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Massiertes Lernen
Massiertes Lernen bezeichnet das Lernen, bei dem mehrere Lerneinheiten zeitlich dicht hintereinander stattfinden, also mit kurzen Pausen, z. B. drei Einheiten an drei aufeinanderfolgenden Tagen. (vgl. Rinck 2016, S. 117) Beispiel: Ein Student lernt für eine Klausur drei Tage in Folge jeweils drei Stunden, ohne die Lerninhalte über einen längeren Zeitraum zu verteilen. Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer

Andreas Armster
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Expandierendes Wiederholen
Expandierendes Wiederholen ist eine Lernmethode, bei der Lerninhalte mehrmals wiederholt werden, wobei die Abstände zwischen den Wiederholungen nach und nach verlängert werden, um das langfristige Behalten zu maximieren. (vgl. Rinck 2016, S. 117 f.) Beispiel: Ein Schüler lernt Vokabeln an den Tagen 1, 2, 4, 8 und 14, also mit zunehmenden Abständen zwischen den Wiederholungen, um sie besser langfristig zu behalten. Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis.

Andreas Armster
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Abrufüben
Abrufüben bezeichnet das gezielte aktive Wiedergeben von gelerntem Wissen, z. B. durch Selbsttests oder das Aufschreiben von Inhalten, um das langfristige Behalten zu verbessern und die Fähigkeit zu stärken, das Gelernte in Prüfungssituationen korrekt anzuwenden. (vgl. Rinck 2016, S. 115 ff.) Beispiel: Ein Student schreibt ohne Nachschlagen die wichtigsten Fakten eines Kapitels aus dem Gedächtnis auf und überprüft danach, welche Informationen er korrekt erinnert hat. Rinck, M

Andreas Armster
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Effekt des Abrufübens
Der Effekt des Abrufübens (testing effect) beschreibt, dass das aktive Wiederabrufen von gelerntem Wissen (z. B. durch Selbsttests) das langfristige Behalten deutlich verbessert, oft mehr als das bloße erneute Studium des Materials. (vgl. Rinck 2016, S. 115 ff.) Beispiel: Eine Studentin lernt einen Sachtext und überprüft ihr Wissen, indem sie Fragen zum Text beantwortet, anstatt ihn nur noch einmal zu lesen. Dadurch behält sie den Stoff länger für die Klausur. Rinck, M. (2016

Andreas Armster
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Vorstellungsbilder
Vorstellungsbilder sind mentale, oft anschauliche und ungewöhnliche Bilder, mit denen Lerninhalte, auch abstrakte Begriffe, visualisiert und konkretisiert werden, um das Lernen und langfristige Behalten zu erleichtern. (vgl. Rinck 2016, S. 114 f.) Beispiel: Um sich den Begriff „Monarchie“ zu merken, stellt sich jemand eine Königin mit Krone auf einem Thron bildlich vor. Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer

Andreas Armster
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Elaboration
Elaboration bezeichnet eine Lernstrategie, bei der neue Informationen durch Nachdenken, Ausschmückung und Verknüpfung mit vorhandenem Wissen verarbeitet werden, um sie dauerhaft im Langzeitgedächtnis zu speichern. (vgl. Rinck 2016, S. 108 ff.) Beispiel: Beim Lernen einer Vokabel verbindet eine Person das neue Wort mit einem bekannten Begriff oder einer Alltagssituation, statt es nur mehrfach aufzusagen. Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart:

Andreas Armster
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