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Wissenserwerb

Wissenserwerb bezeichnet den Prozess, bei dem Informationen aus dem Arbeitsgedächtnis ins Langzeitgedächtnis überführt werden. Dies kann auf zwei Arten geschehen: durch oberflächliches Memorieren, bei dem Informationen durch ständiges Wiederholen eingeprägt werden, oder durch elaboriertes Memorieren, bei dem das Wissen tiefer verarbeitet und mit bestehenden Kenntnissen verknüpft wird. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 116)


Beispiel: Angenommen, du lernst für eine Prüfung und wiederholst ständig eine Liste von Vokabeln – das wäre oberflächliches Memorieren. Wenn du jedoch die Vokabeln in Sätze einbaust und sie mit bereits bekanntem Wissen verknüpfst, handelt es sich um elaboriertes Memorieren.


Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

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