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Lead-Country-Konzept
Das Lead-Country-Konzept ist eine internationale Preisstrategie, bei der ein wichtiges Land als Referenzmarkt („Lead Country“) die Preisgestaltung vorgibt und andere Länder ihre Preise daran ausrichten, um Arbitrage zu vermeiden. (vgl. Pechtl 2014, S. 392) Beispiel: Ein Autohersteller legt Deutschland als Lead Country fest. Die Preise in Nachbarländern wie Österreich oder Polen werden so festgesetzt, dass sie nicht deutlich niedriger sind als in Deutschland, damit Kunden kein

Andreas Armster
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Preisspreizungskurve
Die Preisspreizungskurve ist ein Analyseinstrument, das zeigt, zu welchen unterschiedlichen Preisen ein Produkt in verschiedenen Märkten verkauft wird und welcher Anteil des Gesamtabsatzes jeweils zu diesen Preisen erfolgt. (vgl. Pechtl 2014, S. 391 f.) Beispiel: Ein Unternehmen verkauft ein Produkt in verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Preisen. Die Preisspreizungskurve zeigt z. B., dass 50 % der verkauften Einheiten zu Preisen bis 25 € verkauft werden, während der Re

Andreas Armster
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Unvollständige Arbitrage
Unvollständige Arbitrage liegt vor, wenn bei Preisunterschieden zwischen Märkten nur ein Teil der Käufer das Produkt im günstigeren Markt kauft, während andere wegen hoher Arbitragekosten weiterhin im Hochpreisland kaufen. (vgl. Pechtl 2014, S. 385 ff.) Beispiel: Ein Parfüm kostet in Deutschland 120 € und in Spanien 90 €. Einige deutsche Kunden bestellen es online in Spanien, aber viele kaufen es weiterhin in Deutschland, weil Versandkosten, Aufwand oder Serviceunterschiede s

Andreas Armster
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Vollständige Arbitrage
Vollständige Arbitrage liegt vor, wenn bei Preisunterschieden zwischen Märkten alle Käufer aus dem Hochpreisland das Produkt im Niedrigpreisland kaufen, weil die Preisdifferenz größer als ihre Arbitragekosten ist. (vgl. Pechtl 2014, S. 383 ff.) Beispiel: Wenn ein Smartphone in Deutschland 900 € kostet und in Polen 700 € und die zusätzlichen Kosten für Kauf und Transport nur 50 € betragen, kaufen alle deutschen Kunden das Smartphone in Polen, weil es trotz der Zusatzkosten gün

Andreas Armster
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Arbitragekosten
Arbitragekosten sind zusätzliche Kosten (z. B. Informationskosten, Transportkosten oder Risikokosten), die entstehen, wenn ein Käufer ein Produkt in einem anderen Markt günstiger kauft und selbst beschafft. (vgl. Pechtl 2014, S. 380) Beispiel: Ein Kunde bestellt ein Smartphone im Ausland, weil es dort günstiger ist, muss aber zusätzlich Versandkosten, Zoll und längere Lieferzeiten in Kauf nehmen. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflag

Andreas Armster
vor 7 Tagen1 Min. Lesezeit


Bargaining
Bargaining bezeichnet eine Preiskultur, in der Käufer und Verkäufer über den Preis verhandeln oder feilschen, um für sich den bestmöglichen Vorteil aus einer Transaktion zu erzielen. (vgl. Pechtl 2014, S. 374) Beispiel: Auf einem Straßenmarkt handelt ein Kunde mit dem Verkäufer über den Preis einer Tasche und senkt ihn durch Feilschen von 20 € auf 15 €. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

Andreas Armster
vor 7 Tagen1 Min. Lesezeit
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