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Steueraufkommenselastizität
Die Steueraufkommenselastizität gibt an, wie stark sich das Steueraufkommen relativ zur Veränderung der Bemessungsgrundlage verändert. Sie wird als Verhältnis der relativen Änderung des Steueraufkommens zur relativen Änderung der Bemessungsgrundlage gemessen und entspricht dem Quotienten aus Grenzsteuersatz und Durchschnittssteuersatz. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 208) Beispiel: Steigt die Bemessungsgrundlage um 10 % und erhöht sich das Steueraufkommen ebenfalls um 10 %, bet

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Regressiver Steuertarif
Ein regressiver Steuertarif liegt vor, wenn der Durchschnittssteuersatz mit steigender Bemessungsgrundlage sinkt. Der Grenzsteuersatz ist dabei geringer als der Durchschnittssteuersatz, sodass höhere Bemessungsgrundlagen relativ weniger stark belastet werden als niedrigere. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 207 ff.) Beispiel: Beträgt die Bemessungsgrundlage 1.000 Euro, entspricht dies einem Durchschnittssteuersatz von 10 %. Steigt die Bemessungsgrundlage auf 2.000 Euro, sinkt der

Andreas Armster
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Proportionaler Steuertarif
Ein proportionaler Steuertarif liegt vor, wenn der Durchschnittssteuersatz unabhängig von der Höhe der Bemessungsgrundlage konstant bleibt. Der Grenzsteuersatz entspricht dabei dem Durchschnittssteuersatz, sodass der Steuerbetrag proportional zur Bemessungsgrundlage steigt. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 207 ff.) Beispiel: Wenn auf jedes Einkommen ein einheitlicher Steuersatz von 20 % erhoben wird. Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finan

Andreas Armster
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Pauschalsteuern
Pauschalsteuern sind Steuern, die in fixer Höhe erhoben werden und nicht von Einkommen, Vermögen oder anderen ökonomischen Bezugsgrößen abhängen. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 205) Beispiel: Eine Kopfsteuer, bei der jede Person unabhängig vom Einkommen den gleichen Betrag zahlt. Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
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Subjektsteuern
Subjektsteuern sind Steuern, die an die persönliche Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen anknüpfen und individuelle Merkmale wie Einkommen oder Familienstand berücksichtigen. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 205) Beispiel: Die Einkommensteuer ist eine Subjektsteuer, da sie sich nach dem persönlichen Einkommen einer Person richtet. Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

Andreas Armster
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Kontrollsteuern
Kontrollsteuern sind Steuern, die der Finanzverwaltung zusätzliche Informationen liefern und so helfen, die korrekte Erfüllung anderer Steuerpflichten zu überprüfen. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 205) Beispiel: Die Umsatzsteuer ermöglicht Rückschlüsse auf den tatsächlichen Umsatz eines Unternehmens und dient damit zur Kontrolle der Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer. Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage.

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit
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