Situation oder zu einem bestimmten Thema erworben wurden, auf eine neue, ähnliche Situation angewendet werden. In der Lernpsychologie wird dies als Zeichen für tiefes Verständnis und erfolgreiche Lernprozesse betrachtet. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 126) Beispiel: Wenn jemand gelernt hat, wie man mathematische Gleichungen löst, und dieses Wissen erfolgreich auf ein neues Problem in der Physik anwendet, spricht man von Transfer. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Kategorisierung

    Kategorisierung bedeutet, dass wir unterschiedliche Dinge, die ähnliche Eigenschaften haben, in Gruppen oder Klassen einteilen. Dadurch behandeln wir diese Dinge eher basierend auf ihrer Zugehörigkeit zu einer Kategorie als auf ihrer individuellen Einzigartigkeit. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 121) Beispiel: Angenommen, du siehst verschiedene Tiere wie Hunde, Katzen und Pferde. Durch Kategorisierung ordnest du sie in die Kategorie "Tiere" ein, anstatt sie einzeln als Hund, Katze oder Pferd zu betrachten. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Enkodierung

    Enkodierung bedeutet, eine Information so zu verändern und zu verarbeiten, dass sie als größere und sinnvollere Einheit im Gedächtnis gespeichert werden kann. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 120) Beispiel: Angenommen, du lernst die Wörter „Apfel“, „Banane“ und „Orange“. Durch Enkodierung fasst du sie als die Kategorie „Früchte“ zusammen, was das Behalten erleichtert. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Übung

    Übung ist der Prozess, bei dem man Informationen durch wiederholtes Durchgehen, entweder still oder laut, immer wieder bearbeitet. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 116) Beispiel: Angenommen, du möchtest eine Telefonnummer merken. Durch wiederholtes Aufsagen der Nummer prägst du sie dir ein. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Wissenserwerb

    Wissenserwerb bezeichnet den Prozess, bei dem Informationen aus dem Arbeitsgedächtnis ins Langzeitgedächtnis überführt werden. Dies kann auf zwei Arten geschehen: durch oberflächliches Memorieren, bei dem Informationen durch ständiges Wiederholen eingeprägt werden, oder durch elaboriertes Memorieren, bei dem das Wissen tiefer verarbeitet und mit bestehenden Kenntnissen verknüpft wird. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 116) Beispiel: Angenommen, du lernst für eine Prüfung und wiederholst ständig eine Liste von Vokabeln – das wäre oberflächliches Memorieren. Wenn du jedoch die Vokabeln in Sätze einbaust und sie mit bereits bekanntem Wissen verknüpfst, handelt es sich um elaboriertes Memorieren. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Semantisches Gedächtnis

    Das semantische Gedächtnis umfasst das organisierte Wissen über Begriffe und deren Beziehungen in einer sprachlich-begrifflichen Form. Es speichert allgemeines Wissen und Bedeutungen unabhängig von den spezifischen Erfahrungen oder Episoden, in denen dieses Wissen erworben wurde. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 111 f.) Beispiel: Das Wissen, dass der Eiffelturm in Paris steht und etwa 324 Meter hoch ist, gehört zum semantischen Gedächtnis. Es handelt sich um Fakten und allgemeine Informationen, die nicht an eine spezifische Erinnerung oder persönliche Erfahrung gebunden sind. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Episodisches Gedächtnis

    Das episodische Gedächtnis speichert persönliche Erlebnisse und Erfahrungen, die an einen bestimmten Ort und eine bestimmte Zeit gebunden sind. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 111) Beispiel: Angenommen, du erinnerst dich an den Tag, an dem du das erste Mal Fahrrad gefahren bist. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Prozedurales Wissen

    Prozedurales Wissen bezeichnet stilles Wissen über Erfahrungen und Handlungsabläufe. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 111) Beispiel: Angenommen, du fährst Fahrrad, ohne über jeden einzelnen Schritt nachzudenken. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Deklaratives Wissen

    Deklaratives Wissen bezeichnet eindeutig kommunizierbares Wissen. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 110) Beispiel: Angenommen, du wirst gefragt, was die Hauptstadt von Frankreich ist, und du antwortest mit "Paris". Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Wissen

    Wissen entsteht, wenn einzelne Informationen miteinander verknüpft werden und in einem größeren Zusammenhang stehen. Es geht über das bloße Sammeln von Fakten hinaus, indem diese Fakten miteinander vernetzt und in Beziehungen gesetzt werden, sodass ein tieferes Verständnis entsteht. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 108) Beispiel: Wenn du weißt, dass 2+2=4, ist das eine Information. Wenn du aber verstehst, warum das so ist und wie du dieses Wissen anwenden kannst, um komplexere mathematische Probleme zu lösen, hast du Wissen erworben. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

  • Erfahrungen

    Erfahrungen sind Ergebnisse kognitiver Prozesse, bei denen man aktiv beteiligt ist. Sie gehen über das reine Aufnehmen von Informationen hinaus, weil sie oft mit Emotionen verknüpft sind. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 108) Beispiel: Angenommen, du liest in einem Buch über das Kochen eines bestimmten Gerichts – das ist eine Information. Wenn du aber das Gericht selbst kochst und dabei lernst, wie es geht, machst du eine Erfahrung. Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

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